Bei niedrigeren Temperaturen als am Vortag legte Sebastien schon im letzten freien Training einen wichtigen Grundstein zum Erfolg: "Wir haben in der letzten Nacht sehr hart gearbeitet, um die Strecke, die ich gestern ja zum ersten Mal überhaupt gesehen habe, besser zu verstehen. Auf meiner schnellsten Runde im freien Training habe ich ein bisschen Zeit verloren, sonst hätte ich da sogar Dritter werden können. Aber danach fühlte ich mich auf jeden Fall bestens vorbereitet für das Qualifying am Nachmittag."
Nach den ersten beiden Qualifying-Sessions lag Buemi mit Einzelzeiten von 1.15.461 und 1.14.875 noch auf Platz sechs, eine Steigerung im dritten Versuch auf 1.14.739, brachte ihn mit einer Gesamtzeit von 2:29,614 am Ende auf den fünften Rang, die 1:14.890 aus der vierten Session gingen nicht mehr in die Addition der beiden besten Versuche ein.
Buemi war sehr zufrieden: "Ich bin stolz darauf, dem A1 Team Schweiz das zweitbeste Qualifying-Ergebnis nach der Pole-Position von Neel Jani in Malaysia beschert zu haben. Dass ich im ersten Outing als Fünfter mit 1:15,431 noch vor Deutschland geblieben bin, hat mir sehr viel Selbstvertrauen für den Rest des Qualifyings gegeben. Im zweiten Versuch gelang mir dann eine 1:14,875 und das war schon einmal ein sehr komfortabler sechster Platz. Ich habe von Anfang bis Ende sehr hart attackiert, mehr war einfach nicht drin. Die 1:14,739 im dritten Versuch waren dann die viertbeste Einzelzeit, was insgesamt Platz fünf bedeutete. Ich bin mit dem Ergebnis sehr zufrieden. Es scheint, dass wir auf dieser schwierigen Strecke die richtige Balance gefunden haben. Ich bin auf jeden Fall überzeugt, dass vor allem das lange Featurerennen für alle sehr interessant und eine große Herausforderung werden wird und dass für uns dabei ein gutes Resultat herausspringen kann."
Max Welti, Teamchef des A1 Team Schweiz, kommentierte: "Sebastiens Ergebnis ist sehr aussagekräftig. Er hat sich das ganze Wochenende über zusammen mit seinen Ingenieuren auf sehr methodische und professionelle Weise nach vorne gearbeitet. Seine Leistung verschafft ihm eine gute Ausgangsposition für einen guten Start in das Sprintrennen morgen auf dieser schwierigen Strecke. Ein guter Start, das ist es, was wir brauchen, dann kann Sebastien schnell einen guten Rhythmus und eine gute Pace für die beiden Rennen finden und gute Platzierungen erreichen."

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