Foren-Übersicht / Formel 1 / Technisches

Benzinverbrauch - Umweltschutz in der F1?

Fragen und Antworten über die Technik in der Formel 1.
FLC FLC

Beiträge: 3531
Honda hat sich dem Klimaschutz verschrieben und eine spezielle Lackierung entworfen. Siehe: https://www.motorsport-magazin.com/nachrichten/forme ... _oben.html

Die F1 Boliden verbrauchen zwischen 60 - 80 l pro 100km. Wieso nicht eine Begrenzung des Verbrauch von 30 - 40 l anstreben.

Es geht nicht darum die F1 zu amputieren, dieses Jahr wurde schon die Drehzahl der Motoren auf maximal 19'000 u/min festgelegt. Vielleicht würde eine Benzinmengenbegrenzung die Ingenieure dazu bringen, den Wirkungsgrad der Motoren noch einmal zu steigern und auch uns Normalos effizientere (sportliche) Autos hinzustellen.
Zuletzt geändert von FLC am Samstag, 31. März 2007, insgesamt 1-mal geändert.
F 1 2015 - Who is still watching ?

Bild

Beitrag Freitag, 30. März 2007

Beiträge: 0
Die Diskussion hatten wir hier schon mal.....
Vielleicht suche ich es später noch raus.

Jedenfalls ist meine Meinung dazu nach wie vor die Gleiche!
Es sollte für jedes Fahrzeug eine bestimmte Menge Treibstoff für jedes Rennen bereit gestellt werden. Dafür könnte man jegliche Form der Motorenentwicklung freigeben. Jedes Team wäre dann auch selbst bemüht die Energierückgewinnung etc. zu fördern.
(mehr bzw. zusätzliche Leistung bei gleichen Verbrauch)
Die ganzen Budgets der Teams würde dann auch dazu benützt die Entwicklung energiesparender Motoren voranzutreiben, anstatt zu versuchen den blöden 08/15-Otto auf 09/15Otto+ hochzutunen.
(was sowieso eine volkswirtschaftliche Bankrotterklärung ist)
Es würden wieder richtig innovative Lösungen möglich und das ganze Energiesparen bekäme sogar eine sportliche Note.
Gerade von Teams welche sich solch grünes Denken auf die Stirn schreiben und auch mit hohem finanziellem Aufwand dabei sind, hätte ich schon lange einmal erwartet dass sie diese Diskussion einleiten.
(ich denke dabei vor allem an die japanischen Teams)

Leider aber hätten die lieben Werke wohl Mühe mit dieser Regel. Den sie könnten sich ja auch ziemlich blamieren....
Der FIA fehlt der Mut um so einen Vorschlag zu machen. Statt dessen versucht man die Light-Version durchzusetzen.

..

Beitrag Freitag, 30. März 2007

Beiträge: 1229
Mit der Drehzahl wurde begrenzt um die F1 spanender zu machen :D) :D) ich halt die Idee mit den Benzinverbrach schwachsinn :!: :!:
Bild

Beitrag Freitag, 30. März 2007

Beiträge: 146
Oder wollt ihr wieder schiebende F1 Piloten sehen (hatten wir doch schon mal) :lol: :lol: :lol:

Beitrag Freitag, 30. März 2007

Beiträge: 0
Meine Herren, dies ist die Technikecke!
Es wäre doch schön wenn man hier etwas fachlich fundiertere Meinungen äussern würde! Oder wenigstens die Meinung etwas begründen.
Etwas 'rumpläuscheln' könnt ihr gerne in den anderen Threads, welche leider öfters nur auf diesem 'Plauschniveau' liegen!

@alwaro: Die Teams sollten doch mit ihren Möglichkeiten dazu in der Lage sein den Benzinverbrauch für ein Rennen richtig zu berechnen.
Zudem gibt es auch genügend Möglichkeiten die Motoren in verschiedenen Verbrauchsprogrammen laufen zu lassen.
@00: Womit wir auch gleich bei icemanpower00 wären.....
Dass es dadurch spannender werden sollte ist mir halbwegs neu.
Als wie spannend empfindest du den die F1 im Moment?

