A1 Team Deutschland (2/3/1/1/1/1): Zum zweiten Mal in diesem Jahr hat das A1 Team Deutschland ein Rennwochenende in der A1 Grand Prix Serie dominiert. Ab dem dritten Training am Samstagvormittag beendete Nico Hülkenberg jede Session auf dem ersten Platz. Nach der zweiten Pole in Folge holte sich Hülkenberg die Saisonsiege fünf und sechs. Nur im Hauptrennen leistete sich der 19-jährige einen kleinen Schönheitsfehler, als er Jonny Reid beim Start kurzzeitig ziehen lassen musste. Dank der schnellsten Rennrunde konnte das deutsche Team abermals 17 Zähler einfahren. In der Gesamtwertung führt man nun mit 25 Punkten vor Neuseeland. Fahrer: Christian Vietoris/Nico Hülkenberg Note: 1

A1 Team Neuseeland (-/1/3/2/2/2): Auch in Australien hat sich wieder gezeigt, dass Jonny Reid nur eine Chance auf Siege hat, wenn Deutschland patzt. Dies gilt allerdings für alle Teams. Reid fuhr auch in Eastern Creek konstant an der Spitze mit, war sogar noch besser als beim Heimspiel in Taupo unterwegs. Das Hauptrennen hätte Reid nach einem tollen Start sogar gewinnen können, beim Boxenstopp verlor das Team aber wichtige Sekunden und den ersten Platz. Das Hauptziel, nämlich Frankreich in der Gesamtwertung zu überholen, hat man dagegen erreicht. Fahrer: -/Jonny Reid Note: 1-

Ho-Pin Tung holte den ersten Podiumsplatz für China, Foto: A1GP
Ho-Pin Tung holte den ersten Podiumsplatz für China, Foto: A1GP

A1 Team China (11/17/18/6/6/3): Das A1 Team China leistete in Australien das bisher beste Rennwochenende überhaupt ab. Pünktlich zur Qualifikation steigerte sich Ho-Pin Tung auf Platz sechs. Da der Formel 3-Meister diesen Platz im Sprintrennen verteidigen konnte, gab es schon dort den ersten Punkt. Der Höhepunkt folgte im Hauptrennen. Mit einer guten Strategie und tollen Überholmanövern fuhr Tung für China auf einen sicheren dritten Platz. In der Gesamtwertung verbesserte sich China auf den 13. Rang. Fahrer: Ho-Pin Tung/Ho-Pin Tung Note: 1-

A1 Team Niederlande (3/8/9/8/5/4): Das A1 Team Niederlande sammelte in Australien neun Zähler. Vor allem bei den beiden Starts konnte Fahrer Jeroen Bleekemolen überzeugen und wichtige Positionen gutmachen. Nach den Boxenstopps im Hauptrennen lag Bleekemolen sogar auf Podiumskurs. Letztlich musste er sich im Duell gegen Tung geschlagen geben, der aber auf frischeren Reifen angriff. In der Gesamtwertung machten die Niederlande einen Sprung nach vorne und haben vor dem Rennen in Durban den Anschluss zu Platz vier hergestellt. Fahrer: Renger van der Zande/Jeroen Bleekemolen Note: 2+

A1 Team Tschechien (-/4/13/12/9/5): Mit Tomas Enge kehrte das Tempo in das A1 Team Tschechien zurück. Mit Platz vier startete man gut ins Wochenende, doch der fünfte Platz im Hauptrennen war ein harter Kampf. In der Qualifikation schaffte es Enge nicht unter die besten Zehn. Durch ein fehlerloses Rennen kämpfte sich der ehemalige Formel 1 Fahrer nach vorne. Trotzdem reichte es nicht, um wieder in die Top-Ten der Gesamtwertung zu kommen. Fahrer: -/Tomas Enge Note: 2-

A1 Team Malaysia (-/14/21/10/7/6): Wie Tschechien musste auch Malaysia ohne Rookie und damit 50 Minuten Extra-Training auskommen. Bis zur Qualifikation schaffte es Yoong nicht richtig in Fahrt zu kommen. In den Rennen lief es dafür umso besser. Trotz eines schwachen Starts am Freitag sprangen am Ende immerhin noch Platz sechs und fünf Zähler hinaus. In der Gesamtwertung liegt man knapp hinter Großbritannien auf dem fünften Platz. Dass die Ansprüche höher sind, zeigte das Rennen in Brünn am Anfang der Saison. Fahrer: -/Alex Yoong Note: 3+

Sebastien Buemi war nach den Rennen nicht ganz zufrieden., Foto: A1GP
Sebastien Buemi war nach den Rennen nicht ganz zufrieden., Foto: A1GP

A1 Team Schweiz (5/6/8/5/4/7): Nach dem Hauptrennen war Sebastien Buemi etwas enttäuscht. Während des 70-minütigen Rennens gab es gleich zwei Mal Probleme. Zunächst verlor die Schweiz beim Start einige Positionen, dann machte das Team beim Boxenstopp einen weiteren Fehler. Nach Platz vier im Sprint reichte es nur für den siebten Platz. Für Buemi wäre sicher mehr möglich gewesen. Ab dem nächsten Lauf kann die Schweiz wieder auf Neel Jani vertrauen, der das Team weiter nach vorne bringen könnte. Fahrer: Marcel Fässler/Sebastien Buemi Note: 2-

A1 Team USA (1/10/11/7/8/8): Jonathan Summerton sorgte mit dem ersten Platz im Rookie-Test für einen perfekten Start ins Wochenende. Phil Giebler konnte den guten Trend nicht fortsetzen, aber fast durchgängig unter die besten Zehn fahren. Im Hauptrennen zeigte der US-Amerikaner, wie schon in Zandvoort, viel Kampfgeist im Duell mit den anderen Fahrern. Belohnt wurde das Team mit drei Punkten. Fahrer: Jonathan Summerton/Phil Giebler Note: 3

Lesen Sie morgen den zweiten Teil unserer Analyse mit den Plätzen neun bis 15.

Legende: (Rookie Training / Training 2 / Training 3 / Qualifikation / Sprint / Hauptrennen) – (Rookie-Fahrer / Einsatzfahrer), Noten 1 (sehr gut) bis 6 (ungenügend)