Knapp zwei Monate vor dem Saisonauftakt der neu geschaffenen Formula Master Serie füllt sich das Feld. Die im Rahmenprogramm der Tourenwagen-WM fahrende Serie startet am 19. Mai in die Saison 2007. Schauplatz des ersten Rennen wird die spanische Rennstrecke von Valencia sein.
Bisher haben sich 13 Teams in die Serie eingetragen und mehr als die Hälfte der Fahrerplätze ist schon vergeben. Bis auf einige Ausnahmen kommen alle Mannschaften aus Italien, doch das sollte der Spannung kein Abbruch schaffen, denn das Fahrerfeld ist trotzdem international besetzt.
Der wohl bekannteste Name ist Johnny Cecotto junior. Der Sohn des ehemaligen Motorrad- und Grand Prix-Piloten fährt für Ombra Racing. Bisher war der junge Deutsche mit mäßigem Erfolg in der Formel BMW, Formel 3 und Formel 3000 unterwegs. Immerhin konnte Cecotto schon Rennen gewinnen - eins davon mit Ombra Racing. Wenn das mal kein gutes Omen ist.
Zwei Namen, von denen man mehr erwarten kann, lauten Chris van der Drift und Kasper Andersen. Beide gehen für J.D. Motorsport an den Start. Der Neuseeländer Van der Drift wurde 2004 Rookie-Champion in der Formel BMW - das Jahr darauf beendete er als Vierter. Einen nicht ganz so passenden Namen für einen Rennfahrer, aber immer noch genügend Speed bringt Kasper Andersen mit. Der 22 Jahre alte Däne wurde 2004 Meister in der Formel Renault Nordic.
Mit Fahrern aus Italien, Mexiko, Deutschland, Spanien, Frankreich, Japan, Brasilien, Neuseeland, Dänemark, der Schweiz, Holland und Finnland besteht eine tolle Mischung. Doch dem ist nicht genug. Auch eine Frau wird ins Lenkrad greifen. Die Japanerin Keiko Ihara ist mit von der Partie. Fachkundigen Motorsportfans ist die 33-jährige ein Begriff. In den letzten drei Jahren fuhr Ihara für Carlin Motorsport in der britischen Formel 3.
Als einziger Deutscher hat Dominik Schraml einen Platz sicher. "Am Ende der Saison winkt für den Sieger ein Formel 1-Test bei Honda und den Preis würde ich mir natürlich gerne abholen. Auch der Zweite bekommt eine Testfahrt, allerdings in der GP2 - das wäre aber auch nicht schlecht. Aber auch wenn es nicht klappen sollte, kann ich mit guten Leistungen vielleicht auf mich aufmerksam machen und das wäre auch schon ein schönes Ergebnis", so Schraml gegenüber motorsport-magazin.com.

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