Beitrag Freitag, 30. März 2007

Beiträge: 7
hi

anstatt zu versuchen den blöden 08/15-Otto auf 09/15Otto+ hochzutunen.
(was sowieso eine volkswirtschaftliche Bankrotterklärung ist)


hmm...mit dieser aussage bin ich nicht sehr zufrieden....tut mir leid.....vergleicht man den spezifischen verbrauch (also verbrauch verglichen mit der daraus entwickelten leistung) eines F1 motors mit einem serienmotor schlägt das f1 aggregat den serienmotor um längen.....also eher nicht 08/15....und was die bankrotterklärung angeht...nun ja.....der einzige grund der werkteams ist es kunden für deren fahrzeuge zu finden.....und das funktioniert nun mal sehr gut durch ein gutes image......hohe leistung=gutes image......denn sieht man sich die verkaufszahlen von hybridfahrzeugen an...dann wird schnell klar das damit noch kein...oder sehr wenig geld gemacht wird.....

lg

Beitrag Freitag, 30. März 2007

Beiträge: 0
buzi hat geschrieben:
also eher nicht 08/15....
Deshalb schrieb ich ja 09/15+! :wink:
Schlussendlich ist alles langweilige Evolution, nicht Revolution!

Was meinst du was für Werbung das für einen der Hersteller ist wenn sie mit einem umweltfreundlicheren Konzept so richtig fett Schlagzeilen machen!
->Team xxxxx stellt F1-Welt auf den Kopf!!!

Glaubst du auch nur ein Hahn kräht heutzutage wegen des Motors eines der F1-Fahrzeuge wenn dieser nicht gerade kaputt geht? Trotzdem werden 50% des Budgets der Teams dafür aufgewendet! Entwickelt wird mit diesem Geld in einem so engen Rahmen dass der praktische Nutzen daraus praktisch gleich 0 ist!

Wenn dass kein Totalschaden ist, dann weiss ich wirklich nicht........

Wenn diese Milliarden dagegen in die Entwicklung von effektiveren und besseren Antriebsystemen genutzt wird, dann ist das erstens gut für das Image der Teams, der Hersteller, der F1 und auch für die Umwelt!
Dann findet sogar auch wieder 'richtige' Technologie aus der F1 Einzug in die Strassenfahrzeuge.....

Beitrag Freitag, 30. März 2007

Beiträge: 3303
Es gibt eine Formel -1 und es gibt Öko-Rallye´s . D.h. der Umweltschutz in Form von Kraftstoffreduzierung hat bereits eine Plattform im Motorsport .
Wenn bei einem Grand Prix etwa 10000-12000 Liter Kraftstoff verbraucht werden dan ist das in etwa so als wenn ein
Bumsbomber von Frankfurt noch Palma fliegt um 200 schon längst besoffene "Urlauber" zur nächsten Alkoholvergiftung zu bringen .

Desweiteren ist ja wohl umumstritten das der 0815 Polo mit seinen 50 PS und 7 Litern im Verbrauchs/Leistungsverhältnis eindeutig den kürzeren zieht und Polos fahren jeden Tag ein paar hunderttausend mehr spazieren als F1 Rennwagen .

Beitrag Freitag, 30. März 2007

Beiträge: 0
Wer redet den von Ökorennen?

Ich spreche von der totalen Freigabe in Sache Motorenentwicklung?
Oder anders gesagt von 1.0l Turbomotörchen bis zum 20l-Sauger ist alles möglich. Jeder könnte auch mal das Motörchen hochdrehen im Rennen um zu überholen - Sprich mehr Überholmanöver. Und wenn ein schlaues Kerlchen eine bessere Idee hat, oder einen Wankel bauen möchte, um das Auto schneller zu machen, auch OK!
Die Motorenentwicklung wäre auch wirklich mal wieder ein interessantes Thema.
Oder willst du mit mir gerne über die Unterschiede zwischen dem aktuellen BMW, Renault- und Hondamotor diskutieren?????
(es wäre wohl uns beiden kaum eine grosse Diskussion wert)

