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McLaren 2018

Diskussionsforum über Teams und Motoren in der Formel 1.
Beitrag Freitag 23. Februar 2018, 11:17

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McLaren zeigt das neue Auto im legendären Papaya-Orange. Ich finde die Lackierung langweilig, Nostalgie hin oder her.

Technisch sieht das Auto sehr simpel aus, es ist kaum bodywork zu sehen. Aber das kann auch eine Finte sein, um mögliche Neuentwicklungen nicht gleich zu zeigen.

McLaren lobt das Renault-Paket und sagt es sei besser als das von Honda und Mercedes. Wobei die Frage erlaubt sein muss, woher McLaren das aktuelle Mercedes-Paket kennen will, liegt die Partnerschaft doch auch schon über 3 Jahre zurück und Mercedes hat seitdem auch weiter entwickelt.
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Beitrag Freitag 23. Februar 2018, 16:13

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Hättest du dir noch ein graues/weißes/silbernes Auto gewünscht?
Stimmt, davon haben wir wirklich noch nicht genug.

Beitrag Freitag 23. Februar 2018, 16:30

Beiträge: 20024
MichaelZ hat geschrieben:
Hättest du dir noch ein graues/weißes/silbernes Auto gewünscht?
Stimmt, davon haben wir wirklich noch nicht genug.


Also ich fand bei McLaren die Chrom-Lackierung immer noch am besten, auch wenn die natürlich mit Mercedes und Vodafone zutun hatte.

Trotzdem kann man sich doch mal etwas außergewöhnliches einfallen lassen. So einfaches Orange finde ich halt langweilig.

Es gibt auch noch andere Farben als grau, weiß oder silber. Man könnte auch etwas mit Effekten machen, Chrom-Orange zum Beispiel oder irgendwas in Matt oder Neon.

McLaren ist im Vergleich zu Renault, Ferrari oder Mercedes weniger an typische Markenfarben gebunden und da ein großer Hauptsponsor fehlt, ist man da flexibler als jedes andere Team. Ich finde man hätte da kreativer sein können.
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Beitrag Freitag 23. Februar 2018, 16:41

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Ich find die Farbe Orange ehrlich gesagt sehr schön und hat bei McLaren halt Tradition. Das Dunkelblau gefällt mir dazu auch. Ich finds schöner, als noch ein Auto im Farbschma weiß/schwarz/silber oder Chrom.

Mit so Effekten spielt auch kein anderes Team - obwohl das bei denen ja auch durchaus denkbar wäre.

Beitrag Mittwoch 7. März 2018, 16:55

Beiträge: 40278
5 Defekte in 6 Tagen...
Und der Honda läuft und läuft und läuft.

Beitrag Mittwoch 7. März 2018, 19:39

Beiträge: 20024
Tja, wie ich die Tage in einem Artikel von Michael Schmidt gelesen habe, hat McLaren seinem Motorenpartner Honda auch immer sehr genaue Vorschriften gemacht das die genaue Anordnung der Komponenten angeht.

Das heißt Honda durfte nie seine eigenen Pläne umsetzen, somit funktionierte die Antriebseinheit auch nicht optimal.

Bei Torro Rosso ist das jetzt ganz anders, Honda hat mehr Freiheiten und die Jungs von Torro Rosso haben sogar Seminare belegt, um die japanische Mentalität zu verstehen.

Ich denke die Testfahrten zeigen, dass das Problem der letzten 3 Jahre vielleicht weniger bei Honda lag als wir alle dachten.
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Beitrag Donnerstag 8. März 2018, 17:42

Beiträge: 40278
Würd ich so nicht unterstreichen. Ein Teil des Problems lag sicherlich bei McLaren, aber mal ehrlich: Es war doch zu erwarten, dass Honda wenigtens im vierten Jahr die Probleme einigermaßen im Griff hat. 2016 war Honda ja eigentlich schon gar nicht so schlecht und Ende 2017 waren sie auch schon wieder zuverlässiger.

Beitrag Freitag 9. März 2018, 13:08

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MichaelZ hat geschrieben:
Würd ich so nicht unterstreichen. Ein Teil des Problems lag sicherlich bei McLaren, aber mal ehrlich: Es war doch zu erwarten, dass Honda wenigtens im vierten Jahr die Probleme einigermaßen im Griff hat. 2016 war Honda ja eigentlich schon gar nicht so schlecht und Ende 2017 waren sie auch schon wieder zuverlässiger.


