Formel 1 - Kovalainen zufrieden, Petrov ohne Grip

Caterham bleibt hinter Marussia

Caterham rangiert in der Teamwertung weiterhin hinter Marussia, auch wenn Heikki Kovlainen in Abu Dhabi knapp dran war, das Blatt zu wenden.
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Motorsport-Magazin.com - Caterham hätte im Kampf um den zehnten Rang in der Konstrukteurs-Wertung in Abu Dhabi beinahe einen wichtigen Erfolg gelandet, doch Heikki Kovalainen verpasste den für diese Belange bedeutenden zwölften Platz um eine Position, sodass Caterham weiterhin hinter Marussia steht.

Nach den Restarts war ich in der Lage, einfach davonzufahren und habe wohl alles aus dem Auto herausgeholt, was heute möglich war
Heikki Kovalainen

Dennoch sprach Kovalainen, der von den zahlreichen Ausfällen profitierte, von einem positiven Rennen; das Auto fühlte sich gut an und mit etwas mehr Performance wäre man in der Lage gewesen, weiter vorne anzugreifen. Nachdem die schnelleren Autos den Finnen in der Anfangsphase des Rennens passiert hatten, fuhr er zunächst ein recht einsames Rennen, ehe die Safety-Car-Phasen alles über den Haufen warfen.

"Nach den Restarts war ich in der Lage, einfach davonzufahren und habe wohl alles aus dem Auto herausgeholt, was heute möglich war", schilderte der Finne, der zwischenzeitlich sogar Zwölfer war, sich aber schlussendlich Michael Schumacher geschlagen geben musste. Nun gelte es, die neu entwickelten Teile weiter zu verbessern, wozu man in der kommenden Woche im Rahmen der Young Driver Days in Abu Dhabi die entsprechende Gelegenheit hat. "Daher haben wir einige Gründe, für die verbleibenden beiden Rennen optimistisch zu sein", meinte Kovalainen.

Ich weiß nicht, was der Grund war, aber in beiden Stints hatte ich einfach nicht die Pace, um die Autos vor mir anzugreifen
Vitaly Petrov

Weniger erfolgreich lief es für Vitaly Petrov, der 16. wurde. Nach einem guten Start fuhr der Russe Seite an Seite mit seinem Teamkollegen, stieg jedoch etwas früher als Kovalainen auf die Bremse, um eine Kollision zu verhindern. Ab diesem Zeitpunkt hatte er mit dem Grip zu kämpfen, konnte aber keine exakte Ursache dafür liefern. "Ich weiß nicht, was der Grund war, aber in beiden Stints hatte ich einfach nicht die Pace, um die Autos vor mir anzugreifen", so Petrov.

Des Weiteren klagte der Russe über Untersteuern und sprach von einem etwas enttäuschenden Rennen, vor allem unter Berücksichtigung dessen, was sein Teamkollege zu leisten im Stande war. "Aber so ist das eben manchmal", meinte der Russe. "Das Auto fühlte sich am Freitag gut an, aber am Samstagnachmittag und heute war der Grip einfach nicht vorhanden."


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