Formel 1 - Mallya: Sutil als Hülkenberg-Ersatz denkbar

Noch nichts Offizielles von Nico gehört

Force-India-Teamchef Vijay Mallya betonte, dass er noch nichts von einem Wechsel Nico Hülkenbergs zu Sauber wisse.
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Motorsport-Magazin.com - Force India wird diese Woche in einer Aufsichtsratssitzung unter anderem die Fahrerpaarung für 2013 diskutieren. Paul di Resta scheint gesetzt, nachdem für ihn die Türen bei McLaren und Mercedes zugingen. Nico Hülkenberg dagegen wird für ein Cockpit bei Konkurrent Sauber gehandelt. "Ich habe beiden Fahrern eine Verlängerung angeboten", erklärte Teamchef Vijay Mallya am Rande des Indien GP gegenüber der Nachrichtenagentur Reuters. "Ich höre aus den Medien, dass Nico bei Sauber unterschrieben hat. Also wenn er das getan hat, dann wünsche ich ihm viel Glück."

Ich höre aus den Medien, dass Nico bei Sauber unterschrieben hat.
Vijay Mallya

Mallya betonte jedoch, dass er von Hülkenberg noch nichts Offizielles gehört habe. "Er hat sich nicht mit mir hingesetzt und mir das gesagt. Ich würde erwarten, dass er das tut, sofern er gehen würde... Ich habe ein hervorragendes Verhältnis zu ihm, er ist ein wunderbarer Junge. Er hat sich für uns gut geschlagen", meinte Mallya und es klang irgendwie schon wie eine Abschiedsrede.

Mallya betonte auch, dass er jederzeit jemanden vom Format Hülkenbergs als Ersatz finden würde. "Vergesst nicht, dass ich immer die Möglichkeit habe, Sutil wieder in Betracht zu ziehen", brachte er seinen ehemaligen Schützling ins Spiel. "Sutil ist immer schnell. Es gibt also viele Optionen. Ich würde ihn sicherlich in Betracht ziehen", betonte er.

Wie auch immer die Zukunft Hülkenbergs aussehen mag, sein Teamchef stellte klar, dass es zwischen ihnen keinen Bruch gäbe. Als Beispiel führte er Adrian Sutil an, der das Team mehrmals dieses Jahr im Motorhome besuchte. "Auch wenn ich ihn nicht für 2012 verpflichtet habe, so ist er doch immer noch willkommen. Das ist die Art von Kultur, die ich gerne in diesem Team haben möchte. Sehr freundlich, sehr informell. Nico wird also immer ein Teil von uns sein. Ich werde ihm nicht im Weg stehen", so der Unternehmer.


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