Die Benzinmenge wäre dann auch das einizg nötige Mittel um die Geschwindigkeit nicht überborden zu lassen. Und wer die Umwelt mit Energierückgewinnung etc. nicht schonen will, muss es ja dann auch nicht tun und kann hinterhertuckern! :D

Und zum zweiten sollte auch der hinterletzte Erdenbürger langsam aber sicher merken dass es mit den Yesterday-F1-Zeiten so oder so bald vorbei ist.......
Spätestens wenn es kein Benzin mehr gibt (oder du an der Tankstelle keins mehr bekommst während der Schumischel seinen 65WM-Titel holt), kannst du uns ja dann gerne eröffnen wie es mit deiner F1 weitergeht. :wink:

Beitrag Freitag, 30. März 2007

Beiträge: 583
wenns kein Benzin mehr gibt fahr ich mit Äthanol,....,das kann man nämlich nicht bloss saufen :idea:

Beitrag Freitag, 30. März 2007

Beiträge: 0
Auch Äthanol kann wohl kaum in ausreichender Menge zur Verfügung gestellt werden. Schlussendlich ist die F1 nun einmal abhängig von der Autoindustrie. Wenn die F1 sich zu weit von dieser entfernt, wird sie auch unweigerlich dem Tod geweiht sein.......

Beitrag Freitag, 30. März 2007

Beiträge: 3303
stuephi hat geschrieben:
Wer redet den von Ökorennen?

Ich spreche von der totalen Freigabe in Sache Motorenentwicklung?
Oder anders gesagt von 1.0l Turbomotörchen bis zum 20l-Sauger ist alles möglich. Jeder könnte auch mal das Motörchen hochdrehen im Rennen um zu überholen - Sprich mehr Überholmanöver. Und wenn ein schlaues Kerlchen eine bessere Idee hat, oder einen Wankel bauen möchte, um das Auto schneller zu machen, auch OK!
Die Motorenentwicklung wäre auch wirklich mal wieder ein interessantes Thema.
Oder willst du mit mir gerne über die Unterschiede zwischen dem aktuellen BMW, Renault- und Hondamotor diskutieren?????
(es wäre wohl uns beiden kaum eine grosse Diskussion wert)

Die Benzinmenge wäre dann auch das einizg nötige Mittel um die Geschwindigkeit nicht überborden zu lassen. Und wer die Umwelt mit Energierückgewinnung etc. nicht schonen will, muss es ja dann auch nicht tun und kann hinterhertuckern! :D

Und zum zweiten sollte auch der hinterletzte Erdenbürger langsam aber sicher merken dass es mit den Yesterday-F1-Zeiten so oder so bald vorbei ist.......
Spätestens wenn es kein Benzin mehr gibt (oder du an der Tankstelle keins mehr bekommst während der Schumischel seinen 65WM-Titel holt), kannst du uns ja dann gerne eröffnen wie es mit deiner F1 weitergeht. :wink:


Eine Formel ohne Formel - ich wüsste nicht wie das funktionieren sollte .
Ich bin bekanntlich auch ein Freund der Wahlmöglichkeiten und ein Gegner des Einheitsbrei´s a la aktuellem Regelwerk aber was ich persönlich noch noch mehr ablehne ist eine Verbrauchsformel ,weil das ist nun mal ne Ökoformel .

Wenn man unterschiedliche motorenkonzepte erlaubt dann muss es eine Ausgleichreglung geben so wir es früher auch schon kannten .

Fragen wir uns doch einfach mal warum die Motoren aktuell 100 Liter auf 100 Km verbrauchen dürfen . Weil es eh kein Team gibt ,das mit dem Auto mal ein Renn durchfahren würde bzw. wie dieses Jahr überhaupt dürfte !!! Das heisst wir können ja Benzin nachkippen ohne Ende .
Verbrauchsarme motoren wären kein Thema .Enfach die motorenfrage wieder offen lassen und dafür die Boxenstopps nicht verbieten aber
unatraktiv machen .Wenn der Stopp mehr kostet als er bringt ,wirds keinen planmäßigen mehr geben .

