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Innes Ireland

Das Formel 1 Forum früherer Tage...
Beitrag Dienstag, 02. Januar 2007

Beiträge: 45398
Ich habe ihn im Formel-1 Fahrer in der Nascar schon einmal angesprochen, ich finde ihn eine interessante Person und möchste ihm deshalb einen Thread witmen. Mehr als das, was ich gleich poste hab ich nicht, vielleicht hat ja jemand noch ein paar Ergänzungen und Meinungen zu Ireland, dessen Name ich schon lustig finde, Innes klingt feminin und Ireland - naja wolln wir mal lieber nicht übersetzen, jedenfalls fuhr er in einer zeit, in der man noch wirklich ein Eierland brauchte! :D)

Der Schotte Innes Ireland fuhr in der Nascar 1967 zwei Rennen. Geboren wurde Ireland am 12. Juni 1930. 1957 begann er mit dem professionellen Rennsport, vor allem bei Sportwagenrennen. Bereits 1959 landete er in der Formel-1 – und das in einem Werksteam! Beim Holland GP debütierte er in der Formel-1 WM auf Lotus Climax und wurde 4. Bei den folgenden 5 WM Rennen 1959 wurde er nur noch 5. beim USA GP. 1960 fuhr er mit seinem Lotus Climax bereits an der Weltspitze. Ireland gewann 3 Nicht WM Rennen und auch in der WM war er stark, wurde 2. beim Holland- und USA GP und 3. beim Heimrennen in Großbritannien. Beim Monaco GP 1961 verletzte sich Ireland bei einem Unfall und kehrte erst beim Grand Prix von Österreich wieder zurück, der 1961 keinen WM Status hatte. In der Formel-1 Weltmeisterschaft feierte er beim Belgien GP seine Rückkehr und fiel mit Motorschaden aus. Auch bei den anderen Rennen konnte er nur mittelmäßige Ergebnisse erzielen oder fiel aus, nur beim Saisonfinale in den USA gelang Ireland ein überzeugender GP Sieg, der nicht der erste GP Sieg von Ireland war, jedoch der erste in der WM und damit für die Statistik. Von 1962 bis 1964 fuhr Ireland für British Racing Partnership. Eingesetzt wurden dabei Lotus Climax Renner, Lotus BRM Renner und BRM Renner. Mit dem Privatteam konnte Ireland nie auf das Podest fahren, schrammte aber 2-mal knapp vorbei: 1963 wurde er jeweils 4. beim Holland- und Italien Grand Prix. 1964 verletzte sich Ireland beim Monaco GP neuerlich bei einem Unfall, musste dieses Mal allerdings nur beim Rennen im Fürstentum selbst zuschauen. 1965 wechselte er dann zum Reg Parnell Racing. Damit war seine schlechteste GP Saison besiegelt, den Tiefpunkt gab es zum Ende des Jahres, als Ireland beim USA GP eine Grippe hatte und das Rennen wegen physischer Erschöpfung aufgab. Das Team meldete ihn noch für den Grand Prix von Mexiko, entließ ihn aber noch vor dem Rennen. 1966 startete er bei den nordamerikanischen GP Rennen noch für das Bernard White Racing Team, fiel allerdings jeweils aus. Ireland fuhr insgesamt 50 WM Rennen, wurde bei 3 weiteren gemeldet, gewann ein Rennen, sammelte 47 Punkte und wurde WM-4. 1960, WM-6. 1961, WM-9. 1963, WM-13. 1959, WM-14. 1964 und WM-16. 1962.

Beitrag Dienstag, 02. Januar 2007

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Danke Michael.

Er wurde bei 57 Rennen gemeldet, bei 4 trat er gar nicht an, startete bei 50, wie du schon sagetest.

Er starb am 22.Oktober 1993 in Reading (GB) an einem Krebsleiden.

Sein vollständiger Name lautet Robert McGregor Innes Ireland.

Beitrag Dienstag, 02. Januar 2007

Beiträge: 3303
Jean hat geschrieben:
Danke Michael.

Er wurde bei 57 Rennen gemeldet, bei 4 trat er gar nicht an, startete bei 50, wie du schon sagetest.

Er starb am 22.Oktober 1993 in Reading (GB) an einem Krebsleiden.

Sein vollständiger Name lautet Robert McGregor Innes Ireland.




Der irre Ire :-) Von dem würde ich gerne mal ne Biografie lesen

Beitrag Mittwoch, 03. Januar 2007

Beiträge: 8060
Ireland ist sicher interessant - ein Fahrer wie es ihn heute nicht mehr gibt. Eigentlich war er schon in den 60er Jahren etwas fehl am Platz. Seine bitterste Stunde erlebte er, als ihm Colin Chapman nach dem ersten Sieg für Lotus 1961 aus dem Team warf - aber Chapman konnte mit einem chaotischen Alkoholiker wie Ireland nichts anfangen (es gibt da einige schöne Schilderungen wie Ireland auf diversen Lotus-Partys im Suff ausrastete). Danach war er nie mehr ganz der Alte.

