Fernando Alonso Fahrer-Portrait, Chronik, Statistik - Formel 1 bei Motorsport-Magazin.com

Der Formel 1-Rennfahrer Fernando Alonso in der Formel 1-Datenbank. Hier finden Sie ein ausführliches Fahrer-Portrait mit Lebenslauf, Karriereverlauf und Chronik.
Interessante Zahlen, Fakten und Informationen liefert die Statistik zu Fernando Alonso mit einer Übersicht aller Teilnahmen, Siege, Pole-Positions, Schnellsten Runden im Rennen, Ausfällen und Punkten. Fernando Alonso und Formel 1 bei Motorsport-Magazin.com bedeuten Motorsport für echte Fans!

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Fernando AlonsoTeam: Ferrari
Fernando Alonso
ES
Geschlecht:   männlich
Geburtstag:   29.07.1981
Alter:   33 Jahre
Geburtsort:   Oviedo (E)
Nationalität:   Spanien
Wohnort:   Lugano (CH)
Größe:   171 cm
Gewicht:   68 kg
Familienstand:   geschieden, Freundin Dasha Kapustina
Kinder:   keine
Hobbies:   Radfahren, Fußball, Tennis
Lieblingsessen:   Pasta
Lieblingsgetränk:   Mineralwasser
Lieblingsmusik:   spanische Musik, Red Hot Chili Peppers
Internet:   www.fernandoalonso.com

Portrait:

Bereits mit drei Jahren begann Fernando Alonso mit dem Kartsport. In seinen 15 aktiven Jahren gewann er unter anderem drei mal den spanischen Junioren-Meistertitel (1993-95), den Fünf-Kontinente-Cup der Junioren (1996) sowie die Vizeeuropameisterschaft 1998. Im folgenden Jahr wechselte Alonso in den Formelsport und sicherte sich in seiner ersten Saison der Euro Open Movistar by Nissan nach sechs Siegen mit einem Punkt Vorsprung direkt den Meistertitel. Kurz vor der Jahrtausendwende testete Alonso für Minardi zum ersten Mal einen Formel-1-Boliden.

Im Jahr 2000 startete Alonso in der Formel 3000 und unterzeichnete nach einem Saisonsieg und Gesamtrang vier zum Jahresende einen Vertrag bei Manager und Benetton-Formel-1-Teamchef Flavio Briatore. Dieser vermittelte ihm für 2001 ein Stammcockpit bei Minardi. Im hoffnungslos unterlegenen Boliden von Paul Stoddart erzielte Alonso einige beachtliche Ergebnisse, wurde jedoch ohne Punktgewinn 23. der WM. 2002 wechselte Alonso im Alter von 20 Jahren zu Renault und war dort ein Jahr als Testfahrer aktiv, bevor er 2003 zum Stammfahrer aufstieg.

Fast auf Anhieb trug sich Alonso als bis dato jüngster Pole-Inhaber und jüngster GP-Sieger in die Geschichtsbücher ein und beendete die Saison nach vier Podestplätzen als Gesamt-Sechster. 2004 gelangen ihm vier weitere Podestplätze und WM-Platz vier, bevor er sich 2005 zum bis dato jüngsten F1-Champion der Geschichte aufschwang. Ein Jahr später gelang ihm das Kunsttück erneut - dieses Mal jedoch als Doppelweltmeister. Nach einem turbulenten Jahr bei McLaren-Mercedes 2007 kehrte der 'verlorene Sohn' Alonso 2008 zu Renault zurück und schaffte zum Ende der Saison die große Überraschung, als er auf unterlegenem Material das erste Nachtrennen der F1-Geschichte in Singapur und gleich darauf den Großen Preis von Japan gewann.

Nach einer schwachen Saison und der 'Crashgate'-Affäre 2009 verließ Alonso Renault ein zweites Mal und wechselte im Folgejahr zu Ferrari. Nach zahlreichen starken Auftritten und insgesamt fünf Saisonsiegen befand sich Alonso beim Saisonfinale in Abu Dhabi sogar in der Favoritenrolle für den WM-Titel. Doch ein Strategiefehler des Teams beraubte den Doppelweltmeister aller Chancen. 2011 landete Alonso nach lediglich einem Sieg nur auf dem vierten Gesamtrang.

Besonders bitter verlief die Saison 2012 für den Asturier. Mit einem phasenweise hoffnungslos unterlegenen Ferrari schaffte er es, zwischenzeitlich mehr als 40 Punkte Vorsprung auf Sebastian Vettel herauszufahren. Nach einer enormen Performance-Steigerung des Red-Bull-Boliden nach der Sommerpause überflügelte Vettel Alonso beim Herzschlag-Finale in Brasilien noch dankbar knapp um drei Punkte. Die Auszeichnung zum besten Fahrer der Saison - wie auch 2010 - war für den ehrgeizigen Spanier wohl nur ein schwacher Trost für den verloreren Weltmeistertitel.

2013 beedente Alonso die WM ebenfalls als Zweiter. Nach einem starken Beginn mit zwei Siegen in den ersten fünf Rennen fiel Ferrari zur Saisonmitte nach Entwicklungsfehlern und dem offiziellen Pflichtwechsel auf die Vorjahresreifen jedoch stetig zurück und war gegen Ende der Saison im Spitzenkampf chancenlos.

Formel 1-Chronik
Jahr Hersteller Motor WM PKT GP S P SR
2014 Ferrari Ferrari 4. 115.00 11 0 0 0
2013 Ferrari Ferrari 2. 242.00 19 2 0 2
2012 Ferrari Ferrari 2. 278.00 20 3 2 0
2011 Ferrari Ferrari 4. 257.00 19 1 0 1
2010 Ferrari Ferrari 2. 252.00 19 5 2 5
2009 Renault Renault 9. 26.00 17 0 1 2
2008 Renault Renault 5. 61.00 18 2 0 0
2007 McLaren Mercedes 3. 109.00 17 4 2 3
2006 Renault Renault 1. 134.00 18 7 6 5
2005 Renault Renault 1. 133.00 19 7 6 2
2004 Renault Renault 4. 59.00 18 0 1 0
2003 Renault Renault 6. 55.00 16 1 2 1
2001 Minardi European 23. 0.00 16 0 0 0
WM = WM-Position, PKT = Punkte, GP = Grand Prix, S = Siege, P = Pole Positions, SR = Schnellste Rennrunden
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