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Welches Team wechselt den Hersteller?

Diskussionsforum über Teams und Motoren in der Formel 1.
Beitrag So Sep 06, 2015 4:31 pm

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Der Motorentransfermarkt könnte fast spannender werden, als der Fahrermarkt. Die Zukunft von Renault steht dabei natürlich im Mittelpunkt, aber auch die Partnerschaften vieler Mittelfeldteams sind noch nicht geklärt.

Eigentlich war die offizielle Verkündung des Renault-Werkscomebacks in Monza erwartet worden. Sie kam nicht. Es sind noch zu viele Fragen ungeklärt. Zum Beispiel was mit den beiden Red-Bull-Teams passiert, die bisher mit Renault-Motoren fahren. Red Bull hat sich einen Prioritätsstatus im Vertrag verankern lassen, der sich nun natürlich kaum mit einem Renault-Werksteam vertragen würde. Darüber hinaus würden die aktuellen Red-Bull-Sponsoren Total und Infiniti die Hauptgeldgeber des Renault-Teams werden. Stimmt Red Bull der Trennung von Renault also zu, dann würde man auch diese beiden Sponsoren verlieren. Möglich erscheint daher, dass der Vertrag für 2016 noch eingehalten wird und es erst 2017 zum Renault-Werksteam kommt.

Auf der anderen Seite würde Red Bull gerne den Motorhersteller wechseln, weil Renault hinterherhinkt. Schlimmer noch: Während Ferrari, Mercedes und Honda im Laufe der Saison Updates brachten, hat Renault noch keinen einziger der zwölf zur Verfügung stehenden Tokens gezündet – ein Zeichen, dass man die eigenen Probleme nicht wirklich versteht oder zumindest keine Lösungen weiß. Für den Russland-GP war eigentlich eine neue Ausbaustufe geplant, aber die wird wegen angeblicher Zuverlässigkeitsprobleme wohl erst in Amerika kommen. Die Wahrscheinlichkeit, dass es bei Renault also einen großen Schritt nach vorne geht, ist eher klein. Dementsprechend attraktiv wäre ein Wechsel des Motorpartners.

Renault auf der Suche nach Kundenteams


Ferrari buhlt regelrecht um Red Bull. Man fürchtet, dass Red Bull sonst zu Mercedes wechselt – und damit hätte man wohl einen weiteren, fast schon unschlagbaren Gegner. Ferrari beliefert nach aktuellem Stand 2016 auch die Kundenteams Haas, Sauber und Manor. Doch mindestens ein Team könnte noch den Hersteller wechseln.

Sauber und Force India wurden zuletzt mit Renault in Verbindung gebracht. Renault will neben dem Werksteam noch mindestens ein Kundenteam. Denn damit würde man auch Motoren verkaufen und die Kosten etwas verteilen können. Doch ein Wechsel zu den Franzosen ist derzeit wenig attraktiv, nicht nur aus sportlicher, sondern auch aus finanzieller Sicht: Die Renault-Antriebsstränge sind deutlich teurer als die Motoren von Mercedes und Ferrari.

Als neuer Manor-Partner wurde zuletzt Mercedes genannt. Damit würde Platz für Mercedes-Junior Pascal Wehrlein geschaffen werden, den Mercedes 2016 gerne in der Formel-1 haben will. Es gab Gespräche mit Force India, aber das indisch-britische Team will am aktuellen Fahrerduo bestehend aus Nicolas Hülkenberg und Sergio Pérez festhalten, weil man sich so am meisten Punktchancen ausrechnet. Inzwischen haben auch beide Fahrer einen Vertrag für 2016.

Auch als mögliches Honda-B-Team wurde Manor schon angesehen. Doch Teamchef John Booth erklärte dem „Championat“, dass es derzeit keine Gespräche mit Honda gäbe, dies für die Zukunft aber nicht ausgeschlossen sei.

Die möglichen F1-Motorenpartner der Teams 2016

Mercedes: Mercedes
Ferrari: Ferrari
Williams: Mercedes
Red Bull: Renault (Ferrari?/Mercedes?)
Force India: Mercedes (Renault?)
Lotus: Mercedes (Renault?)
Toro Rosso: Renault (Ferrari?/Honda?)
Sauber: Ferrari (Sauber?)
McLaren: Honda
Manor: Ferrari (Mercedes?/Honda?)
Haas: Ferrari


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MichaelZ hat geschrieben:
Toro Rosso: Renault (Ferrari?/Honda?)
Sauber: Ferrari (Sauber?)
McLaren: Honda

Ich könnte mir gut vorstellen, dass STR auch zu Mercedes wechseln wird, sollte Red Bull den Deal mit Toto Wolff machen. McLaren könnte ebenfalls den Motorenpartner wechseln, da sich die Beziehungen zu Honda gerade verschlechtern. Im Moment hagelt es ja nur an Kritik. Wie lange das gut geht ist noch die Frage. Vielleicht holt sich McLaren dann die Mercedes-Motoren zurück. Allerdings kann ich mir nicht vorstellen, dass das vor 2017 passieren wird. Und eine Partnerschaft zwischen Sauber und Mercedes würde ich auch nicht ausschließen.

