Exklusiv

Formel 1 - Hill: Die Autos sind wunderschön

Probleme für ehrgeizige Fahrer?

Die Hüllen sind gefallen, die Meinungen unterschiedlich. Damon Hill outet sich als Fan der neuen Fahrzeuggeneration.

Motorsport-Magazin.com - Hässliche Nasen hin oder her, die Autos sind schöner geworden. Das zumindest ist die Meinung von Damon Hill. "Die Autos sehen wunderschön aus", sagte Hill zu Motorsport-Magazin.com, schränkte aber noch ein wenig ein: "Ich weiß, dass es ein paar lustige Nasen gibt, einige Kreationen an der Fahrzeugfront sind vielleicht nicht ganz stylisch, aber abgesehen davon sehen die Autos gut aus."

Hässlich? Nein - nur lustig, meint Damon Hill - Foto: Sutton

Doch wichtiger als das Aussehen ist im Motorsport die Performance. Und genau die sollte eigentlich in Jerez getestet werden. Zwar wurde am zweiten Testtag in Jerez deutlich mehr gefahren - zumindest von jenen Teams, die nicht mit Renault-Power unterwegs sind -, doch auf ernsthafte Zeitenjagd ging noch niemand.

An großartige Schwierigkeiten bei den meisten Teams glaubt Hill deshalb aber nicht: "Ich glaube, dass nur jeder sehr vorsichtig an die Sache herangeht, um zu sehen, welche Probleme aufkommen. Ich wäre sehr überrascht gewesen, wenn jeder gleich an sein Maximum gegangen wäre." Von einigen Außenstehenden mag es groß Kritik an den ersten Testtagen geben, der Weltmeister von 1996 will sich nicht anschließen.

"Das ist sicherlich die größte technische Änderung für Teams und Fahrer seit vielen, vielen Jahren. Einige Leute in den Teams müssen Dinge lernen, mit denen sie zuvor noch nie etwas zu tun hatten", warb er um Verständnis. Hill hat selbst eine solch gravierende Änderung miterlebt. "Als wir von der aktiven Radaufhängung zur passiven zurückgekehrt sind, das war ein ähnlicher Sprung ins kalte Wasser." Doch damals bezog es sich wohl mehr auf die Fahrer selbst, denn technisch wurden die Boliden einfacher.

Als wir von der aktiven Radaufhängung zur passiven zurückgekehrt sind, dass war ein ähnlicher Sprung ins kalte Wasser.
Damon Hill

Der Fahrer-Faktor sei aber auch jetzt nicht zu unterschätzen. Hill hat dazu eine interessante These aufgestellt: "Fahrer, die immer an das Maximum gehen wollen, könnten frustriert von der ganzen Taktik sein und unzufrieden." Helfen würde dabei der Gedanke an das höhere Ziel: "Das Zufriedenstellendste ist es aber immer noch, einen Grand Prix zu gewinnen."


Weitere Inhalte:

Facebook
Wir suchen Mitarbeiter
x