Bernd, Sie starten am kommenden Wochenende zum ersten Mal beim Race of Champions. Mit welchem Ziel gehen Sie in das Event?

Bernd Schneider: Ich habe mir vorgenommen viel Spaß mit Armin Schwarz zu haben und hoffe mit ihm, einen schönen Abschluss seiner Karriere feiern zu können. Ich freue mich sehr darauf.

Wie kam es zu Ihrer Teilnahme am Race of Champions?

Bernd Schneider: Fredrik Johnsson rief mich an und bat mich am Race of Champions teilzunehmen. Nach Absprache mit Mercedes-Benz stand dem Vorhaben nichts im Wege.

Sie müssen sich dort in verschiedenen Fahrzeugen beweisen. Der traditionelle RoC-Buggy, der Citroen XSARA WRC, der Porsche 911 GT3 und der Renault Mégane Trophy kommen zum Einsatz. Wird die Umstellung von einem DTM-Wagen auf die unterschiedlichen RoC-Autos sehr schwierig sein?

Bernd Schneider: Ich denke es wird sehr schwer werden. Seit 1992 fahre ich nur Mercedes-Benz. Ich habe keine Übung mit anderen Fahrzeugen... Im Ernst, es wird sicherlich eine große Umstellung sein, aber ich habe Freude an Herausforderungen.

Zusammen mit Armin Schwarz gehen Sie für das Team Deutschland an den Start. Ihr langjähriger Freund hat das Race of Champions bereits zwei Mal gewonnen – allerdings auf einer anderen Strecke. Können Sie von seinen Erfahrungen profitieren und ihm so vielleicht einen weiteren Sieg zum Abschluss seiner Karriere bescheren?

Bernd Schneider: Wie gesagt, ich freue mich mit Armin zu fahren. Ich kenne ihn seit nunmehr 20 Jahren. Aber wir sind noch nie zusammen gefahren. Ich hoffe sehr ihm bei seinem letzten Auftritt zu einem Sieg verhelfen und einiges von ihm dazu lernen zu können.

Das Race of Champions findet zum zweiten Mal im Pariser Stade de France statt: Was halten Sie von der Idee in einem Fußballstadion zu fahren?

Bernd Schneider: Die Idee finde ich gut. In den letzten Jahren konnte man beobachten, dass Sport-Events immer mehr in Städten stattfinden. In Deutschland kommen ja die verschiedenen Veranstaltungen in der Arena auf Schalke sehr gut beim Publikum an. Veranstaltungen, wie das RoC, sollten auch in Deutschland öfters stattfinden.

Wie beurteilen Sie den Kurs inmitten des Stadions?

Bernd Schneider: Ich habe den Kurs leider noch nicht gesehen. Ich kann mir daher noch kein Urteil bilden.