Formel 1 - Allison: Räikkönen-Feedback hat Hand und Fuß

Starker Fahrer mit phlegmatischer Herangehensweise

Ferrari-Technikdirektor James Allison lobt Räikkönens Feedback. Der Finne will die beiden Testtage nicht überbewerten
von

Motorsport-Magazin.com - Die Zusammenarbeit zwischen Kimi Räikkönen und James Allison verläuft auch bei Ferrari bis dato positiv. Am Ende des zweiten Testtages zog der Technikdirektor ein zufriedenes Fazit: "Wir haben eine gute Basis, auf der wir jetzt die Weiterentwicklung des F14 T aufbauen können. Unser Fokus liegt momentan auf der Zuverlässigkeit des Autos und bisher können wir mit dieser mehr als zufrieden sein. Obwohl das Auto komplett neu ist, haben wir noch keine größeren Probleme damit gehabt", betonte Allison.

Kimi ist keiner, der wegen all der Neuerungen aus dem Häuschen gerät
James Allison

Was das Feedback seines Fahrers angeht, ist er mehr als zufrieden - auch wenn Kimi Räikkönen immer noch der Alte sei. "Kimi ist immer noch der starke Fahrer mit der phlegmatischen Herangehensweise", erklärte Allison mit einem Grinsen im Gesicht. "Kimi ist keiner, der wegen all der Neuerungen aus dem Häuschen gerät, aber er gibt den Ingenieuren das Feedback, das sie brauchen, um ihre Arbeit zu verrichten. Er sagt vielleicht nicht viel, aber was er sagt, wenn es darum geht, das Auto schneller zu machen, hat Hand und Fuß."

Räikkönen spulte am zweiten Testtag 47 Runden ab und war damit hinter Nico Rosberg und Esteban Gutierrez der drittfleißigste Pilot. "Jedes Mal, wenn wir auf die Strecke gehen, lernen wir etwas dazu. Diese Woche spielen die Zeiten keine Rolle und das einzige, was zählt, ist, ohne Probleme eine gute Anzahl an Runden zu drehen und zum Glück haben wir das an beiden Tagen geschafft", sagte der Finne. "Das Team arbeitet hart und beim nächsten Test in Bahrain werden wir uns erneut verbessern."

Diese Woche spielen die Zeiten keine Rolle und das einzige, was zählt, ist, ohne Probleme eine gute Anzahl an Runden zu drehen
Kimi Räikkönen

Wie konkurrenzfähig der F14 T im Vergleich zur Konkurrenz ist, wollte keiner bei Ferrari beantworten, zu viel würde sich noch an den Autos bis zum Saisonauftakt in Australien ändern. "Wir wollen uns auch nicht zu sehr den Kopf über die anderen zerbrechen", meinte Allison. "Wir müssen uns auf jedes einzelne Detail unseres Autos konzentrieren, denn schon der kleinste Fehler kann dich zurückfallen lassen. Wir müssen in dem Zeitraum zwischen heute und Melbourne sicherstellen, dass jedes noch so kleine Detail am Auto rennbereit ist."


Weitere Inhalte:

Motorsport-Magazin.com fragt
Facebook
Wir suchen Mitarbeiter
x