Platz sieben und die ersten Punkte. Wie ist dein Rennen gelaufen?
Adrian Zaugg: Es begann mit einem eigentlich recht guten Start, aber als ich Turvey in der ersten Kurve angreifen wollte, wurde ich abgedrängt. Als Filippi mich dann etwas später ins Gras gedrückt hat, habe ich noch mal zwei oder drei Plätze verloren. Dann hatte ich zunächst Probleme das Tempo mitzugehen, aber je länger das Rennen dauerte und je leichter mein Auto wurde, desto besser wurden die Zeiten.

Und dann hat es ja sogar noch zu einem Überholmanöver gereicht...
Das stimmt. Ich war im Motodrom immer viel schneller als Turvey und er hat sich wohl die Reifen eckig gebremst. Das Manöver war sicher am Limit, aber es hat geklappt.

Musstest du vorsichtig sein, weil Michael Herck hinter dir lauerte?
Es war immer ein bisschen Distanz zwischen uns und ich wusste, dass er nur auf einen Fehler wartet. Ich wusste aber auch, wie gut ich auf der Bremse bin und habe dort immer wieder ein paar Meter gutgemacht.

Mit welchen Hoffnungen gehst du in das zweite Rennen?
Aus der ersten Startreihe will ich es natürlich auf das Podium schaffen. Dafür brauche ich einen guten Start, so wie heute. Das war wohl der beste Start der bisherigen Saison. In den letzten Rennen hatte ich immer wieder ein paar Probleme mit der Kupplung, aber nun bin ich sehr zuversichtlich.