Aus dem eher kalten Peking ins heiße Malaysia: Für das A1 Team Schweiz steht vor dem vierten Rennen der A1GP Saison hoffentlich nicht nur in den Temperaturen ein Sprung nach oben bevor. Auf der Strecke von Sepang möchte das Team auch unbedingt an die Erfolge des vergangenen Jahres anknüpfen.

Stammfahrer Neel Jani hat beste Erinnerungen an das Sepang-Rennen 2006, als er zweimal auf das Podium kam: "Nach Malaysia zurück zu kommen, ist ein tolles Gefühl. Zwei Podestplätze hintereinander im letzten Jahr, im Sprint- und im Featurerennen, das weckt natürlich sehr schöne Erinnerungen. Außerdem habe ich auf dieser schwierigen Strecke, die ich sehr mag, jetzt schon einige Erfahrung. Dieser Kurs hat einen ganz speziellen Charakter, schon durch die vielen Palmen überall rundherum. Was hier aber immer ein Problem sein kann, sind die Wetterbedingungen, die Hitze und die Feuchtigkeit. Man muss wirklich gut vorbereitet sein, um sich schnell akklimatisieren zu können. Außerdem kann sich das Wetter immer sehr schnell ändern - wir haben hier ja schon einige tropische Gewitterstürme erlebt. Aber ich bin sehr zuversichtlich, dass wir in Malaysia ein gutes Ergebnis erzielen und wieder aufs Podium kommen können."

Auch Max Welti, Teamchef des A1 Team Schweiz, freut sich auf die Rückkehr nach Sepang: "Ich betrachte Malaysia und Kuala Lumpur schon als so etwas wie meine zweite Heimat. Ich kenne die Stadt schon aus meinen Sauber-Petronas-Zeiten sehr gut, und ich habe auch einmal bei einem 24-Stunden-Rennen in Sepang gearbeitet. Wir haben zu Saisonbeginn viel Pech gehabt, aber wir wissen, dass unser Auto schnell und unser Paket konkurrenzfähig ist. Deshalb hoffe ich sehr, dass wir an diesem Wochenende auf dem Kurs von Sepang, der eine echte Herausforderung darstellt, mit Neel Jani und unserem Rookie Marcel Fässler eine gute Chance haben werden. Wir müssen vor allem auch das Wetter im Auge behalten, das ist hier immer für eine Überraschung gut."

Schließlich beendete das A1 Team Schweiz die erste Auflage der A1GP Serie 2005/2006 als Vizemeister. Nach elf Veranstaltungen mit 22 Rennen rund um die Welt lag das Team am Ende in der Gesamtwertung mit 121 Punkten auf Platz zwei, hinter den siegreichen Franzosen, aber um 24 Zähler vor den Drittplatzierten, dem A1 Team Großbritannien.