Bist du mit dem fünften Startplatz zufrieden?
Christian Menzel: Ich hab mir ein bisschen mehr erwartet. Wir hatten hier im März einen sehr guten Test. Mein Auto war auch gestern vom Gefühl her sehr gut, obwohl ich nur Zwölfter war. Ich hatte heute aber keine guten Reifen mehr. Es hat nicht ganz so gut zusammen gepasst. Aber der fünfte Platz ist okay. Ich bin trotzdem optimistisch für das Rennen, weil ich glaube, dass wir für das Rennen ein sehr gutes Auto haben werden. Ich bin richtig geil drauf, morgen ein Rennen zu fahren. Ich bin richtig heiß. Ich freue mich schon auf morgen. Mit der dritten Reihe ist nix verloren, das Podium können wir immer noch schaffen.

Was war Problem?
Christian Menzel: Das Auto war überraschenderweise ein bisschen zu nervös. Ich habe mit Untersteuern gerechnet, es war aber doch mehr ein Übersteuern. Zwei Zehntel hätte ich von mir noch holen können, da war ich dann eine Idee zu vorsichtig. Aber mehr ging einfach nicht. Ok, gut, mein Gott so ist es. Dafür waren wir das letzte Mal in der ersten Reihe und sind Zweiter geworden. Es ist eine harte Meisterschaft und wenn man unter die ersten Sieben, Acht fährt, dann kann man wohl noch zufrieden sein.

Wie war die Strecke, nachdem es gestern noch geregnet hat?
Christian Menzel: Die Strecke war gar nicht gut. Beim ersten Versuch war ich komplett überrascht, von den schlechten Verhältnissen draußen. Es war aber für alle gleich.

Schneller wäre es aber gegangen?
Christian Menzel: Ja, ich habe mit einer besseren Zeit gerechnet. Generell habe ich bessere Zeiten erwartet. Aber die Formel 1 bringt jetzt mit den Einheitsreifen auch nicht mehr den Grip auf die Strecke wie in der Vergangenheit. Als es noch den Reifenkrieg gab, bist du danach rausgegangen und hattest Grip wie die Sau. Das ist deutlich weniger geworden.