Die Motoren-Situation erinnert mich irgendwie an den Reifenkrieg zwischen Bridgestone und Michelin. 2005 waren nur noch drei Teams mit Bridgestone-Reifen unterwegs, und die anderen setzten auf Michelin. Heute ist nur noch ein Reifen-Hersteller unterwegs. Bei den Motoren-Lieferanten könnten Honda und Renault eines Tages aussteigen. Und neue Hersteller werden wohl nicht so schnell kommen...
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In der Tat könnte das passieren. Ich würd's mir fast wünschen. Wenn wirklich nur noch Ferrari und Mercedes über bleiben, dann wäre das vielleicht der Paukenschlag, den die Formel-1 dringend braucht.


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MichaelZ hat geschrieben:
In der Tat könnte das passieren. Ich würd's mir fast wünschen. Wenn wirklich nur noch Ferrari und Mercedes über bleiben, dann wäre das vielleicht der Paukenschlag, den die Formel-1 dringend braucht.


Was heißt Paukenschlag??

Letztlich haben Renault und Honda versagt, das muss man ganz offen und ehrlich sagen. Ferrari und Mercedes können nichts dafür, sie haben halt einen besseren Job gemacht.

Wenn Renault und Honda beleidigt aussteigen, ist das halt so und dann wirft das kein gutes Licht auf sie als Motorenhersteller und Wettbewerber. Bei Honda ist das sicher auch (noch) kein Thema. So großspurig wie der Arai redet, fahren sie dann nächstes Jahr Mercedes um die Ohren - zumindest glauben sie das. :lol:

Sicher kann man über das Reglement streiten und ob es sinnvoll ist, die Entwicklung überhaupt einzufrieren, denn diese Probleme hatten wir auch schon vor rund 8-10 Jahren und da waren es ebenfalls Honda und Renault, die Defizite hatten und eine Extrawurst von der FIA bekamen.

Damals war das Thema natürlich nicht so kritisch, weil es mit Mercedes, Ferrari, Toyota und BMW durchaus mehr Hersteller und damit Alternativen gab als heute.
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Das Problem ist, dass das Einfrieren der Motoren quasi jeden Einstieg eines neuen Herstellers so gut wie unmöglich macht (neben den horrenden Kosten), das Problem ist, das Aufholen quasi sehr schwer bis unmöglich ist und sich daher Honda und Renault nie die Blöße geben werden, über Jahre hinterherzugurken, das Problem ist auch, dass die Motoren so komplex und teuer sind, dass es keine unabhängigen Motorschmieden gibt, die auf einem seriösen Niveau F1-Motoren bauen können etc pp.

Es muss Änderungen geben...


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Also Mercedes soll Red Bull für 2016 einen Korb gegeben haben und in Verhandlungen mit Manor sein. Das Thema Red Bull-Mercedes dürfte damit wohl durch sein.

Weiterhin wird auf der anderen Seite geschrieben, dass die Trennung von Renault und Red Bull fix sei, offenbar schon zum Ende dieser Saison.

Sieht also alles danach aus, dass Red Bull bald mit Ferrari-Motoren antritt. Darum hatte ja auch Marchionne geworben, der zudem jetzt angekündigt hat man werde 2016 auf Augenhöhe mit Mercedes sein, sowohl beim Motor wie auch beim Chassis.
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Nach fast zwei Jahren unter dem neuen Motorreglement steht die Formel-1 vor einer entscheidenden Phase. Im Worst-Case-Szenario verliert sie drei F1-Teams. Die Krise könnte aber auch zu einer spannenden Weltmeisterschaft 2016 führen. Was ist Stand der Dinge?

Was sind die Fakten? Die beiden Red-Bull-Teams werden 2016 nicht mehr mit Motoren von Renault antreten. Die Trennung wurde beiderseitig so gut wie bestätigt. Fakt ist aber auch: Mercedes will ihre Motoren nicht an Red Bull liefern und sich damit selbst einen starken Feind im eigenen Lager kreieren. Eigentlich bleibt Red Bull damit nur die Option Ferrari-Triebwerke. Darauf wird es auch hinauslaufen.

