Formel 1 - Fry: Müssen aus den Fehlern lernen

Im Nachhinein etwas anders gemacht

Ferraris stellvertretender Technikdirektor Pat Fry ließ die Saison Revue passieren und forderte Verbesserungen für das nächste Jahr.
von

Motorsport-Magazin.com - Ferrari und Fernando Alonso gaben in Brasilien alles, doch schlussendlich sollte es für die Scuderia nicht zum ersten Titel seit 2007 reichen. "Die Bedingungen haben sich immer wieder durchgemischt. Wir haben das Beste gegeben - Fernando und Sebastian sind ein tolles Rennen gefahren", ließ der stellvertretende Technikchef Pat Fry den letzten Saisonlauf, der unter äußerst schwierigen Wetterbedingungen über die Bühne ging, Revue passieren.

Bei der italienischen Traditionsmarke wollte man den Titelgewinn allen Widrigkeiten zum Trotz bis zur letzten Kurve nicht abschreiben. "Wir haben bis zum Ende gehofft, dass es etwas passieren könnte, damit Fernando die Weltmeisterschaft holt, die er definitiv verdient hätte", sagte Fry, der aber schlussendlich auch anerkennen musste, dass Ferrari nicht über den besten Wagen im Feld verfügte.

Wir haben bis zum Ende gehofft, dass es etwas passieren könnte, damit Fernando die Weltmeisterschaft holt, die er definitiv verdient hätte
Pat Fry

Dabei glich es nach den Wintertestfahrten einem kleinen Wunder, dass sich Alonso bis zum letzten Rennen im Titelkampf befand, denn Ferrari wurde von der breiten Öffentlichkeit schon abgeschrieben, bevor das erste Rennen absolviert war. "Im Nachhinein hätten wir über das Jahr gesehen sicherlich etwas anders gemacht, aber so das Leben", meinte Fry hinsichtlich der Entwicklung des F2012, der viel Kritik und einige Überarbeitungen einstecken musste. "Wir haben hier das Beste gegeben, aber brauchen im nächsten Jahr ein besseres Auto."

Um zu gewährleisten, dass der Start in die kommende Saison besser gelingt, ist man in Maranello bereits seit mehreren Monaten mit dem Entwurf des neuen Boliden beschäftigt. "Wir müssen aus unseren Fehlern zu Jahresbeginn lernen", warnte Fry. "Es gibt viele Gegner, wir müssen besser arbeiten."


Weitere Inhalte:

Facebook
Wir suchen Mitarbeiter
x