Einige sind auf den Rennstrecken kaum zu bremsen, andere sind schnell und schlagfertig mit der Zunge, wieder andere haben einen Riecher für große Fahrtalente. Jetzt sitzen sie zusammen in der Fachjury der Speed Academy und suchen Deutschlands größtes Motorsport-Talent 2005.
Die Rennfahrer Timo Glock, Christian Menzel und Hans-Joachim Stuck sowie die Motorsport-Fachleute Leopold Wieland, Kai Ebel und Peter Lauterbach.
Wer schlägt sich am besten auf den Rennstrecken? Wer kommt in Interviews mit knappen und klaren Worten ans Ziel? Wer fährt sich in die Herzen der Fans? Die Speed Academy Juroren entscheiden.
Das sind die Speed Academy Jury-Mitglieder
Hans Joachim Stuck Wer kennt ihn nicht? Hans Joachim, genannt Strietzel, Stuck ist ein deutsches Motorsport-Urgestein. Mit mehr als 70 Formel 1 Grand Prix Einsätzen sowie unzähligen Langstrecken-Siegen ist der Premiere-F1-Experte auch heute noch überall im Motorsport bekannt. Auch heute noch ist der 54-jährige als BMW-Werksfahrer bei Langstreckenrennen aktiv. In seiner Funktion als Speed Academy Juror ist es Strietzel ein besonderes Anliegen junge Piloten an die Hand zu nehmen und sie langfristig im Top-Motorsport zu etablieren. "Schließlich müssen wir auch an die Zeit nach Michael Schumacher denken."
Timo Glock Der gelernte Gerüstbauer ist das Aushängeschild der Deutsche Post Speed Academy. In nur vier Jahren stieg der 22-jährige vom Kartsport zum F1-Test- und Ersatzfahrer auf. Heute ist äußerst erfolgreich in seiner Rookie-Saison in der nordamerikanischen Champ Car Serie aktiv. Dennoch wirft der Odenwälder immer ein Auge auf die Nachwuchsklassen auf der anderen Seite des großen Teiches.
Christian Menzel Als Mitglied der Speed Academy Jury nimmt er die Kandidaten sportlich unter die Lupe. Doch auch selber sitzt Christian Menzel regelmäßig als Profi am Steuer eines Rennfahrzeugs - im Porsche Michelin Supercup und Porsche Carrera Cup. "Die Speed Academy Kandidaten können sich also sicher sein, dass ich auch in Zukunft weiß, wovon ich rede. Weil ich die Rennkurse, auf denen sie unterwegs sind, oft nur einige Stunden vor ihnen selber gefahren bin." Von seinen Schützlingen erwartet der ehemalige Werksfahrer von BMW, Opel und Porsche "nicht die coolsten im Fahrerlager zu sein, sondern teamfähig und mit guten Verlaufsformen auf Teamchefs, Fans wie Journalisten zu zugehen."
Kai Ebel Seit 1993 ist "Kai Ebel aus der Boxengasse" den deutschen Motorsportfans bestens bekannt. Egal ob Interviews mit den F1-Stars oder letzte Informationen aus der Box: Der ehemalige Amateur-Boxer ist immer hautnah am Geschehen und inzwischen selbst zu einem Star der Motorsport-Szene geworden.
Peter Lauterbauch Der Premiere-Moderator geht nicht nur im F1- und GP2-Paddock ein und aus, sondern ist auch bei der DTM und deren Rahmenserien ein Dauergast. "Der Motorsportnachwuchs liegt mir sehr am Herzen", sagt Lauterbach. Somit ist er bei der Speed Academy genau richtig.
Leopold Wieland Unser Kollege schreibt sein 20 Jahren über Autos und Motorsport. Für den 43-jährigen Redaktionsleiter von AutoBild und AutoBild Motorsport ist Köpfchen der Schlüssel zur Rennfahrerkarriere. Diese Fahrer zu finden, darin sieht der Wahl-Hamburger eine wesentliche Aufgabe der Speed Academy.
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