Formel 1 - Marussia bestätigt Chiltons Verbleib offiziell

Ein zweites Jahr für den Briten

Max Chilton bleibt bei Marussia. Der russische Rennstall bestätigte den Briten am Samstag für ein Stamm-Cockpit in der kommenden Saison.
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Motorsport-Magazin.com - Die FIA hatte es mit dem Veröffentlichen der Starterliste für 2014 schon vorweg genommen, nun bestätigte Marussia auch offiziell, wovon ohnehin alle ausgegangen waren: Max Chilton bleibt an Bord. Bezüglich seiner Startnummer äußerte er sich allerdings noch nicht. "Ich bin wirklich glücklich, dass ich bei Marussia eine zweite Saison bestreiten darf", wird der Brite in einer Aussendung seines Teams zitiert. "Kontinuität ist wichtig für das Team und auch für mich als Fahrer. Man lernt sehr viel in seiner Debütsaison, aber erst im zweiten Jahr kann man die neuen Erfahrungen richtig anwenden und sein wahres Potenzial zeigen", so Chilton weiter.

"Das traf schon in den Nachwuchsserien bei mir immer zu und ich strebe einen ähnlichen Fortschritt nun auch in der Formel 1 an", sagte der Brite. 2013 sah Chilton als einziger Pilot im gesamten Feld in jedem Rennen die Zielflagge, aufgrund von unzähligen Überrundungen kam er aber nur auf die vierthöchste Kilometer-Leistung aller Fahrer. In der WM-Wertung belegte er mit einem 14. Rang als bestem Einzelergebnis nur den 23. und damit letzten Platz.

"Im Hinblick auf die Regeländerungen ist Kontinuität der Schlüssel, deshalb ist es sehr hilfreich für die Technik-Crew, dass wir unsere Fahrerpaarung behalten", erklärte Teamchef John Booth die Entscheidung. Neben Chilton behält nämlich auch Jules Bianchi sein Cockpit, womit der seit 2010 bestehende Rennstall erstmals nichts an der Fahrerpaarung ändert. Booth habe aber auch Chiltons fahrerisches Talent überzeugt. "Er hatte eine beeindruckende Debütsaison und sicherte sich einen Rookie-Rekord mit seinen 19 Zielankünften. Er kann zurecht stolz auf seinen Fortschritt während der abgelaufenen Saison sein", sagte der Brite, der für die kommende Saison hohe Ziele ausgab. "Nach unserem Erfolg, dem zehnten Platz in der Konstrukteurs-WM, legen wir unser Augenmerk auf ein noch besseres Jahr 2014."


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