Formel 1 - Ecclestones Budgetgrenze nimmt Form an

Verhandlungsbasis: 250 Millionen Dollar

Bernie Ecclestone untermauerte seine Forderung nach einer Budgetobergrenze. Die 250 Millionen könne man weiter reduzieren. Priorität hat aber deren Einführung.
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Motorsport-Magazin.com - Die alte Idee von Max Mosley, die Formel-1-Budgets zu deckeln, hat wieder Rückenwind bekommen. Bernie Ecclestone plant keinen Radikalschnitt wie Mosley anno 2009, der die Budgets binnen sechs Monaten auf 50 Millionen Euro kappen wollte, sondern eine Maximalgrenze von 155 Millionen britischen Pfund, was etwa 192 Millionen Euro bzw. 250 Millionen Dollar entsprechen würde. Die Forderung bezieht sich auf die Saison 2014, wenn umfangreiche Reglement-Änderungen auf dem Programm stehen.

Die Idee begeistert den seit heute 82-jährigen: "Wir wollen die Notwendigkeit, viel Geld ausgeben zu müssen, um konkurrenzfähig zu sein, reduzieren, so dass jemand mit einem nicht zu hohen Budget in die Formel 1 kommen und konkurrenzfähig sein kann, ohne ein Vermögen auszugeben." Seine Traumvorstellung wäre, dass die 192 Millionen Euro alle Ausgaben des Teams, inklusive aller Gehälter, umfassen würden. Die Grenze solle in den Folgejahren immer weiter heruntergeschraubt werden.

"Ich rede hier von den maximalen Ausgaben, von allem - inklusive Gehältern. Wenn wir uns erst einmal auf das Grundprinzip geeinigt haben, können wir die Menge reduzieren. Wir suchen derzeit nach dem richtigen Weg, das Ganze zu implementieren." Die Budgetgrenze kostete 2009 Mosley den Kopf, die Teams einigten sich daraufhin auf das RRA, dessen Wirksamkeit aber immer weiter in Frage gestellt wird. Zunächst müsste Ecclestones Idee an den Teamchefs vorbei, und dort regt sich Widerstand.


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