Die FIA hat also die Liste der eingeschriebenen Teams für 2006 veröffentlicht. Kronos-Citroen, Ford und Subaru treten in der Manufacturer 1 Wertung an, OMV Peugeot, Stobart M-Sport Ford und Red Bull Skoda fahren in der Manufacturer 2 Wertung.
"Wenn man versteht, wie der Term "Hersteller" in den FIA Rallye-WM Regeln definiert ist, dann nehmen 2006 sechs Hersteller mit einem Team an", sagte Rallye-Komissionschef Jacques Régis. "Das zeigt, dass wir 2006 genau so viele Teams haben, wie im vergangenen Jahr. Von daher können wir zuversichtlich sein."
Die Manufacturer 1 und 2 Teams fahren, wie Régis sagte, "um die gleiche Meisterschaft und vertreten die Farben ihres Herstellers". Ein Beispiel? "In der Formel 1 überrascht es keinen, dass eine Ferrari und Toyota andere Teams unterstützen, die um die gleiche Meisterschaft fahren: die Konstrukteurswertung", machte Régis klar. "Warum sollen also Hersteller wie Ford oder Subaru nicht die gleichen Ziele verfolgen?"
Der Ausstieg von Mitsubishi ist umso bitterer, denn dann wären sogar sieben Hersteller am Start gewesen. "Ein weiterer wichtiger Faktor ist, dass die Fahrerliste noch nicht komplett ist - sie enthält aber Sébastien Loeb, Marcus Grönholm und Petter Solberg", so Régis. "Es sind die drei Fahrer, die sich 2005 fast alle Siege geteilt haben. Diese Elite-Fahrer werden begleitet von anderen Fahrern und ich bin mir sicher, dass die Rallye-Saison 2006 genau so aufregend und wie letztes Jahr sein wird."
Insgesamt hofft Régis durch die Regeländerungen die Zugänglichkeit zur Rallye-WM vereinfacht zu haben. "Nun möchten wir die Medienpräsenz verbessern", machte Régis klar. "Die Regeln werden stabil bleiben und wir hoffen, dass neben Citroen weitere Hersteller in die Rallye-WM einsteigen werden."

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