Formel 1 - 2. Training: Hamilton schlägt Rosberg

Mercedes dominiert weiter

Mercedes hat auch den Trainings-Freitag in Bahrain fest im Griff. Fernando Alonso war der erste Sternen-Jäger unter dem Nachthimmel von Sakhir.
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Motorsport-Magazin.com - Die Generalprobe ist gelungen: Das erste Flutlicht-Training der Formel 1 in Bahrain ist ohne Probleme über die Bühne gegangen - zumindest auf Seiten der Veranstalter. Einige Fahrer und Teams hatten hingegen schon mit sich, der Strecke und vor allem der Technik zu kämpfen.

Die Platzierungen: Lewis Hamilton sicherte sich in 1:34.325 Minuten die schnellste Zeit des 2. Training. Mit dreieinhalb Zehnteln Rückstand reihte sich sein Teamkollege Nico Rosberg auf dem zweiten Platz der Zeitentabelle ein. Fernando Alonso hatte als bester Nicht-Silberpfeil-Fahrer eine Sekunde Rückstand. Daniel Ricciardo, Felipe Massa und Jenson Button komplettierten die Top-6. Sebastian Vettel belegte Platz sieben.

Die Zwischenfälle: Der Kerb in Kurve vier sorgte für spektakuläre Flugeinlagen. Nachdem im 1. Training bereits Kimi Räikkönen ein Wheelie in seinem Ferrari hingelegt hatte, war nun Pastor Maldonado an der Reihe. Der Venezolaner hob in seinem Lotus leicht ab und verlor bei der Landung einige Aerodynamikteile. Bei Räikkönen mussten nach dem 1. Training der Unterboden und die Aufhängung getauscht werden, weil sie bei seinem Sprung beschädigt wurden.

Die Technik: Max Chilton und Adrian Sutil beendeten die Session mit einem technischen Defekt vorzeitig. Während Sutil am Streckenrand ausrollte, schied Chilton nach einem Dreher aus. Valtteri Bottas konnte derweil erst nach einer Stunde am Training teilnehmen. Kurz vor Trainingsende blieb auch Marcus Ericsson im Caterham stehen.

Die Analyse: Mercedes dominiert auch in der Wüste von Bahrain - nach den ersten Eindrücken sogar noch mehr als zuletzt in Malaysia. Und das obwohl alle Teams zwei Testwochen in Bahrain absolvieren konnten. Die Verfolger müssen am Samstag also noch einiges an Reserven entfesseln, um den Silberpfeilen Paroli zu bieten. Zumindest Ferrari und Red Bull waren am Freitag ausgeglichen.


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