Formel 1 - Vettel: Hohe Meinung von Alonso

Die leidige Liste der WM-Gegner

Standardfrage für Sebastian Vettel: Wen sieht er als größte Gegner im Kampf um den Titel? Dabei outet sich der Red-Bull-Star nicht als Anhänger solcher Listen.
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Motorsport-Magazin.com - Wer dreimal in Folge die Weltmeisterschaft gewinnt, geht natürlich als großer Favorit in die neue Saison. Vorhang auf für Sebastian Vettel, der sich am Sonntag gemeinsam mit Red Bull und dem neuen RB9-Boliden der Weltöffentlichkeit zeigte. Der Truppe rund um Teamchef Christian Horner werden auch 2013 gute Chancen vorhergesagt, den Titel zum vierten Mal in Folge zu verteidigen. Allzu viel ist noch nicht über den RB9 bekannt, doch wegen des stabilen Reglements dürfte das Auto wieder einmal in der Spitzengruppe zu finden sein. Geht es nach Vettel, trifft er in eben dieser auf eine Vielzahl an Konkurrenten, die ihm den Titel wegschnappen wollen.

"Die besten Fahrer sind bei den besten Teams", sagte Vettel im Hinblick auf seine möglichen WM-Gegner. "Wir fahren gegen die besten Teams und Fahrer und es ist nicht schwierig herauszufinden, wer sie sind." Da wäre zum einen natürlich Vettels ärgster Rivale aus der vergangenen Saison, der am Ende nur drei Punkte Rückstand auf den Heppenheimer hatte. "Fernando gehört dazu", so Vettel. "Es ist kein Geheimnis, dass ich ihn als Fahrer sehr respektiere und eine hohe Meinung von ihm habe."

Red Bulls RB9 entsteht: (4:00 Min.)

Doch mit dem Ferrari-Star ist es nicht getan, die Mitbewerber sind eine kunterbunte Truppe. "Mark ist auch einer, dazu Lewis [Hamilton] und so weiter", zählte Vettel auf und betonte, dass er kein Freund dieser Auflistungen ist: "Ich nenne eigentlich nur ungern Gegner, denn ich könnte einen vergessen. Es wird hart, Mark und die anderen Jungs zu besiegen. In den vergangenen drei Jahren gelang uns das, aber es gibt keine Garantie, dass wir weiter gewinnen werden."

Vettel war froh, dass er sich nach der kräfteraubenden Saison 2012 etwas erholen und die Akkus wieder aufladen konnte. Während des Winters war es sehr ruhig um ihn, nur selten hörte man etwas von seinen Aktivitäten - typisch Vettel. "Es war wichtig, eine Zeit lang zu Hause zu sein", sagte er. "Ich startete jedoch recht bald wieder mit dem Training und den Vorbereitungen auf die neue Saison." Offenbar konnte er sehr gut ausspannen, denn laut eigener Aussage sah Vettel den RB9 beim Launch in der Teamfabrik zum ersten Mal als Ganzes. "Vorher habe ich einzelne Teile gesehen, aber das Auto sieht sehr gut aus", meinte er. "Jetzt schauen wir einmal, ob es auch so läuft wie erwartet."


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