Von Ireland gibt's eine Autobiografie, die erst kürzlich wieder aufgelegt wurde. Ich habe sie noch nicht gelesen und kann daher nicht sagen wie aufschlussreich sie ist. Eine Biografie über ihn kenne ich allerdings nicht...

Beitrag Mittwoch, 03. Januar 2007

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Noch mal zu ireland: Zwischen Clark und ihm (beide Schotten) gab es eine ziemliche Rivalität - beide mochten sich nicht und waren so verschieden wie nur zwei Menschen sein können.

Clark - sonst eigentlich die Freundlichkeit in Person - verhielt sich gegenüber Ireland sehr prüde und machte keinen Hehl daraus dass ihm Irelands 'Aktivitäten' abseits der Piste missfielen. Ireland wiederum hielt Clark für einen 'Spielverderber' - aber sicher war auch eine Portion Neid dabei, denn vom Speed her konnte er ihm nicht das Wasser reichen.

Und schließlich war Clark letztlich der Grund, warum Ireland seinen Posten bei Lotus räumen musste, als diese auf dem steilen Weg nach oben waren. Das hat Ireland sehr verbittert. Als ihm Chapman 1962 (als er einen Kunden-Lotus bei BRP fuhr) den aktuellen Lotus 25 vorenthielt und ihm mit den Lotus 24 abspeiste, war seine negative Meinung über Lotus/Chapman/Clark allzeit zementiert.

Beitrag Mittwoch, 03. Januar 2007

Beiträge: 8060
Vielleicht kann unser Spezialist LotusFan auch noch etwas zu Ireland beitragen - er dürfte nämlich (neben Clark) der wahrscheinlich wichtigste Pilot der Lotus-Geschichte gewesen sein - und auch einer der kontroversesten. Auch ich werde mal sehen ob ich noch etwas über ihn finde. Ich hatte man eine Biografie über ihn in einer Motorsport-Zeitung gelesen (ca. Mitte der 80er Jahre) und aufgehoben. Hoffentlich habe ich sie nicht weggeworfen - wie so vieles andere...

Beitrag Mittwoch, 03. Januar 2007

Beiträge: 8060
Ein Bild noch (zur guten Nacht); Innes Ireland in seinem Element - als Häuptling in Rouen 1964...

Bild

Beitrag Mittwoch, 03. Januar 2007

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@Alfalfa: Danke für die Infos und das Bild. :wink:

Leider bestitze ich nicht viel über Irelnd, ausser, das was ich schon genannt habe und teilweise, was Michael genannt hat. Ich finde aber, das er ein sehr interressanter Fahrer ist. Bin mich in letzter Zeit ein wenig mit ihm am beschäftigen, aber habe noch icht viel gefunden.

Beitrag Mittwoch, 03. Januar 2007

Beiträge: 1141
@ Jean: Schon mal mit Wikipedia probiert??

Beitrag Mittwoch, 03. Januar 2007

Beiträge: 45398
Cool, dass bisher schon so viel über Ireland zusammengekommen ist. Danke für die Infos! Auch ich hab an LotusFan gedacht, als ich den Thread aufgemacht habe, vielleicht kommt von ihm noch was und vielleicht findet Alfalfa den Artikel wieder!

Beitrag Mittwoch, 03. Januar 2007

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FLYFINN hat geschrieben:
@ Jean: Schon mal mit Wikipedia probiert??


Jepp, Wikipedia bietet meistens nur wenig Infos, meistens dann Statistik. Noch dazu darf man sich bei Wikipedia nie sicher sein, ob die Daten auch stimmen, also ich halte Wikipedia für sehr gut, wenn man sich kurz einen Überblick über einen Fahrer verschaffen will, aber wenn man sich näher mit dem Fahrer beschäftigen will, ist Wikipedia nicht sehr sinnvoll.

Beitrag Mittwoch, 03. Januar 2007

Beiträge: 0
FLYFINN hat geschrieben:
@ Jean: Schon mal mit Wikipedia probiert??


Ich arbeite nicht so gern mit Wikipedia, deshalb habe ich es noch nicht probiert. :wink:

Beitrag Mittwoch, 03. Januar 2007

Beiträge: 45398
Wobei gestern hab ich in Wikipedia über Jim Clark gelesen (auf Deutsch! - sehr selten) und das fand ich sogar relativ gut, also da hatte man dann doch schon einen groben Überblick, aber klar, wenn man was vom Charakter etc. herausfinden will, ist Wikipedia einfach nicht brauchbar, is aber auch ganz klar.