Wenngleich es natürlich zahlreiche anders lautende Spekulationen gibt. 1. Red Bull holt sich Volkswagen als Partner an Bord. Die Gerüchte gibt es in regelmäßigen Abständen immer wieder, die Dementis folgen aber auch immer recht schnell nach – auch jetzt gab es eindeutige Statements gegen einen F1-Einstieg via „Motorsport-total.com“. Und Red-Bull-Teamchef Christian Horner erklärt gegenüber „RTL“: „Volkswagen wäre eine tolle Möglichkeit für in zwei, drei Jahren, aber wir brauchen jetzt einen konkurrenzfähigen Motor.“

Was macht Red Bull?


2. Red Bull fährt mit einem ein Jahr alten Motor, dann vielleicht sogar von Mercedes. Doch das ist für Red Bull keine attraktive Option und gegenüber „Autosport“ wurde Horner auch deutlich: „Red Bull ist nur dann 2016 in der Formel-1, wenn man auch einen konkurrenzfähigen Motor bekommt.“ Daher erfolgte ja auch erst die Trennung von Renault.

3. Red Bull plant gemeinsam mit F1-Boss Bernie Ecclestone hinter den Kulissen die Rückkehr der V8-Saugermotoren. Mit einem Balance-of-Power-Reglement könnten sie zurückkommen, wenngleich das bislang äußerst unwahrscheinlich ist. Red Bull aber weiß um seine politische Macht: Wenn man nicht das bekommt, was man will, fehlen zwei Teams in der Startaufstellung.

Und vielleicht – und damit wäre das Worst-Case-Szenario perfekt – sogar ein drittes. In Singapur sickerte durch, dass die Übernahme von Lotus durch Renault zwar schon beschlossene Sache ist, offiziell kommuniziert wurde sie immer noch nicht. Und bei Renault hört man bereits vorsichtige Rollen rückwärts. Es gibt innerhalb des Konzerns noch immer genug Kritiker einer Werks-Rückkehr. Kommt Renault nicht, dann geht Lotus vermutlich Pleite. Ein Londoner Gericht hat die Verhandlung über ein Insolvenzverfahren noch einmal um eine Woche verschoben – ein letztes Mal. Dann muss die Übernahme durch Renault aber perfekt sein, sonst droht dem Lotus-Rennstall das Aus.

Wird alles nur noch besser?

Steigen Red Bull (und damit auch Toro Rosso), sowie Lotus aus, hätte die Formel-1 nur noch acht Teams (Haas stößt ja neu dazu). Sofern es für keinen der Rennställe einen Käufer gibt. Und ob Honda noch jahrelang hinterherfährt, darf auch bezweifelt werden. Steigt auch Honda aus, hätten wir auch nur noch zwei F1-Motorenhersteller in der Formel-1. Damit wäre das Motorreglement, das vor allem seitens der Fans von Anfang an scharf kritisiert wurde, endgültig gescheitert.

Aber es gibt auch positive Aspekte der aktuellen Entwicklung. Denn wahrscheinlich wird Lotus durch Renault gerettet. Die Bonuszahlungen aus dem F1-Einnahmetopf würde es nur im Gegenzug einer Verpflichtung Renaults zur Formel-1 bis Ende 2024 geben. Damit wäre die Zukunft von Renault in der Formel-1 gesichert. Und Red Bull wird auf Ferrari umsatteln – und damit einen richtig guten Motor im Heck haben. Vielleicht wäre damit auch wieder ein richtig harter Gegner für Mercedes gefunden. Und das Duell Ferrari gegen Red Bull Ferrari klingt gewiss auch reizvoll – sofern Ferrari natürlich mit fairen Mitteln spielen wird. Experten können sich nicht vorstellen, dass Ferrari immer die aktuellste Ausbaustufe zur Verfügung stellen wird, aber auch wenn das noch zur Diskussion steht, nach aktuellem Stand darf 2016 während der Saison ohnehin am Motor nichts mehr weiterentwickelt werden…


Beiträge: 1264
Würde mit einem Red Bull / Toro Rosso Ausstieg auch der Österreich Grand Prix wegfallen :?:


Beiträge: 2951
Da wäre es wohl die Frage, ob man nur als Team aussteigt oder die Formel 1 komplett verlässt. Als es Anfang der Saison schon mal Ausstiegsgerüchte gab, hieß es, Red Bull könnte danach als Promoter an der Formel 1 beteiligt sein. Wenn das der Fall wäre oder man sich sonst weiter an der Serie beteiligt, würde wohl auch der Grand Prix in Österreich bleiben.
R.I.P. Marco Simoncelli
20.01.1987-23.10.2011


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Ich glaube dass die Bullen bleiben und mit Ferrari-Motoren antreten werden, auch wenn sie das vielleicht nur als Übergangslösung sehen.
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Übergangslösung zu was? Neuer Hersteller - nicht in Sicht. Eigener Motor - glaube kaum, das man das macht...


