Rookie-Pilot Marcel Fässler überzeugte beim Trainings-Auftakt zum A1GP im neuseeländischen Taupo mit zweimal der viertschnellsten Zeit (1:17,203 und 1:16,412) nach 30 Runden in zwei Sessions. A1-Team Schweiz Stammfahrer Sebastien Buemi absolvierte am Nachmittag 37 Runden und landete mit 1:16,370 auf Platz 16.
Marcel Fässler war zufrieden: "In gewisser Weise sehe ich das hier als meinen ersten Rookie-Einsatz an. In Beijing in China waren ja die Bedingungen sehr schwierig und das Training wurde dann auch vorzeitig abgebrochen. So hatte ich kaum die Chance, meinen Einsatz wirklich zu genießen, weil ich ja nur ganze zwei Runden zwischen all den roten Flaggen zustande gebracht habe. Von diesem Wochenende hier habe ich mir sehr viel erwartet - und ich hatte dann auch zwei gute Sessions, in denen ich konstante Rundenzeiten fahren konnte. Dieser Vormittag war mein eigentlich echter Beginn. Ich bin sehr happy, denn ich bin seit September 2006 nicht mehr richtig in einem Formel-Auto gefahren. Ich musste mich erstmal auf das Bremsverhalten auf dieser schwierigen Strecke gewöhnen, bin aber mit den Reaktionen des Autos gut zurechtgekommen. Aber man muss da vorsichtig zu Werke gehen."
Auch Sebastien Buemi war guter Dinge: "Wir konnten während meiner 37 Runden am Nachmittag sehr viel Arbeit erledigen. Einen Teil der Zeit habe ich dazu benutzt, die Strecke zu lernen. Wir hätten vielleicht besser gleich zu Beginn des Trainings versuchen sollen, eine schnelle Zeit zu fahren, weil wir da ja mit neuen Reifen unterwegs waren. Später hat sich die Strecke dann ständig verändert, so dass es schwierig war, schneller zu werden. Aber wir haben morgen ja noch ein freies Training, um das Auto vor dem Qualifying weiter zu verbessern und an der Feinabstimmung zu arbeiten."
Teamchef Max Welti fügte hinzu: "Das war für beide Fahrer, für Marcel und Sebastien, ein guter Trainingstag, der das Potenzial des Autos zeigt. Marcels Arbeit hat dem Team eine sehr gute Datenbasis geliefert, und Sebastien Buemi und sein Ingenieur Frank Funcke bereiten sich zusammen mit dem Team sehr gut auf diese technisch anspruchsvolle Strecke vor, die keine Fehler verzeiht. Wir sind für das bevorstehende Wochenende sehr zuversichtlich - und ich bin beeindruckt von der Strecke und den sonstigen Einrichtungen, die die neuseeländischen Veranstalter hier auf die Beine gestellt haben."

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