Für das A1 Team Germany von Willi Weber begann der vierte Lauf zur A1 Grand Prix-Serie in Malaysia stark: Einsatzfahrer Nico Hülkenberg lag in allen drei Trainings am Freitag auf der Strecke von Sepang an der Spitze.
Im ersten Rookie-Training, das Neueinsteigern in der Serie vorbehalten ist, erreichte der 19 Jahre alte Nachwuchspilot aus Emmerich mit einer Zeit von 1.54,311 Minuten einen Vorsprung von 25 Tausendstelsekunden auf den Südafrikaner Adrian Zaugg. In der zweiten Session für die Neueinsteiger fuhr Hülkenberg mit einer Runde von 1.54,491 Minuten einen Vorsprung von 0,202 Sekunden auf den Malaysianer Fairuz Fauzy heraus. "Ich bin in beiden Sessionen mit gebrauchten Reifen gefahren und habe mich schnell an die Strecke gewöhnt", berichtete der Rheinländer.
Im folgenden Freien Training, in dem nicht nur Rookies, sondern alle Teilnehmer starten durften, zog das A1 Team Germany zu Beginn neue Slicks auf den 520 PS starken Formel-Rennwagen auf. Bereits in seiner zweiten von zehn Runden erreichte Hülkenberg in 1.51,789 Minuten eine Bestzeit, die um 1,197 Sekunden schneller war als die des Verfolgers Congfu Cheng aus China. Somit blieb die Mannschaft von Willi Weber am Freitag ungeschlagen.
"Zu Beginn des Tages war der Kurs natürlich noch sehr schmutzig. Als die Fahrbahn sauberer wurde, haben wir uns darauf konzentriert, die Abstimmung zu verfeinern", erklärte Hülkenberg. "Das Einsatzteam von David Sears hat mir ein sehr gutes Auto vorbereitet und eine exzellente Abstimmung ausgearbeitet. Es ist schön, am Freitag vorn zu sein, doch wir müssen trotz der Zeiten auf dem Boden bleiben und uns auf die nächsten Sessionen konzentrieren."
Einen Vorgeschmack auf die besonderen Wetterbedingungen in Malaysia erhielt das deutsche Team ebenso wie die 21 Gegner im Feld während des abschließenden Freien Trainings. Nach einer halben Stunde setzte ein Monsun-Regen die 5,542 Kilometer lange Strecke unter Wasser. Es hätte sich allerdings nicht ausgezahlt, eine Regenabstimmung des Autos zu erproben – nach nur zehn Minuten war der Kurs bereits wieder abgetrocknet. Am Samstag wird in einem vierteiligen Qualifying die Startaufstellung für das erste der beiden Rennen am Sonntag ausgefahren.

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