Zum elften Mal in der Premierensaison der A1 Grand Prix Serie wurde am Sonntag in Indonesien die französische Nationalhymne gespielt. Allerdings siegte Nicolas Lapierre nur im Sprintrennen. Im Hauptrennen sicherte Sean McIntosh den Kanadiern den ersten Saisonsieg.

Doch zurück zum Sprint: Hinter Lapierre berquerte der Brite Robbie Kerr die Ziellinie als Zweiter, wobei Kerr den Mexikaner Salvador Duran lange Zeit Format füllend im Rückspiegel hatte. Dahinter sicherte der Malaysier Alex Yoong seinem Land mit Platz 4 das beste A1Ergebnis bisher.

Das deutsche Team landete in Person von Timo Scheider außerhalb der Punkteränge auf Platz 12. Mathias Lauda wurde direkt dahinter Dreizehnter. Für die Schweiz reichte es immerhin zu Platz 5.

Im Hauptrennen schlug dann die große Stunde von Sean McIntosh: Der Kanadier fuhr nach einem Ausfall im Sprintrennen von ganz hinten bis an die Spitze. Nach der zweiten von insgesamt drei Safety-Car Phasen fand er sich aber schon auf dem 5. Platz wieder.

Letztlich erbte er die Führung und damit den Sieg, nach zwei späten Stopps von Stephen Simpson und Robbie Kerr. "Das glück spielte uns etwas in die Hände, aber das Auto war sehr gut und ich konnte einige gute Überholmanöver vollführen", freute sich der Mann aus dem Land der Ahornblätter.

Hinter ihm belegte Alex Yoong mit knapp zwei Sekunden Rückstand den zweiten Platz vor dem Australier Marcus Marshall und Christian Fittipaldi, der das brasilianische Auto von Nelsinho Piquet übernommen hat. Neel Jani wurde vor Jos Verstappen Fünfter. Die Franzosen wurden nach einem Problem behafteten Rennen für Nicolas Lapierre immerhin noch Achte. Timo Scheider wurde noch einmal Zwölfter.