Im Qualifying beim Saisonauftakt zur A1 Grand Prix Serie im niederländischen Zandvoort erreichte das A1 Team Germany seinen besten Startplatz seit dem Einstieg in die Serie. Vor zwölf Monaten bedeutete Startplatz fünf am EuroSpeedway Lausitz das bislang beste Resultat. Das Team kämpfte in Zandvoort bis zum dritten von vier Qualifying-Segmenten um die Pole Position, als es sich nach einem kleinen Problem mit der Gangschaltung mit Platz vier in der Gesamtwertung der kombinierten Zeiten begnügen musste. Das Ergebnis auf der holländischen Strecke erzielte Nico Hülkenberg, der sein erstes Rennen für das von Willi Weber geleitete A1 Team Germany mit dem Einsatzteam Supernova von David Sears bestreitet.
Der 19 Jahre alte Nicolas Hülkenberg fuhr den 520 PS starken A1 Grand Prix-Rennwagen zum ersten Mal seit einem Test im August. Im ersten Qualifying-Segment umrundete er die 4,627 Kilometer lange Strecke in 1.28,793 Minuten auf neuen Reifen und war Zweiter hinter Mexiko. Im zweiten Segment belegte er auf gebrauchten Reifen nach einem Fahrfehler Platz 14 (1.29,439 Min.). Im dritten Segment erreichte er auf neuen Reifen in 1.27,661 Minuten die Bestzeit und damit als erster Fahrer einen Schnitt von 190 km/h. Im vierten Anlauf schaltete das Getriebe nicht mehr in den dritten Gang. A1 Team Germany fuhr auf Platz sechs (1.28,144 Min.). In der Kumulierung der besten Zeiten erreichte das Team Platz vier (2.55,805 Min.) und liegt 0,274 Sekunden hinter Südafrika, während Mexiko und Frankreich die Plätze zwei und drei belegen.
Nicolas Hülkenberg:
Das ist doch gar kein schlechter Anfang in dieser Serie. Ich bin nur etwas enttäuscht, dass wir zum Schluss keine Chance mehr hatten, um die Pole Position zu kämpfen, da das Getriebe vor der letzten Kurve nicht vom vierten in den dritten Gang schaltete. Das Qualifying-Prinzip in der A1 Grand Prix Serie ist einzigartig, aber man gewöhnt sich schnell daran. Das Auto fühlt sich schon sehr gut an. Nach Platz vier im Training am Freitag haben das Team und ich das Auto im dritten Freien Training am Samstag noch einmal verbessert. Wir starten aus der zweiten Reihe. Das wird nicht einfach im Sprint, aber ich freue mich auf die beiden Rennen.

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