Übrigens wenns keinen Sprit mehr gibt dann hat sich das Thema Sprit sparen eh erledigt oder? Die paar Liter Sprit die die F1 verbraucht, werden jeden Tag in Shanghai an der roten Ampel verblasen . Warum schaffen wir dann nicht einfach die roten Ampeln ab ?

Beitrag Samstag, 31. März 2007

Beiträge: 0
LotusFan hat geschrieben:
.......aber was ich persönlich noch noch mehr ablehne ist eine Verbrauchsformel ,weil das ist nun mal ne Ökoformel.
Du könntest ja theoretisch jedem Team 1000 Liter zur Verfügung stellen. Wäre es dann immer noch eine Ökoformel? Ein 2.4l Motor vurzuschreiben mit einer Drehzahlbegrenzung kann ja je nachdem auch als Ökoformel ausgelegt werden. Auch dein Ansatz Treibstoff abzuholen zu 'bestrafen' kann ich als Ökoformel auslegen. Mir geht es in erster Linie darum die Entwicklung der Motoren nicht mehr dermassen einzuschränken. Wie gesagt gehen ca. 50% der Budgets der Teams für diese schwachsinnigen Entwicklungen drauf, damit am Schluss doch alle mehr oder weniger mit der gleich anonymen CO2-Schleuder durch die Pampa kurven.......
Das kann doch nicht der Sinn der Sache sein.
Wenn dein Ansatz mit 'Benzinholbestrafung' auch wieder ermöglicht das innovative Technologie geschaffen werden kann, dann ist es für mich auch in Ordnung. Und vor allem das ganze Energierückgewinningszeugs könnte man wirklich auch frei geben. Wie gesagt, machen muss es ja niemand, aber einem Team welches damit diese Technologie fördern oder etwas vorwärts treiben will, dieses zu verbieten, muss ja auch nicht sein....

Beitrag Samstag, 31. März 2007

Beiträge: 49
LotusFan hat geschrieben:
Eine Formel ohne Formel - ich wüsste nicht wie das funktionieren sollte .
Ich bin bekanntlich auch ein Freund der Wahlmöglichkeiten und ein Gegner des Einheitsbrei´s a la aktuellem Regelwerk aber was ich persönlich noch noch mehr ablehne ist eine Verbrauchsformel ,weil das ist nun mal ne Ökoformel .

Wenn man unterschiedliche motorenkonzepte erlaubt dann muss es eine Ausgleichreglung geben so wir es früher auch schon kannten .
[...]
Übrigens wenns keinen Sprit mehr gibt dann hat sich das Thema Sprit sparen eh erledigt oder? Die paar Liter Sprit die die F1 verbraucht, werden jeden Tag in Shanghai an der roten Ampel verblasen . Warum schaffen wir dann nicht einfach die roten Ampeln ab ?

Auch die Bewohner Shanghais (bzw. die Stadtväter) werden eines Tages verstehen, dass es sich besser atmen lässt, wenn die Autos mit einer Start-Stop-Automatik ausgerüstet sind.
Zur Ausgleichsregelung: Der Wettbewerb sollte eigentlich genügen. Auch die Saugmotoren verschwanden ja nicht auf der Stelle, als die ersten Hersteller Turbos einsetzten - trotzdem handelte es sich um eine Formel - die Formel 1. Verschiedene Konzepte können durchaus nebeneinander bestehen. Wenn dann jemand auf der Motorenseite tatsächlich nicht mehr konkurrenzfähig ist, wird er eben auf das Konzept der anderen umsteigen müssen.

stuephi hat geschrieben:
Wer redet den von Ökorennen?

