Formel 1 - Webber: Verhältnis zu Sebastian ein Auf und Ab

Wie in jeder Beziehung oder Ehe

Mark Webber erklärte, dass er und Sebastian Vettel sich respektieren, sich als Teamkollegen jedoch nicht zu nah sein können.
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Motorsport-Magazin.com - Mark Webber beendete die Saison 2012 auf Rang sechs der WM, nachdem er in den vergangenen beiden Jahren jeweils Platz drei belegt hatte. Vier Mal stand der Red-Bull-Pilot auf dem Podium, sechs Mal verfehlte er es und musste mit Rang vier Vorlieb nehmen. Auf die Frage nach den Highlights seiner Saison nannte Webber die Siege in Silverstone und Monaco. "Das sind zwei besondere Rennen", merkte er an. "Es gab diese Saison ein Auf und Ab - es war vielleicht nicht so konstant, wie ich mir das gewünscht hätte - aber es gab ein paar starke Ergebnisse. Ich freue mich jetzt auf eine gute Pause, um dann im nächsten Jahr stark zurückzukommen."

Best friends? Wohl eher nicht. - Foto: Sutton

Der 36-jährige Australier sieht sich zwar am Ende seiner Rennfahrerkarriere, ans Aufhören denkt er jedoch noch nicht. "So lange man sich selbst noch etwas zu bieten hat, macht man weiter", erklärte er. Wenn es nur darum ginge, ob man um die WM-Krone kämpfen kann, dann würden, so Webber, nur zwei oder drei Fahrer antreten. Wenn man jedoch das Gefühl habe, nicht mehr an seine Bestleistung heranzukommen, dann müsse man sich eingestehen, dass es der richtige Zeitpunkt ist, um aufzuhören. Die Zeit sei für ihn jedoch noch nicht gekommen. "Wenn ich im Qualifying 20:0 verprügelt würde und sprichwörtlich nicht auf dem Radar wäre, dann ist es offensichtlich, aber bis dieser Punkt kommt und ich motiviert bin, werde ich weiter kämpfen", kündigte er an.

Über sein Verhältnis zu Teamkollege Sebastian Vettel sagte Webber, es sei manchmal großartig und manchmal müsse man eben etwas mehr daran arbeiten. "Wir haben ein Auf und Ab, vielleicht wie in jeder Beziehung oder Ehe", erläuterte er. "Wir haben natürlich sehr viel Respekt füreinander. Wenn man bedenkt, was letztendlich auf dem Spiel steht, dann ist es nicht möglich, dass wir uns super-nah sind, aber insgesamt ist es gut." Allgemein vertrat er die Theorie, dass sich Teamkollegen näher kommen, wenn sie nicht mehr gegeneinander fahren. Als Beispiel nannte er sein Verhältnis zu David Coulthard, mit dem er zwei Jahre lang zusammen für Red Bull fuhr.


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