Jaja ist klar...McLaren macht ja quasi alles richtig. :lol: :lol: :lol:

Bleiben wir mal bei den Fakten:

Honda wechselt zu Torro Rosso, bei denen Honda deutlich mehr Freiheiten hat. Und plötzlich ist der Antrieb sehr zuverlässig, man spult Kilometer ohne Ende ab und deutlich mehr als in den 3 Jahren zuvor bei den Tests. Natürlich steht hinter der Leistung des Honda-Antriebs noch immer ein großes Fragezeichen, aber die Zuverlässigkeit stimmt bisher.

McLaren denkt sich wir verbauen einen Renault-Motor und dann sind die Antriebs-Probleme gelöst. Und jetzt hat man beim Test fast jeden Tag Probleme, wenn auch nicht nur mit dem Antrieb. Das zeigt doch, dass McLaren beim Chassis und auch bei der Anordnung der Antriebs-Komponenten ganz offensichtlich zu aggressiv ist und legt auch nahe, dass ein Großteil der Probleme in den letzten 3 Jahren auch hausgemacht waren.

Und wie Franz Tost schon sagte: der Honda-Motor scheint ne Ecke kompakter zu sein als der von Renault. Das heißt McLaren musste diesbezüglich in diesem Winter eigentlich einen Rückschritt machen.

Dass der Renault-Antrieb kein Problemfall ist, zeigen ja Red Bull und Renault selbst. Insofern muss McLaren sich jetzt wohl mal an die eigene Nase fassen.
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Beitrag Freitag 9. März 2018, 18:24

Beiträge: 40278
formelchen hat geschrieben:

Jaja ist klar...McLaren macht ja quasi alles richtig. :lol: :lol: :lol:


Wenn du lesen könntest, würdest du sehen, dass ich geschrieben habe, dass die Probleme auch bei McLaren lagen. Das ist ja nun kein Geheimnis mehr.

Aber es ist Irrsinn zu glauben, dass der Honda-Motoren deswegen funktioniert, nur weil er jetzt im Toro Rosso statt im McLaren verbaut ist.

Und eines darf man auch nicht vergessen: Toro Rosso verwendet jetzt bei den Tests auch schon den dritten Honda-Motor, hat also auch schon zwei Mal den Motor gewechselt.

Beitrag Freitag 9. März 2018, 18:33

Beiträge: 1643
MichaelZ hat geschrieben:
Aber es ist Irrsinn zu glauben, dass der Honda-Motoren deswegen funktioniert, nur weil er jetzt im Toro Rosso statt im McLaren verbaut ist.

Das hat formelchen so auch nicht behauptet.

Es war über die Testtage mehrfach zu hören, dass Toro Rosso gut mit Honda zusammenarbeitet und anders als McLaren, ihnen nicht solch strickte Vorgaben gibt, wie man etwas zu tun hat, sondern eher Honda machen lässt und man das Auto/Chassis entsprechend danach ausrichtet. So kann Honda für sich das tun was nötig ist, um sowohl Leistung als auch Zuverlässigkeit zu optimieren, ohne das man starke Kompromisse eingehen muss, weil man das Paket auf Maße schnüren muss, die vom Kunden vorgegeben werden.

Beitrag Freitag 9. März 2018, 18:51

Beiträge: 40278
Toro Rosso agiert aber aus einem anderen Punkt heraus. Man ist B-Team von Red Bull, hat also gar nicht den Anspruch Weltmeister zu werden. Die können jetzt Honda mal machen lassen und dann schauen, was er kann. Wenn er was taugt kommt er zu Red Bull, wenn nicht, dann eben nicht.

McLaren hat das Ziel Weltmeister zu sein und da muss beides passen: Motor und Auto.

Beitrag Freitag 9. März 2018, 19:00

Beiträge: 8274
Wobei der Grundfehler in der HONDA-Story m.M.n. wirklich war nicht noch ein zweites Team mit reingenommen zu haben...