Ich spreche von der totalen Freigabe in Sache Motorenentwicklung?
Oder anders gesagt von 1.0l Turbomotörchen bis zum 20l-Sauger ist alles möglich. Jeder könnte auch mal das Motörchen hochdrehen im Rennen um zu überholen - Sprich mehr Überholmanöver. Und wenn ein schlaues Kerlchen eine bessere Idee hat, oder einen Wankel bauen möchte, um das Auto schneller zu machen, auch OK!
Die Motorenentwicklung wäre auch wirklich mal wieder ein interessantes Thema.
Oder willst du mit mir gerne über die Unterschiede zwischen dem aktuellen BMW, Renault- und Hondamotor diskutieren?????
(es wäre wohl uns beiden kaum eine grosse Diskussion wert)

Die Benzinmenge wäre dann auch das einizg nötige Mittel um die Geschwindigkeit nicht überborden zu lassen. Und wer die Umwelt mit Energierückgewinnung etc. nicht schonen will, muss es ja dann auch nicht tun und kann hinterhertuckern! :D

Eigentlich sind seit der Einführung der V8-Motoren eher die Kurvengeschwindigkeiten das Problem. Ob sich das mit einem offenerem Motorenregelwerk wirklich ändern würde, lässt sich, glaube ich, schwer sagen. Ich würde im Gegensatz zu Dir aber auch dann auf dem Gebiet der Motoren keine Revolutionen erwarten.
Es käme wohl auch auf die Menge des verfügbaren Benzins an. Welche Menge schwebt Dir denn so vor? 200 Liter (war das nicht die Menge zu Turbo-Zeiten?), 150l oder gar "nur" 100l? Wenn ich mir diese Zahlen ansehen, wundert es mich nicht, dass dieser Vorschlag nicht von Seiten der FIA gemacht wird. Heute weiß man allerhöchstens grob, wie viel die Rennwagen verbrauchen. Niemand der beteiligten ist daran interessiert, die Verbrauchswerte an die große Glocke zu hängen. Und selbst bei einer Begrenzung auf 100l (die sich kaum durchsetzen lassen dürfte), würde bekannt, dass ein Formel-1-Auto 30l auf 100km "schluckt", was angesichts der Leistung freilich ein hervorragender Wert wäre, sich aber dennoch als heutzutage wenig salonfähig erweisen dürfte.

Beitrag Samstag, 31. März 2007

Beiträge: 7
verbrauchsreduktion schön und gut.......aber....es wird kein Konzern wie Toyota, BMW, Mercedes usw....hybridF1autos bauen solange nach diesen nicht gefragt wird (außer jetz in ein paar noch! winzigen absatzmärkten.......in europa wird sich in naher zukunft der hybrid beim kleinwagen (hauptabsatz) nicht durchsetzen.......ganz einfach, da auf der kostenseite ganz klar ein - steht für den kunden......denn er fährt ja mit einem diesel um einiges günstiger! (bei großen SUVs schauts natürlich anders aus)......und sein wir uns mal ehrlich......wer zahlt denn heut zu tage noch mehr nur um die umwelt zu schonen?......aber prinzipiell bin ich sehr für energierückgewinnung....denn was macht es für einen sinn ca 1700 kW in wärme hinauszublasen.........

lg

aja ich weiß....ein bisschen vom thema abgerutscht....möchte jedoch nicht jetzt den ganzen absatz neuschreiben :D)

Beitrag Samstag, 31. März 2007

Beiträge: 0
DamitDiesbezueglich hat geschrieben:
Es käme wohl auch auf die Menge des verfügbaren Benzins an. Welche Menge schwebt Dir denn so vor? 200 Liter (war das nicht die Menge zu Turbo-Zeiten?), 150l oder gar "nur" 100l?
Wie du richtig schreibst, ist dies relativ schwierig zu sagen.
Ich denke dass es in den Entwicklungsabteilungen der Teams wohl mehr als genügend Leute gibt welche da eine klügere Zahl als ich errechnen könnten.
An dieser Zahl dürfte aber auch während der Saison sicher nicht herumgescharubt werden, um die Konzepte der Teams nicht plötzlich zu verunmöglichen.
DamitDiesbezueglich hat geschrieben:
Ich würde im Gegensatz zu Dir aber auch dann auf dem Gebiet der Motoren keine Revolutionen erwarten.
Naja, gegenüber der jetzigen Evolution, wären nur schon zwei verschiedene Antriebskonzepte nebeneinander im Kampf um die Krone eine gewisse Revolution.....
Und wenn keines der Teams den Sprung woanders hin wagen würde, wäre es ja auch nicht soooo tragisch, zumindest gegenüber dem jetzigen Stand kann es ja kaum schlimmer werden.

