Am kommenden Wochenende fängt "meine" Rookie-Saison an. Aber ich werde diesmal noch nicht dabei sein. Leider hat sich mein Sponsor, ein Wiener Verlagshaus, nach dem persönlichen Meeting und einer großangelegten Pressekampagne über Talentförderung nie wieder bei mir gemeldet, und somit seine vertraglichen Zusagen nicht eingehalten. Auch nicht auf meine E-Mails und Telefonate. Und das Geld kam auch nie.
Der Anfang meiner ersten Formel Saison ist jetzt zwar nicht gerade das, was ich mir vorgestellt habe, aber ich weiß auch von anderen guten Rennfahrern, dass so etwas vorkommt. Ich mache deshalb weiter wie bisher im Training und werde die nächste Zeit voll ausnutzen, um so viel wie möglich für meine Performance zu tun.
Dazu gehört zum Beispiel auch ein Check-Up am 14.Mai von Dr. med. Johannes M. Peil, der die Sportlerbetreuung in der Sportklinik Bad Nauheim leitet. Nach allem was ich darüber gehört habe (auch, dass Michael Schumacher dort betreut wurde) ist das schon ein ziemlich ausgeklügeltes Programm, eigens erstellt für Motorsportler. Dann werde ich am Sonntag, den 5.Mai beim 21km Rosbacher-Walking-Day mitmachen. Die Tour geht um den Dom in Speyer und ich hoffe ich schaffe das Pensum!
Worauf ich mich schon total freue ist der 10-Tages-Test mit dem Formel Renault 2.0. Ich werde ca.7000km unter Anleitung von Alexandre Imperatori fahren, der wurde 2004 Gewinner des Asian Championship FR2000 in China. Mit Alexandre stehe ich schon länger in Kontakt, weil mich die Formel Renault auch schon immer interessiert hat. Dadurch, dass ich jetzt am Anfang von BMW nicht dabei bin habe ich die Zeit diesen Test zu fahren. Wie man sieht hat halt eben doch alles auch eine gute Seite.....
In der Zwischenzeit bin ich wegen meinem Sponsoring am Ball und es laufen deshalb auch noch immer mehrere Gespräche. Klar weiß ich, dass so eine Partnerschaft in der Regel auch seine Zeit dauert. Aber ich bin nach wie vor total zuversichtlich, dass ich die richtige Person oder die richtige Firma finde, mit der ich meine Rennfahrer-Karriere fundieren und aufbauen kann.
Also klar ist, dass es für mich nur eine Frage der Zeit ist, wann ich mit den Jungs auf der Strecke wieder in Wettbewerb trete. Denn das ist es, was mir am meisten Spaß macht! Ich werde weiter hier berichten...

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