Beitrag Freitag 9. März 2018, 19:02

Beiträge: 1643
MichaelZ hat geschrieben:
Toro Rosso agiert aber aus einem anderen Punkt heraus. Man ist B-Team von Red Bull, hat also gar nicht den Anspruch Weltmeister zu werden. Die können jetzt Honda mal machen lassen und dann schauen, was er kann. Wenn er was taugt kommt er zu Red Bull, wenn nicht, dann eben nicht.

McLaren hat das Ziel Weltmeister zu sein und da muss beides passen: Motor und Auto.

Toro Rosso hat sicherlich auch eigene Ziele und wollen bestmöglich die Rennen als auch zu Saison abschließen. Von daher hat man natürlich auch Erwartungen an den Motorenpartner.

Jeder wusste, dass die Kombination McLaren und Honda nicht aus dem Stand Weltmeister werden wird können, von daher ist es dann auch eine Frage wie man die Zusammenarbeit mit dem neuen Partner bestreitet, um am Ende einen erfolgreichen Weg zu finden. Ansich sollte man meinen Honda als langjähirger Motorenhersteller gewisse Kompetenzen hat, wenn dann aber natürlich von Außen stetig Restriktionen und Vorschriften kommen, wie der Motor konstruiert werden soll, damit er ins Auto passt, ist irgendwo klar, dass dabei nichts halbes und nichts ganzes bei rauskommen kann.

Von daher denke ich dann doch, dass der Weg den man jetzt erstmal bei Toro Rosso gehen kann, der auf Dauer bessere ist.

Beitrag Freitag 9. März 2018, 19:16

Beiträge: 40278
Klar ist es der bessere Weg. Aber Toro Rosso wird auch mit Honda nicht Weltmeister werden und Honda wird auch so nicht den besten Motor bauen. Das war der Anspruch von McLaren.

Beitrag Freitag 9. März 2018, 19:37

Beiträge: 1643
MichaelZ hat geschrieben:
Klar ist es der bessere Weg. Aber Toro Rosso wird auch mit Honda nicht Weltmeister werden und Honda wird auch so nicht den besten Motor bauen. Das war der Anspruch von McLaren.

Das Toro Rosso kein Weltmeister wird, ist klar, was aber so erstmal nichts mit Honda zu tun hat, sondern schlicht und einfach mit dem Budget und dem allgemeinem Know-How (in der Breite der Angestellten). Ob Honda nicht doch in naher Zukunft den besten Motor bauen wird, kannst du so nicht wissen, theoretisch möglich ist das sicherlich möglich.

Und was den Anspruch von McLaren betrifft. Klar wollte man all das, aber wenn man eben ständig reinredet ist und Vorgaben gibt, die ein Risiko darstellen, dann braucht man sich eben auch nicht wundern, wenn in 3 Jahren nichts bei rumkommt. Hier muss man sich dann auch an der eigenen Nase fassen und nicht nur mit dem Finger nach Fernost zeigen.

Beitrag Freitag 9. März 2018, 19:48

Beiträge: 8274
Naja, ist ja nicht nur McLaren... RedBull wird ähnlich denken - und zu Neweys McLaren-Zeit hat man Mercedes damit auch ganz gut nerven können... Deshalb meinte ja zu Beginn der Schnarchmotorenformel ja auch jemand dass Mercedes und Ferrari jetzt massive Vorteile hätten weil bei der Komplexität dieser Motoren "all-in-one" einfach effektiver wäre...

BTW... Was war jetzt Alonsos Last-Minute-Zeit wert? ;-)

Beitrag Freitag 9. März 2018, 20:01

Beiträge: 1643
Mav05 hat geschrieben:
BTW... Was war jetzt Alonsos Last-Minute-Zeit wert? ;-)

Die reale oder die abkürzte?

Wie ich im anderen Thread schon sagte, gehe ich durchaus davon aus, dass Alonso den McLaren auf P7 stellen kann, wenn denn die Kiste zuverlässig laufen sollte. Aber das war teils auch schon mit dem Honda befeuerten McLaren machbar ;)

Beitrag Freitag 9. März 2018, 20:06

Beiträge: 8274
Schon die reale - wobei das mit dem Abkürzen ja sowieso ein Witz war...
Ich seh sie auch als "best of the rest" - aber Du hast schon recht, wenn Alonso mit dem Pannen-McLaren bloß 0,5 hinter den Ferrari ist (und in der gestrichenen Runde vielleicht noch näher dran gewesen wäre) sagt das auch Einiges über die Ferrari-Zeit aus...