@buzi: Sehe ich mehr oder weniger ähnlich. Hybride vorschreiben würde ich nicht unbedingt. Aber es zumindest zulassen. Schlussendlich müssen die Teams ja selber wissen was sie während der saison um den Kurs schlittern lassen......

Beitrag Samstag, 31. März 2007

Beiträge: 1313
Bevor ich mir Gedanken über den Verbrauch des Teilnehmerfelds an einem GP-We mache,würde ich mal über den Verbrauch des Gesamtzirkus inkl. Testfahrten machen.Was verbrauchen die ganzen Frachtflieger,Trucks.VIP-Helis usw.
Der Verbrauch der Logistik dürfte um ein Vielfaches höher liegen.
Wenn ich daran denke,müsste man eigentlich solche Sportveranstaltungen verbieten.
Mit´m Eselkarren zur GP-Strecke und KettCar-Boliden, müsste es weitergehen :lol:
Wer richtig bremst ist schneller!

Beitrag Samstag, 31. März 2007

Beiträge: 3303
stuephi hat geschrieben:
LotusFan hat geschrieben:
.......aber was ich persönlich noch noch mehr ablehne ist eine Verbrauchsformel ,weil das ist nun mal ne Ökoformel.
Du könntest ja theoretisch jedem Team 1000 Liter zur Verfügung stellen. Wäre es dann immer noch eine Ökoformel? Ein 2.4l Motor vurzuschreiben mit einer Drehzahlbegrenzung kann ja je nachdem auch als Ökoformel ausgelegt werden.

Mann kann alles so auslegen wie es am besten passt :-)



Auch dein Ansatz Treibstoff abzuholen zu 'bestrafen' kann ich als Ökoformel auslegen.

Und ich lege es als einen Schritt zurück zum Racing aus :-)

Mir geht es in erster Linie darum die Entwicklung der Motoren nicht mehr dermassen einzuschränken. Wie gesagt gehen ca. 50% der Budgets der Teams für diese schwachsinnigen Entwicklungen drauf, damit am Schluss doch alle mehr oder weniger mit der gleich anonymen CO2-Schleuder durch die Pampa kurven.......
Das kann doch nicht der Sinn der Sache sein.

Wir haben ja nun eine Motoren -spar - Formel und hast du gemerkt das auch nur ein einziges Team auch nur einen Euro weniger ausgeben wird !!!! Die aktuelle Geschichte bringt also null komme nichts ausser ein Regelwerk wo man nur mit dem kopf schütteln kann

Wenn dein Ansatz mit 'Benzinholbestrafung' auch wieder ermöglicht das innovative Technologie geschaffen werden kann, dann ist es für mich auch in Ordnung. Und vor allem das ganze Energierückgewinningszeugs könnte man wirklich auch frei geben. Wie gesagt, machen muss es ja niemand, aber einem Team welches damit diese Technologie fördern oder etwas vorwärts treiben will, dieses zu verbieten, muss ja auch nicht sein....

Meine Rede ,formel 1 muss die Motorsportklasse sein wo sich die Ing. und Techniker austoben können. Leider ist das schon Jahre her .


Beitrag Samstag, 31. März 2007

Beiträge: 0
LotusFan hat geschrieben:
.....und hast du gemerkt das auch nur ein einziges Team auch nur einen Euro weniger ausgeben wird !!!!.....
Davon spreche ich ja die ganze Zeit. Wie gesagt ist es ein wirtschaftlicher Blödsinn Milliarden dafür auszugeben um schlussendlich 8-9 mehr oder weniger gleichwertige anonyme Motoren zu schaffen........

