Christian Vietoris Formel BMW Deutschland (Team: Josef Kaufmann Racing) Die Erfolge von Christian Vietoris im Kartsport führten im vergangenen Jahr zu seiner Nominierung für den Kader der Speed Academy 2005. So konnte der heute 17jährige von 2001 bis 2003 jeweils Deutscher Meister in der ADAC-Kartmeisterschaft bei den Bambinis und den Junioren werden. 2004 fuhr der gebürtige Gerolsteiner auf Platz 2 in der westdeutschen ADAC Kartmeisterschaft.

Im letzten Jahr lief es für Christian Vietoris in der Formel BMW ADAC-Meisterschaft nicht immer rund. Am Ende stand er in der Tabelle nur auf Platz 16. Dass man Statistiken nicht immer trauen und im Motorsport auch auf das Bauchgefühl vertrauen sollte, zeigen seine jüngsten Erfolge. Bei beiden offiziellen Testfahrten zur Formel BMW Deutschland konnte der Lissendorfer Pilot jeweils die beste Rundenzeit erzielen. "Die Tests mit meinem neuen Team Josef Kaufmann Racing sind höchst erfolgreich verlaufen", strahlt Christian Vietoris. "Ich freue mich sehr, wieder bei der Speed Academy dabei sein zu dürfen und werde mein Bestes geben."

Peter Elkman fährt im zweiten Jahr der Speed Academy., Foto: Speed Academy
Peter Elkman fährt im zweiten Jahr der Speed Academy., Foto: Speed Academy

Peter Elkmann Formel 3 Euro Serie (Team: Jo Zeller Racing) Peter Elkmann aus dem westfälischen Steinfurt kann im Kartsport auf eine lange und erfolgreiche Karriere zurückblicken. Mehrere Meister- und Vizemeister- Titel in verschiedensten Kartserien sprechen eine deutliche Sprache. Den Weg in den Formelsport fand der heute 24jährige erst spät. Mitten in der Saison 2004 wechselte der Kartpilot in die Formel 3 - das machte vor ihm nur Jarno Trulli, Elkmanns sportliches Idol. 2005 startete er dann im Recaro Formel 3 Cup und sorgte dort mit seinem überlegenen Titelgewinn gleich für einen Paukenschlag.

Wie schnell sich der Kfz-Mechaniker in der F3 eingelebt hat, ist auch der Speed Academy Jury nicht verborgen geblieben. Einstimmig wählte sie ihn zum Nachrücker-Kandidaten der Deutsche Post Speed Academy 2005. Dass diese Entscheidung mehr als richtig war, bewies Elkmann kurze Zeit später: Bereits im August sicherte er sich am Lausitzring vorzeitig den Meistertitel im Recaro Formel 3 Cup. In dieser Saison tritt Peter Elkmann wieder für das Team Jo Zeller Racing an, diesmal aber in der Formel 3 Euro Serie. "Die letzte Saison war genial und ich möchte versuchen, den Trend in diesem Jahr in der Formel 3 Euro Serie fortzusetzen", so Elkmann zu seinen Zielen.

Nicolas Hülkenberg Recaro Formel 3 Cup (Team: Josef Kaufmann Racing) Sieben Saisonsiege, schon im Juli der vorzeitige "Rookie-Titel" und zum Abschluss der Meistertitel in der Formel BMW ADAC 2005: "Das Jahr hätte nicht besser laufen können", freut sich Nicolas Hülkenberg über die vergangene Saison. Auch in allen vier Wertungsetappen der Speed Academy schaffte es der 18jährige jeweils auf Platz eins. Somit war Nico Hülkenberg klarer "Sieger der Deutsche Post Speed Academy 2005" und konnte sich über insgesamt 120.000 Euro Fördergeld für seine Rennsaison 2006 freuen.

Nicolas Hülkenberg räumte 205 alles ab., Foto: Speed Academy
Nicolas Hülkenberg räumte 205 alles ab., Foto: Speed Academy

Klarer Fall, dass der Senkrechtstarter, der seine Karriere im Kartsport begann, für die Speed Academy in dieser Saison seine Stärke in einer höheren Formelklasse beweisen darf. Nicolas Hülkenberg steigt 2006 auf und startet wiederum mit seinem Erfolgsteam Josef Kaufmann Racing im Recaro Formel 3 Cup. Und für die neue Rennserie wie für die Speed Academy 2006 hat er das gleiche Ziel: "Ich freue mich erneut dabei zu sein und versuche, an die letztjährigen Erfolge anzuknüpfen."