Beitrag Freitag 9. März 2018, 20:10

Beiträge: 1643
Auf die Short-Runs geben ich eigentlich nicht so viel, denn da hat man einfach keinen Indikator, was die Spritmenge anbelangt, anders als bei den Rennsimulationen.

Ohne jetzt McLaren irgendwie schlecht zu machen, aber ich glaube, Alonso war sehr sehr leicht unterwegs und wollte einfach mal schauen was wirklich geht. Bei Ferrari gehe ich dann doch davon aus, dass noch etwas mehr Sprit im Tank war und der Motor noch nicht auf Q3 Modus lief. Also die sehe ich schon im mittleren/tiefen 16er Bereich, ähnlich wie Red Bull, Mercedes sogar im 15er.

Sind ja zum Glück nur noch zwei 2 Wochen, dann müssen alle die Hosen runterlassen.

Beitrag Samstag 10. März 2018, 18:04

Beiträge: 40278
Nützt halt alles nix, wenn das Teil nicht hält. Und irgendwie sieht es genau danach aus

Beitrag Samstag 10. März 2018, 18:47

Beiträge: 1643
MichaelZ hat geschrieben:
Nützt halt alles nix, wenn das Teil nicht hält. Und irgendwie sieht es genau danach aus

Deswegen steht auch da "wenn denn die Kiste zuverlässig laufen sollte" :wink:

Beitrag Sonntag 8. April 2018, 16:03

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Bei McLaren brennt der Baum. Offenbar sind die Anteilseigner nicht amused über die Leistungen:

Das Topmanagement von McLaren versteckt sich. Keiner will die blamable Trainingsvorstellung mit den Startplätzen 13 und 14 kommentieren. Teamchef Eric Boullier ließ sich am Samstag auch bei der Team-Medienrunde entschuldigen. Er sei in einer Krisensitzung mit den Ingenmieuren, hieß es. Angeblich haben die Anteilseigner aus Bahrain schon Alarm geschlagen. Sie bezahlen die Zeche, und ihnen war die Rückkehr zum Erfolg versprochen worden, sobald man mit Renault-Power fahre. Jetzt starten beide Toro Rosso-Honda vor Alonso und Vandoorne. "Wir sind überall langsam", sagte Alonso. "Wir bringen die Reifen nicht schnell genug auf Termperatur. Erst im Dauerlauf wird es besser." Die Topspeedmessungen verraten, dass McLaren für maximalen Abtrieb Luftwiderstand opfert. Doch das Konzept geht nicht auf. Auch in den Messpunkten in den schnellen Kurven sind die McLaren nicht wirklich schnell. Alonso landete in den Kurven 6 und 12 jeweils auf Platz 14.
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Beitrag Sonntag 8. April 2018, 19:23

Beiträge: 40278
Ich hab schon gedacht, dass 2018 ein Übergangsjahr wird, wo die Erwartungen höher sein werden als die Ergebnisse. Aber das jetzt ist schon wirklich nicht besonders gut - auch wenn letztlich im Rennen ja doch wieder Punkte gemacht haben. Aber lass mal die Red Bulls und Kimi ins Ziel kommen, dann sieht das eng aus.

Beitrag Sonntag 8. April 2018, 21:37

Beiträge: 20024
McLaren hat in beiden Rennen enorm von Ausfällen anderer profitiert.

Natürlich muss man das Auto auch ins Ziel bringen und das haben sie halt geschafft und verdient die Punkt geholt. Aber der Speed ist einfach nicht gut genug, um aus eigener Kraft in die Top 6 zu fahren, selbst mit Punkten wird es wohl eng, wenn alle 20 Autos ins Ziel kommen.

Auch Alonsos Leistung heute fand ich nicht sonderlich gut. "Nur" 10 Sekunden vor Vandoorne im Ziel. Das war 2017 doch meistens anders und lässt mich daran zweifeln, dass er das Optimum rausgeholt hat.
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Beitrag Montag 9. April 2018, 07:21

Beiträge: 8274
Sie hatten m.M.n. auch eine etwas fragwürdige Reifen-Strategie... Aber er war zum Schluß einer der Schnellsten, holte permanent auf Nico auf...
Und er ist 4. in der WM und McLaren 3. ... :D) :D) :D)

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