Dakar - Peterhansel ist erneut der Favorit in Südamerika

Wer profitiert von den neuen Regeln?

Stephane Peterhansel, der Rekordgewinner aus Frankreich, will 2013 den Titel verteidigen und hat nicht nur in den eigenen Reihen starke Konkurrenz.
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Motorsport-Magazin.com - Nach einer beeindruckenden Vorstellung gewann X-raid-Kapitän Stephane Peterhansel im letzten Jahr die Dakar. Für die meisten Experten ist der Franzose erneut der große Favorit bei der fünften Ausgabe auf südamerikanischem Boden.

Erneute MINI-Dominanz?

Dakar-Sieger Stephane Peterhansel - Foto: Willy Weyens

Nach der Demonstration im letzten Jahr hat sich die Situation allerdings etwas verändert. Die neuen Regeln, welche die Motorenentwicklung einschränken, könnten die MINI-Dominanz beenden. Man kann davon ausgehen, dass die sechs gemeldeten MINI All 4 Racing im Power-Bereich etwas hinterherhinken. Das deutsche X-raid-Team unter der Leitung von Sven Quandt ist sehr erfahren und hat mit Nani Roma einen weiteren Kandidaten für den Gesamtsieg in der Mannschaft.

Auch Leonid Novitskiy und Krzysztof Holowczyc können jederzeit einen Tagessieg einfahren. Boris Garafulic aus Chile ist ein versierter Kenner der südamerikanischen Rallye-Landschaft und geht wie das deutsche Team mit Stephan Schott und Holm Schmidt als Außenseiter an den Start. Im siebten X-raid-Fahrzeug sitzt Lokalmatador Orlando Terranova am Steuer eines BMW X3 CC und kann auf die Unterstützung seiner argentinischen Landsleute hoffen.

Toyota erster Herausforderer

Giniel de Villiers und Dirk von Zitzewitz - Foto: Zitzewitz

Erster Herausforderer ist sicherlich das Imperial-Team, das zwei Toyota-Hilux mit Giniel de Villiers und Duncan Vos einsetzt. Der Südafrikaner De Villiers ist mit seinem deutschen Navigator Dirk von Zitzewitz der Geheimtipp für die Rallye Dakar 2013. Gemeinsam haben sie 2009 für Volkswagen die erste Ausgabe der Dakar in Südamerika gewonnen. Die Regeln für die aktuelle Dakar könnten sich positiv für die Toyota-Piloten mit ihren neuen Fünf-Liter-V8-Serienmotoren auswirken.

Ein Hummer gegen alle

Nach den unrühmlichen Ereignissen des Vorjahres sagt auch NASCAR-Urgestein Robby Gordon seinem Erzrivalen Peterhansel den Kampf an. Das Luftsystem seines Fahrzeugs wurde für regelwidrig befunden und Gordon verlor mit seinem Hummer nachträglich den fünften Gesamtplatz. Anders als im Vorjahr, als Nasser Al-Attiyah einen zweiten Hummer H3 steuerte, geht Gordon diesmal als Einzelkämpfer für sein eigenes Team an den Start.

Gesamtwertung 2012: Autos (Top 10)

1. Peterhansel/Cottret (MINI), 38:54:46 Stunden
2. Roma/Perin (MINI), + 00:41:56
3. De Villiers/Von Zitzewitz (TOYOTA), + 01:13:25
4. Novitskiy/Schulz (MINI), + 02:11:54
5. Alvarez/Graue (TOYOTA), + 04:05:52
6. Sousa/Garcin (GREAT WALL), + 04:30:24
7. Leal dos Santos/Fiuza (MINI), + 05:03:18
8. Ten Brinke/Baumel (MITSUBISHI), + 05:11:18
9. Holowczyc/Fortin (MINI), + 06:59:38
10. Vos/Howie (TOYOTA), + 07:09:31


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