Na siehst du, wir sind uns ja einigermassen einig...... :wink:
Wir haben nur verschiedene Lösungsansätze um zu 'unserem' Ziel zu gelangen. Ich persönlich glaube einfach dass sich durch 'meine' 'Ökoformel' die ganze Entwicklung etwas besser steuern lässt.
(in die Richtung PS-Monster zu verhindern, die dann doch wieder durch die FIA irgendwie eingebremst werden müssten)

Beitrag Sonntag, 01. April 2007

Beiträge: 8
was haltet ihr eigentlich davon das die Formel 1 ab 2030 mit Elektromotoren fahren soll?

Beitrag Sonntag, 01. April 2007

Beiträge: 8
oder war das etwa ein aprilscherz? :lol:

Beitrag Sonntag, 01. April 2007
RenaultF1 Premium Club Mitglied
Premium Club Mitglied RenaultF1

Beiträge: 7202
Jonas_ hat geschrieben:
oder war das etwa ein aprilscherz? :lol:


Ich glaube, das ist der alljährliche Aprilscherz ;-)

Beitrag Sonntag, 01. April 2007

Beiträge: 3303
Jonas_ hat geschrieben:
was haltet ihr eigentlich davon das die Formel 1 ab 2030 mit Elektromotoren fahren soll?




Da haste dir verlesen ,das soll 1013 so sein . 2030 soll man die Wahl haben zischen muskelkraft und Gummiband zum aufdrehen

Beitrag Freitag, 06. April 2007
FLC FLC

Beiträge: 3531
Den Thread habe ich eigentlich eröffnet, weil ich mich auf die Drehzahlbeschränkung von 19000 u/min geärgert habe.

Die Grundidee hinter dieser Massnahme der FIA, die Höchstgeschwindigkeit und die hohen Kurvenbelastungen herunterzuschrauben, finde ich vernüntfig. Aber die Ausführung finde ich total daneben.

Als Vergleich: Fast jede Rundstrecke bietet Fahrkurse auf verschiedenen Furmula Typen an. Nach etwas Theorie kann man dann die ersten paar Runden drehen. Eine kurze Besprechung und Kritik. Danach wird Normalerweise der Drehzahlbegrenzer von 3500 auf 4000 und/oder auf 4500 erhöht und der Fahrer erlebt in neuen Runden ein anderes Verhalten des Fahrzeugs, neue Bremspunkte, bessere Beschleunigung und höhere Kurvengeschwindigkeiten.

Die Drehzahlenstufen eines und desselben Motors können das Fahrzeug stark beeinflussen - das sollte in der Königsklasse nicht so sein - desshalb die Idee mit der Benzinmengenregulierung pro Rennen. So könnten gute Ingenieure neue Anreize bekommen, für bessere Motoreneffizienz auf hohen Niveau zu sorgen und der Motorenindustrie neue Impulse zu geben.

Die Frage nach dem Umweltschutz stellt sich für mich eher nach dem möglichst grossen Showeffekt in der F1, gepaart mit den besten technischen Lösungen und einer möglichst vernünftigen Energiebilanz der Motoren. Andere Faktoren lasse ich bewusst weg, oder will hier jemand die Welt neu erfinden?? :wink:
F 1 2015 - Who is still watching ?

Bild

Beitrag Freitag, 06. April 2007

Beiträge: 44351
Die Grundidee hinter dieser Massnahme der FIA, die Höchstgeschwindigkeit und die hohen Kurvenbelastungen herunterzuschrauben, finde ich vernüntfig. Aber die Ausführung finde ich total daneben.


Jo das ist immer das Problem! Mal ehrlich, die FIA erkennt die Probleme meistens, aber mit den Regeländerungen schafft man meistens nur neue Probleme und löst die alten nicht mal...

Nächste

Zurück zu Technisches