Die bisher 22 Fahrer freuen sich auf eine spannende Saison in der Cup-Version des neuen Seat Leon. Bei den Tests am Montag und Dienstag waren die Fahrer und Teamchefs begeistert. Obwohl einige Teams ihre Fahrzeuge erst am Sonntag Nachmittag erhielten.

"Das ist eine Weiterentwicklung von 100%", freut sich der Teamchef von Lauterbach Racing. "Das ist jetzt ein richtiger Rennwagen, der letzte war ja mehr ein Serienfahrzeug." Der größte Unterschied liegt wohl beim Getriebe, denn jetzt steckt im Leon ein 6-Gang DSG-Getriebe mit Schaltwippen am Lenkrad und Sperrdifferenzial. Insgesamt 300 PS stecken jetzt unter der Haube.

Zudem hat das neue Fahrzeug jetzt eine "arbeitende" Aerodynamik. Das bedeutet eine höhere Professionalität, aber auch Einschränkungen. Wer den Seat Cup letzte Saison verfolgt hat, weiß dass es beim reinen Lackaustausch nicht bleibt. Doch wenn der Fahrer jetzt seine Frontschütze verliert, sieht das nicht mehr nur schlecht aus, sondern kostet etwa zwei Sekunden.

Die gesamten Veränderungen haben den Fahrern bei den Tests auf dem Hockenheimring 4,5 Sekunden gebracht. Das Fahrerfeld mit erfahrenen und jungen Piloten lag eng zusammen. "In dieser Saison wird es spannend", der amtierende Meister Thomas Marschall. "Die jungen Fahrer sind ganz schön schnell."

Gefahren werden 16 Rennen bei acht Veranstaltungen. Bei den DTM-Läufen in Barcelona und Brands Hatch setzt der Cup aus.