A1 Team Schweiz Pilot Sebastien Buemi bestritt bei schönem Wetter die beiden ersten offiziellen Trainingssessions auf dem anspruchsvollen, 5,41 Kilometer langen Kurs von Brünn. Trotz eines kleinen technischen Problems in den ersten 25 Minuten der Rookie-Session, die ihn ein bisschen Zeit auf der Strecke kosteten, gelangen dem 17-Jährigen im Laufe des Tages stetige Verbesserungen im Hinblick auf das Qualifying am Samstag und das Rennen am Sonntag. Auch am Samstagvormittag gibt es noch einmal eine Gelegenheit, in dieser Richtung weiter zu arbeiten. Buemi absolvierte 29 Runden und beendete den Tag mit einer Zeit von 1:47,501 auf einem sehr viel versprechenden zweiten Platz.

Sebastien Buemi sagte: "Auch wenn ich die Strecke schon von früheren Rennen hier kannte, musste ich mich in der ersten Session mit diesem Auto doch erst mal wieder eingewöhnen und ein paar ganz normale Checks durchführen. Dann haben wir uns den ganzen Tag über verbessert. Im ersten offiziellen Training musste ich zwei Autos überholen, als ich mit meinem neuen Reifensatz unterwegs war und habe deshalb etwas Zeit verloren. Aber ich bin trotzdem mit meinem zweiten Platz zufrieden. Wir haben noch etwas Arbeit vor uns, um das Auto auch über die Distanz noch etwas besser zu machen - denn das ist ja das, was am Ende wirklich zählt."

Max Welti, Teamchef des A1 Team Schweiz, kommentierte: "Wir hatten einen recht guten Start in das Wochenende. die Strecke ist wunderschön, aber es ist schwierig, hier eine gute Abstimmung zu finden, weil der Asphalt so unglaublich rau ist, so dass man eigentlich nur eine schnelle Runde fahren kann. Natürlich sind wir mit unserer Platzierung zufrieden, aber noch wichtiger ist es, wer über den ganzen Tag gesehen am schnellsten ist - und in welchem Streckenabschnitt. Es ist ziemlich schwierig, die ganzen Sektor- und Rundenzeiten genau zu analysieren. Wenn wir nur auf die Endplatzierung schauen, dann sehen wir, dass wir zwar unter den schnellsten Team sind - aber wir sind nicht die Allerschnellsten. Wir werden also bis Samstagmittag noch hart arbeiten, um ein gutes Auto für das Qualifying und das Rennen zu haben."