Beitrag Mittwoch, 03. Januar 2007

Beiträge: 3303
Alfalfa hat geschrieben:
Vielleicht kann unser Spezialist LotusFan auch noch etwas zu Ireland beitragen - er dürfte nämlich (neben Clark) der wahrscheinlich wichtigste Pilot der Lotus-Geschichte gewesen sein - und auch einer der kontroversesten. Auch ich werde mal sehen ob ich noch etwas über ihn finde. Ich hatte man eine Biografie über ihn in einer Motorsport-Zeitung gelesen (ca. Mitte der 80er Jahre) und aufgehoben. Hoffentlich habe ich sie nicht weggeworfen - wie so vieles andere...

Zuviel der Ehre :-) Ich bin nur Lotus Fan nicht Lotus Spezialist!

Über Ireland hab ich auch nicht so viel an Daten, obwohl er ja bekanntlich den ersten Grand Prix Sieg für die Werkstruppe errungen hat. Das Verhältnis zwischen Ireland und Chapman war wohl über die ganze Zeit mehr oder weniger gespannt. Mit dem Partytiger und Liebhaber irischer Nationalgetränke und blonder Ladys konnte er nicht so viel anfangen. Wenn er getrunken hatte wurde Ireland regelmäßig ausfällig und agressiv, drohte auch schon mal damit Chapman die Hütte abzubrennen und das kam nicht so gut an.

Doch nun zu dem was ich über die Kündigung so weiß. Das ganze passierte auf der Automobilausstellung im Oktober 1961. Ireland war im Vorfeld total aus dem Häuschen weil er fest damit rechnete 1962 den neuen Lotus mit dem Climax fahren zu können. Als Ireland am Stand von Lotus eintraf sagte ihm Chapman das er 1962 seine Dienste nicht mehr brauche, drehte sich um und ging. Nicht die feine englische Art aber lt. Chapman war ihm die Sache so unangenehm ,das er es möglischt schnell hinter sich bringen wollte.

Ireland war daraufhin wohl kurz vorm austicken. Ireland verstand sich als eine der Stützen von Lotus ,als eine Art aufopfernder Sklave der alles für die Firma tut und irgendwie war er das auf seine Art wohl auch. Als ihn Hill zu BRM locken wollte blieb er bei Lotus ,als der bis dahin noch lagsamere Clark vom Chef gebauchpinselt wurde blieb er bei Lotus und und dann gabs den berühmten Tritt in den Hintern. Chapman sah das logischerweise alles ganz anders. Er sah in Clark den neuen Fangio und wollte ihm alles Recht machen. Das der schottische "Bauer " mit dem irischen Lebemann nicht konnte das war relativ schnell klar und das die Zusammenarbeit kontraproduktiv war auch. Also lies er Ireland über die Klinge springen und der tat dann alles um seinen ex-Chef und seinen Lieblingsfahrer zu ärgern .

Zuerst verbreitete er das Gerücht das sich Lotus sich ihn nicht mehr leisten könnte ,weil er ja schon lange bie Lotus ist und seine Siegprämien inzwischen zu hoch wären (Scheinbar gabs eine Staffelung der Anteile an den Siegprämien nach Zugehörigkeit zum Team). Auch Clark bekam schon mal sein Fett weg und Chapman nahm das ganze dann wohl persönlich.

1962 unterschrieb Ireland ja dann beim UOT Laystall Racing Team und fuhr wieder Lotus. UOT bekamm nicht immer die brandneuen Autos und baute auch viel an den Lotus rum so das dabei nicht viel rum kam. 1963 dann bei BRP durfte er teilweise auch den Lotus 24 fahren ,der zu dem Zeitpunkt zwar schon veraltet war aber Chapman hatte einen dicken Hals weil die Truppe seinen legendären Typ 25 nachbaute und als BRP 1 ins Rennen brachte .Die 24er hatten sie von Laystall gekauft da konnte Chapmann nichts gegen machen. Den 25er durfte er dann 1965 fahren als er beim Team Reg Parnell Racing war .Da hatte Lotus werkseitig aber schon auf den 33 umgeschwenkt.

Der irre Ire ,wie er damals gerne mal genannt wurde hat es all die Jahre nicht verkniffen was damals pasiert ist und Chapman und er sind sich tunlichst aus dem Weg gegangen .

Beitrag Mittwoch, 03. Januar 2007

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Danke für die Infos!

Beitrag Mittwoch, 03. Januar 2007

Beiträge: 226
Wieso Ire ?

Beitrag Mittwoch, 03. Januar 2007

Beiträge: 45398
Hab ich mir auch schon gedacht, weil er ja eigentlich Schotte ist, ich denke aber, dass es von seinem Namen her kommt: Ireland.

