Formel 1 - Maldonado kämpft mit der Balance

Kein Grip in Q3

Pastor Maldonado beendet das Qualifying zum US GP als Zehnter. In der finalen Qualifying-Session bekommt er die Reifen nicht zum Arbeiten.
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Motorsport-Magazin.com - Zufrieden ja, begeistert nein. Nach Platz zehn im Qualifying zum Großen Preis der USA sprach Pastor Maldonado von einem ordentlichen Resultat. "Gestern hatten wir nicht so die Performance, heute war es schon deutlich besser", bilanzierte der Williams-Pilot. Den Grund dafür, warum es im Zeittraining nicht noch weiter nach vorne gegangen war, lieferte er gleich mit. "Leider hatten wir in Q3 keinen Grip, deshalb war es schwierig, die Reifen auf Temperatur zu bekommen, die Strecke hier ist sehr temperatursensitiv", erklärte er. "Es war unmöglich, ein besseres Ergebnis zu erzielen."

Überall auf der Strecke kann ich die venezolanischen Flaggen sehen. Ich hoffe, das gibt mir noch einmal einen Extra-Schub.
Pastor Maldonado

Im Rennen könne es aber durchaus noch ein paar Plätze nach vorne gehen, meinte der 27-Jährige. "Ich bin zuversichtlich, dass ich die Pace habe, um mit Lotus, Ferrari und Mercedes zu kämpfen", sagte Maldonado. "Wir haben ein gutes Auto und werden versuchen, ein paar Punkte mitzunehmen." Zuversichtlich für dieses Vorhaben stimmte ihn die Tatsache, dass es in Austin durchaus möglich ist, zu überholen. "Es gibt einige Bremszonen und noch ein paar weitere Stellen, an denen man es versuchen kann", meinte er. An Motivation werde es bei ihm auf jeden Fall nicht mangeln, versprach Maldonado. "Überall auf der Strecke kann ich die venezolanischen Flaggen sehen. Ich hoffe, das gibt mir noch einmal einen Extra-Schub."

Streckenchef Mark Gillan beurteilte das Qualifying so ähnlich wie der Barcelona-Sieger. Insbesondere im Vergleich zum Training am Freitag sei die Performance deutlich besser gewesen. "Beide Autos haben gut auf die Änderungen reagiert, die wir in der Nacht am Setup vorgenommen haben. Die Balance war in der dritten Trainingssession sehr gut", berichtete er. in der finalen Session sei es Maldonado allerdings nicht gelungen eine perfekte Runde hinzubekommen. "Pastor hatte das Gefühl, dass die Balance in Q3 nicht mehr so gut war wie in den vorherigen Sessions", so Gillan. "Es war ein Kampf für ihn." Ziel sei es dennoch, möglichst etwas Zählbares aus Texas mitzunehmen. "Morgen werden wir alles dafür tun, um mit beiden Fahrern in den Punkten zu landen."


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