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MichaelZ hat geschrieben:
Übergangslösung zu was? Neuer Hersteller - nicht in Sicht. Eigener Motor - glaube kaum, das man das macht...


Übergangslösung in der Hoffnung für 2018, wenn ein neues Reglement kommt, einen neuen Partner zu finden.

Als dauerhafte Lösung ist es für Red Bull sicher nicht attraktiv, sich von Ferrari abhängig zu machen, weil Ferrari nunmal auch Konkurrent ist.

Bei McLaren war es ja ähnlich. Man hatte 2014 von Mercedes sogar den besten Motor. Aber es ist nunmal attraktiver einen Partner mit "Exclusivcharakter" zu haben, auch aus finanziellen Gründen.
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Natürlich ist das nicht attraktiv, aber selbst bei einem neuen Reglement müssen die Eckdaten mal langsam feststehen, damit neue Hersteller kommen. Ich sehe da momentan einfach keine Endlösung.


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Etwas komisch finde ich die derzeitigen Meldungen um einen möglichen Audi-Einstieg 2018.

Auf Autobild wird geschrieben, dass eine Grundsatzentscheidung gefallen sei und nur noch ein paar Unterschriften fehlen würden. Es wird auch jemand aus der Vorstandsetage zitiert, der das bestätigt. Wobei kein Name genannt wird. Dennoch dürfte die Autobild durchaus ihre Quellen haben.

Passen dazu würde auch, dass man letztes Jahr Domenicali geholt hat und der Vertrag von Dr. Ulrich nur um 2 Jahre verlängert wurde (DTM-Ausstieg 2017?).

Ich weiß, Audi hat schon wieder dementiert. Aber was sollen sie auch anderes tun? Bestätigen kann man nichts, solange Unterschriften fehlen. Und würde kein Dementi folgen, wäre das eine indirekte Bestätigung der Gerüchte.

Wenn aber noch Unterschriften fehlen, kann der VW-Audi-Skandal jetzt natürlich alles wieder kaputt machen, was bisher vereinbart aber noch nicht fixiert wurde.

Natürlich ist alles Spekulation und Gerüchte um VW gibt es immer wieder. Allerdings waren die nie so konkret wie heute.
Zuletzt geändert von formelchen am Di Sep 22, 2015 10:49 pm, insgesamt 1-mal geändert.
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Es gibt so viele Gerüchte in die F1 und sie werden entweder dementiert oder nicht dementiert - eine Bestätigung ist ein Nicht-Dementi jedenfalls nicht. Und ich denke auch nicht, dass es als solches gewertet werden würde.


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MichaelZ hat geschrieben:
Es gibt so viele Gerüchte in die F1 und sie werden entweder dementiert oder nicht dementiert - eine Bestätigung ist ein Nicht-Dementi jedenfalls nicht. Und ich denke auch nicht, dass es als solches gewertet werden würde.


Wenn ein Reporter bei Audi anfragt ob an den Gerüchten etwas dran ist und Audi würde reagieren mit der Antwort "wir kommentieren das nicht", dann würde das die Spekulationen definitiv anheizen.
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Ja, also wieso soll man da nicht die Wahrheit sagen und nö sagen?


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MichaelZ hat geschrieben:
Ja, also wieso soll man da nicht die Wahrheit sagen und nö sagen?


Lug und Betrug ist beim VW-Konzern doch ganz normal :lol:
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Neue Eskalationsstufe beim Motorenthema.

Die Mercedes waren beim Japan-GP kaum im TV zu sehen. Gleich nach dem Rennen gab es Berichte dass dies auf Anweisung von Ecclestone war, weil Mercedes sich weigert Red Bull mit Motoren zu beliefern.

Lauda und Wolff wurden nach dem Rennen bei RTL drauf angesprochen. Lauda bestätigte dass er es auch so empfand, dass Mercedes selten im Bild war. Er meinte er würde mal mit Bernie sprechen. :lol:

Aber es war wirkich auffallend. Hamilton war fast das ganze Rennen nicht im Bild, erst eine halbe Runde vor der Zieldurchfahrt. Und das Duell Rosberg/Vettel wurde auch nie gezeigt, stattdessen Kämpfe um Platz 12....

