Das A1 Team Germany von Willi Weber erzielte mit Platz zwei im abschließenden Training zum zweiten Lauf der A1 Grand Prix Serie im tschechischen Brünn seine bisherige Bestleistung. Erstmals starten das Team und Einsatzpilot Nicolas Hülkenberg am Sonntag im Weltcup der Nationen aus der ersten Startreihe. Einzig das A1 Team New Zealand, das ebenso wie die deutsche Mannschaft von David Sears´ Einsatzteam Supernova betreut wird, war im Zeittraining noch schneller.

Nico Hülkenberg erreichte am Samstag im ersten von vier Qualifying-Anläufen mit dem 520 PS starken A1 Grand Prix-Rennwagen auf der tschechischen Rennstrecke eine Zeit von 1.45,917 Minuten. Damit belegte er Platz zwei hinter den A1 Team New Zealand mit 0,241 Sekunden Abstand. Im zweiten Qualifying-Segment fuhr das A1 Team Germany die achtbeste Runde (1.47,398 Minuten). Im dritten Segment erreichte das Team erneut die zweitbeste Zeit (1.45,499 Minuten) hinter Neuseeland mit 0,459 Sekunden Rückstand. Im vierten Segment fuhr Nico Hülkenberg mit 1.45,025 Minuten seinen persönlich besten Wert aller Sessionen und die zweitbeste Zeit aller Teams. Zwölf Tausendstelsekunden Abstand bedeuteten erneut Platz zwei hinter Neuseeland. In der Addition der beiden besten Zeiten, die für die Startaufstellung zum Sprint am Sonntag herangezogen werden, liegt das A1 Team Germany 0,471 Sekunden hinter Neuseeland.

Nicolas Hülkenberg:
Ich freue mich, dass ich mich gegenüber dem Saisonauftakt noch einmal verbessern konnte. Gleich im ersten Anlauf auf neuen Reifen gelang uns die zweitbeste Zeit, obwohl ich eher auf Sicherheit fuhr. Mit denselben Reifen war im zweiten Versuch nicht mehr drin als Platz acht, denn mein Auto übersteuerte zu sehr. Im dritten Versuch fuhr ich wieder neue Reifen und war nochmals Zweiter. Dann wollte ich es wissen: Wir haben den Frontflügel leicht verändert, was die richtige Entscheidung war. Denn danach gelang mir auf neuen Reifen meine persönliche Bestzeit. Nur Johnny Reid war einen Tick schneller. Die Rennläufe am Sonntag werden schwierig. Man kommt in Brünn leicht von der Ideallinie ab – und daneben liegt sehr viel Schmutz auf der Strecke, auf dem man viel Zeit verliert.