Beitrag Mittwoch, 03. Januar 2007

Beiträge: 226
Wahrscheinlich "crazy Ireland" :D)

Beitrag Mittwoch, 03. Januar 2007

Beiträge: 3303
Ippe hat geschrieben:
Wieso Ire ?


Stimmt ,jetzt wo du es sagst !!!
Wieso steht bei mir überall Ire und nicht Schotte ?
Ok das mit dem Schotten stimmt ja auch nicht ganz dann eigentlich ist er ja in Yorkshire gebohren aber immerhin als Sohn eines Schotten .

Aber warum der irre Ire muss ich mal schauen wo ich das genau aufgeschnappt habe . Alles hab ich auch nicht mit Quellenangabe "gespeichert"

Beitrag Mittwoch, 03. Januar 2007

Beiträge: 45398
Also wie gesagt, ich könnte es mir durch seinen Namen erklären, bin mir aber nicht sicher, ist nur Vermutung. Den Irren Ire habe ich im Zusammenhang mit Ireland auch noch nie gehört.

Beitrag Mittwoch, 03. Januar 2007

Beiträge: 3303
MichaelZ hat geschrieben:
Also wie gesagt, ich könnte es mir durch seinen Namen erklären, bin mir aber nicht sicher, ist nur Vermutung. Den Irren Ire habe ich im Zusammenhang mit Ireland auch noch nie gehört.



Das stand irgendwo in einem Chapman Buch .Am WE suche ich mal wenn ich zuhause bin

Beitrag Mittwoch, 03. Januar 2007

Beiträge: 0
MichaelZ hat geschrieben:
Also wie gesagt, ich könnte es mir durch seinen Namen erklären, bin mir aber nicht sicher, ist nur Vermutung. Den Irren Ire habe ich im Zusammenhang mit Ireland auch noch nie gehört.


Es liegtwarscheinlich am Namen. Immer wenn ich den Namen Ireland lese, denke ich an Irland. Ganz einfach, weil es Irland heisst.:wink:

Beitrag Donnerstag, 04. Januar 2007

Beiträge: 8060
@LotusFan; danke für die Schilderung - kommt auch meinem Kenntnisstand sehr nahe.

Rückwirkend betrachtet hatte Chapman völlig recht auf Clark und nicht auf Ireland zu setzten. Irelands Gejammer & Gemotze erinnert mich stark an die Situation bei Ferrari 1975, als sich Regazzoni gegen Lauda benachteiligt fühlte, weil er 1974 Teamleader und (noch geringfügig) besser als Lauda war. Bis zu seinem tragischen Tod vor wenigen Wochen hat er sich stets über Lauda, Ferrari, Forghieri, etc. beschwert und dem Team Sabotage (und noch schlimmeres) vorgeworfen. Die schlichte Tatsache dass Lauda der bessere Fahrer für die WM wollte er bis zum Schluss einfach nicht einsehen.

Ich habe inzwischen auch den Ireland-Bericht wieder gefunden (der eigentlich mehr eine Schilderung der unglückseligen Beziehung zwischen Clark, Chapman & Ireland ist), aber ich muss ihm erst einscannen. Kann noch etwas dauern...

Beitrag Freitag, 15. Juli 2011

Beiträge: 45398
Wieso wurde Irland eigentlich wenige Wochen nach dem ersten Sieg für Lotus entlassen?

Beitrag Freitag, 15. Juli 2011

Beiträge: 945
MichaelZ hat geschrieben:
Wieso wurde Irland eigentlich wenige Wochen nach dem ersten Sieg für Lotus entlassen?


Für Innes brach eine Welt zusammen, als Colin Chapman ihn bei einer Motor Show in Earls Court nach der Rückkehr vom Watkins Glen Sieg eröffnete, dass er für die 62iger Saison nicht mehr mit ihm plane.

Als Grund wird vermutet, dass Chapman in Jim Clark jenen Fahrer im Team haben wollte, der zwar vom Speed her zum damaligen Zeitpunkt auf Augenhöhe mit Innes war, vom Charakter her aber Colin mehr zusagte. In Collins Augen war Jimmy der gradlinigere, hungrigere und disziplinirtere Fahrer, währens Innes es auf Partys ziemlich krachen ließ.

Mit Trevor Taylor engagierte er einen guten Freund und langen Weggefährten von Jim Clark, von dem er wußte, dass er zwar nicht den Speed von Innes hatte, der aber Jim Clark zu aller Zeit unterstützen würde. Eine gute Teamatmossphäre war Colin sehr wichtig und die hatte er wohl mit Clark/Taylor garantiert.

Innes hat die Entscheidung Chapmans natürlich nie verstanden...

(Die Aussagen stammen sinngemäß aus einer Colin Chapman Bio von Gerard Crombac (sehr lesenswert!)

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