Ich kann Mercedes aber gut verstehen. Das Klima zwischen den Bullen und Mercedes war immer kalt in den letzten Jahren. Die Bullen haben sich vor 2-3 Jahren noch über das Mercedes-Team lustig gemacht.

Natürlich weiß man bei Mercedes auch, dass ein Red Bull mit Mercedes-Motor ganz vorne dabei wäre und das eigene Werksteam ordentlich ärgern würde. Mit Ferrari wäre es ähnlich.
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Ist doch klar, dass man wenn es schon mal ein paar Duelle gibt, lieber die zeigt als ein Hamilton, der 25 Sekunden Vorsprung hat und ganz locker seine Runden runterspuhlt im Schongang.


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War denn Vettel mehr im Bild???


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MichaelZ hat geschrieben:
Ist doch klar, dass man wenn es schon mal ein paar Duelle gibt, lieber die zeigt als ein Hamilton, der 25 Sekunden Vorsprung hat und ganz locker seine Runden runterspuhlt im Schongang.


Jein. Das Argument ist richtig, aber bei anderen Rennen wird gelegentlich auch mal der Führende gezeigt, selbst wenn er weit vorne ist.

Das war heute fast nie der Fall. Und als Rosberg sehr na an Vettel rankam und es im P2 ging, zeigte man auch lieber das Hinterfeld.

Es war heute schon sehr auffällig und wenn es sogar einem Lauda auffällt....
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Ich hab den Kampf um P2 gesehen...


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formelchen hat geschrieben:
Neue Eskalationsstufe beim Motorenthema.

Die Mercedes waren beim Japan-GP kaum im TV zu sehen. Gleich nach dem Rennen gab es Berichte dass dies auf Anweisung von Ecclestone war, weil Mercedes sich weigert Red Bull mit Motoren zu beliefern.

Lauda und Wolff wurden nach dem Rennen bei RTL drauf angesprochen. Lauda bestätigte dass er es auch so empfand, dass Mercedes selten im Bild war. Er meinte er würde mal mit Bernie sprechen. :lol:

Aber es war wirkich auffallend. Hamilton war fast das ganze Rennen nicht im Bild, erst eine halbe Runde vor der Zieldurchfahrt. Und das Duell Rosberg/Vettel wurde auch nie gezeigt, stattdessen Kämpfe um Platz 12....

Ich kann Mercedes aber gut verstehen. Das Klima zwischen den Bullen und Mercedes war immer kalt in den letzten Jahren. Die Bullen haben sich vor 2-3 Jahren noch über das Mercedes-Team lustig gemacht.

Natürlich weiß man bei Mercedes auch, dass ein Red Bull mit Mercedes-Motor ganz vorne dabei wäre und das eigene Werksteam ordentlich ärgern würde. Mit Ferrari wäre es ähnlich.
Da frage ich mich, was die Aktion sollte. Eine Sanktion gegen Mercedes, weil die keine Motoren an Red Bull liefen wollen? Ecclestone war ja nie begeistert von Mercedes und wäre wohl eher dafür, dass die aussteigen und nicht der Brausehersteller. Vielleicht will er die ja damit provozieren, damit die im Ernstfall ebenfalls aussteigen. Schließlich könnte ein Red-Bull-Ausstieg der F1 schaden. Und das ist nicht in Ecclestones Interesse.
http://de.youtube.com/user/KLOKRIECHER

http://www.klokriecher.de

YES WE CAN! Hansa-Rostock-Ferrari-YouTube-Team


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MichaelZ hat geschrieben:
Ich hab den Kampf um P2 gesehen...


Also ich nicht bzw. nur sehr wenig davon. Vielleicht hast du ne Aufzeichnung eines anderen Rennens am laufen gehabt? :lol:

Toto Wolff hat sich übrigens auch beklagt, er habe seine eigenen Autos ca. eine Stunde lang nicht am TV gesehen. Weiterhin sagte er:

"Ich war mir während des Rennens nicht sicher, wo wir eigentlich genau waren. Ich musste auf den Zeitenmonitor schauen, weil man die Autos nicht auf der Strecke sehen konnte" kann Motorsportchef Toto Wolff vor den Mikrofonen über die Angelegenheit schmunzeln, doch gefallen dürfte Mercedes die Sache nicht sonderlich.


Auf der Konkurrenzseite ist sogar eine sekundengenaue Auflistung zu sehen wie viel die Mercedes gezeigt wurden. Da kommen sie auf 5 Minuten und 56 Sekunden. Das ist wirklich wenig für ein Rennen mit ca. 90 Minuten Dauer, vor allem wenn man bedenkt dass wir nicht von Manor sprechen sondern vom WM-Team das heute einen Doppelsieg einfuhr.
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