Jens Klingmann Formel BMW Deutschland (Team: Eifelland Racing) Der erst 15jährige Jens Klingmann ist in dieser Saison neu bei der Speed Academy. Der auf den Spitznamen "Jenson" hörende Schüler ist mit seinen 1,86 Meter nicht nur bei der Speed Academy körperlich der größte Fahrer. Dank einer Sondergenehmigung darf die Pedalposition für den Hünen nach vorn versetzt werden.

Vor 10 Jahren begann Jens Klingmann als Bambini mit dem Kartsport. Bereits als 10jähriger durfte er mit einer Ausnahmegenehmigung in der Juniorenklasse antreten. 2002 holte sich Jens Klingmann den ersten Platz in der DMV Bundesmeisterschaft. In der Saison 2003 und 2004 kam er in der Deutschen Junioren Kart Meisterschaft (DJKM) jeweils auf Position 4. Im vergangenen Jahr 2005 hielt sich Jens Klingmann mit wenigen Gaststarts beim Interconti Kart Cup sportlich eher zurück. Das wird sich in der Saison 2006 ändern. Der Michael Schumacher-Fan geht für das Eifelland Racing Team in der Formel BMW Deutschland an den Start. "Ich bin begeistert und dankbar, dass ich in der Deutsche Post Speed Academy dabei bin", freut sich der Heidelberger über seine Nominierung.

Tim Sandtler ist neu im Sextett., Foto: Speed Academy
Tim Sandtler ist neu im Sextett., Foto: Speed Academy

Tim Sandtler Formel 3 Euro Serie (Team: Signature-Plus) Tim Sandtler gehört zu den Neuen der Deutsche Post Speed Academy 2006. Zum Motorsport kam der Bochumer bereits 1997 über eine Geburtstagsüberraschung seines Vaters in Form eines Karts. Bis 2002 blieb er dem Kartsport treu. Seinen bisher größten sportlichen Erfolg sieht der 19jährige im ersten Platz bei der Deutschen DMV Kartmeisterschaft bei den Junioren.

In den vergangenen beiden Jahren ging der Schüler in der Formel BMW ADAC für das Team AM-Holzer Rennsport an den Start. In der Saison 2006 sitzt er als Rookie für das Signature-Plus-Team im Cockpit der Formel 3 Euro Serie. "Ich denke, dass die Speed Academy eine gute Basis und Förderung für mich und meinen weiteren Werdegang ist", äußert sich Tim Sandtler zu seiner Aufnahme in die Deutsche Post Speed Academy. "Ich freue mich sehr über diesen sicher hilfreichen Vertrauensbeweis eines kompetenten, starken und verlässlichen Partners." Seine motorsportlichen Ziele definiert er folgendermaßen: "Ich möchte Berufsrennfahrer werden und meinen Traum von einer Karriere im Motorsport verwirklichen.

René Rast Seat Leon Supercopa (Team: GAG Racing) René Rast gehört zu den drei Neuzugängen der Speed Academy und startet 2006 als einziger Tourenwagen-Pilot erstmals im Seat Leon Supercopa. Im vergangenen Jahr gewann er den ADAC Volkswagen Polo Cup, die Tourenwagen-Nachwuchsschule der Wolfsburger Autobauer. Nun hat René Rast mit 300 PS doppelt so viel Leistung in seinem Fahrzeug wie noch im Vorjahr. Doch die Umstellung sollte dem Steyerberger nicht besonders schwer fallen, schließlich ist das nicht der erste Klassenwechsel seiner 10jährigen Motorsport-Karriere. 2002 wurde er Deutscher ADAC Junioren Kartmeister. In den beiden folgenden Jahren trat er in der Formel BMW ADAC an (2003 als Junior).

Den ersten offiziellen Test des Seat Leon Supercopa auf dem Hockenheimring absolvierte der Speed Academy-Neuling äußerst erfolgreich. Nach zwei Tagen war der 19jährige inoffiziell Schnellster aller Teilnehmer. Nun geht René Rast optimistisch in seine erste Saison im Seat Leon Supercopa: "Ich möchte mich in den Top 5 platzieren und am liebsten ein oder zwei Rennen gewinnen."