Mit einer Gesamtzeit von 2:37,266 qualifizierte sich Sebastien Buemi für den fünften Startplatz beim morgigen Sprintrennen in Eastern Creek. Schon am Vormittag beim freien Training herrschten zum ersten Mal an diesem Wochenende die eigentlich erwartet heißen Wetterbedingungen. "Ich habe meine 24 Runden dazu genutzt, um die Abstimmung für das das Qualifying zu perfektionieren. Wir haben auch viel an den Bremsen gearbeitet und mit 1:21,720 und dem achten Platz sah es recht gut aus", meinte Buemi.

Im Qualifying landete Buemi dann in der ersten der vier Sessions auf dem vierten Platz, 0,882 Sekunden hinter dem Schnellsten, dem Neuseeländer Jonny Reid. Im zweiten Abschnitt belegte er sogar Platz drei, nur 0,477 Sekunden hinter Loic Duval aus Frankreich. In der Addition bedeutete das mit 2:37,266 den fünften Startplatz für das Sprintrennen.

Buemi erklärte: "Als ich in den ersten Teil des Qualifying ging, habe ich mich vor allem darauf konzentriert, ein gutes Gefühl für die Strecke zu bekommen. Trotzdem habe ich aber hart attackiert und das Auto hat auch gut reagiert. Wir hatten zwei wirklich gute erste Versuche. Im dritten Outing habe ich einen kleinen Fehler gemacht, bin etwas zu schnell in die letzte Kurve gefahren und bin deshalb ein bisschen von der Linie abgekommen. Im vierten Versuch hatte ich dann ein bisschen Pech, weil direkt vor mir jemand in einer Riesen-Staubwolke abgeflogen ist und ich dem Dreck auf der Strecke ausweichen musste. Aus meiner Erfahrung aus den Qualifyings in Zandvoort und Taupo, wo ich auch Fünfter im Qualifying war, ist das eine gute Ausgangsposition, um wertvolle Punkte für das Team zu holen. Ich brauche morgen Punkte aus beiden Rennen, das sollte aber ein realistisches Ziel sein. Ich mache mir nur noch ein paar Sorgen wegen der Reifenstrategie und wie ich das Beste auf den Reifen herausholen kann, die nach zehn Runden immer schon ziemlich am Ende sind. Aber das ist eine Herausforderung für alle, mal sehen, wie ich damit fertig werde."

Max Welti, Teamchef des A1 Team Schweiz, war recht zufrieden: "Die dritte Startreihe spiegelt unsere gute Arbeit wider. Wir haben einen guten Speed, auch wenn es uns natürlich lieber gewesen wäre, wenn Sebastien noch eine weitere perfekte Runde gelungen wäre. Diese Strecke ist eine Herausforderung, denn sie wirkt optisch zwar sehr breit, aber es ist trotzdem schwierig zu überholen. Aber das ist oft so, dass ein Rennen schwieriger ist, als es scheint. Sebastien braucht morgen einen guten Start und muss dann wieder unseren Speed finden, dann ist ein gutes Ergebnis möglich."