Nach dem bislang größten Erfolg des A1 Team Germany mit einem Doppelsieg in Neuseeland startet die Mannschaft von Motorsport-Manager Willi Weber nur zwei Wochen später erneut im pazifischen Raum in der A1 Grand Prix-Serie: In Australien tritt das Team mit Nico Hülkenberg aus Emmerich sowie mit Rookie-Trainingsfahrer Christian Vietoris aus Gönnersdorf zum siebten von elf Läufen als Tabellenführer an.

Nach dem vierten Saisonsieg – drei im Hauptrennen, einen im Sprint-Rennen – verfügt das A1 Team Germany über einen Vorsprung von 19 Punkten vor dem Nationalteam aus Frankreich. Bei maximal 17 zu vergebenden Punkten pro Rennwochenende steht schon heute fest, dass das Team ungeachtet des Rennausgangs in Australien auch danach Tabellenführer bleiben wird. "Das ist natürlich ein sehr beruhigendes Polster, aber die Motivation leidet darunter nicht im Geringsten", betont Willi Weber. "Im Gegenteil: Nico hat mit der Pole Position und den Siegen in beiden Rennen in Neuseeland eine neue Bestmarke für uns erreicht. Natürlich wünsche ich mir, dass die Einsatzmannschaft von David Sears mit Nico weiterhin so erfolgreich agiert. Seinen Beitrag zum Erfolg lieferte auch Christian Vietoris, der sich in der ‚Rookie-Session´ für Neueinsteiger schon beim ersten Auftritt in Neuseeland mit Platz sechs in Szene setzte."

Nico Hülkenberg weiß, dass der Erfolg hart erarbeitet werden muss. "Es gab keine Überholmanöver in Neuseeland. Alles hing von der Startposition ab. Hätte ich nicht auf der Trainingsbestzeit gestanden, wäre das Rennen wohl anders für mich ausgegangen", so der 19 Jahre alte Nachwuchspilot. "Natürlich will ich auch in Australien von Anfang an bei der Musik sein, aber wir wissen, wir schwer das ist, da alle mit gleichem Material antreten. Die Harmonie im Team ist eine sehr gute Voraussetzung dafür, doch unsere Verfolger werden uns jagen."

In Australien trifft das A1 Team Germany mit dem 520 PS starken A1 Grand Prix-Rennwagen auf dem Kurs von Eastern Creek erneut auf etwa 20 weitere Nationen, die mit identischen Fahrzeugen starten. Der 3,93 Kilometer lange Kurs in der Nähe von Sydney war bereits in der vergangenen Saison Schauplatz eines Rennens der A1 Grand Prix-Serie.