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WRC - Steigerungspotenzial für Citroen in Mexiko

Citroen will in Mexiko mit mehr Schotter-Erfahrung glänzen

Das Citroen-Team kämpfte zur Beginn der WRC-Saison 2017 mit Problemen. In Mexiko soll es für Kris Meeke und Stephane Lefebvre weiter nach vorn gehen.
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Motorsport-Magazin.com - Den Auftakt der WRC-Saison 2017 hat sich das Citroen-Team sicher anders vorgestellt. In Monte Carlo und Schweden kämpften Kris Meeke und Stephane Lefebvre mit Problemen, die bei der Rallye Mexiko jetzt vergessen sein sollen. Das hofft zumindest der Technik-Direktor des Citroen-Teams, Laurent Fregosi.

In Mexiko wird die Situation anders, denn der C3 WRC ist viel auf Schotter getestet worden.
Laurent Fregosi, Technik-Direktor Citroen

"Die Ergebnisse bei den ersten beiden Rallyes sind auf fehlende Vorbereitung unsererseits auf die Rennbedingungen zurückzuführen", gibt Fregosi vor der Rallye Mexiko zu. "Hier wird die Situation anders sein, denn der C3 WRC ist viel auf Schotter getestet worden." Es gibt also Hoffnung für Meeke und Lefebvre, die jeweils einen zwölften und neunten Platz als bisher bestes Ergebnis in dieser Saison verzeichnen konnten. Laut Fregosi liefen die Tests in Nordamerika für das Team vielversprechend. "Das müssen wir natürlich noch in konkurrenzfähige Resultate verwandeln", stellt der Technik-Direktor klar.

Sein Fahrer Meeke ist sich jedoch ebenso sicher, dass die Rallye Mexiko ein Wendepunkt für das Citroen-Team sein könnte. "Ich denke, dass wir während der Tests in die richtige Richtung gegangen sind und ich freue mich darauf, das unter Rennbedingungen auszuprobieren", so Meeke. Einen direkten Vergleich zu irgendeiner anderen Rallye kann das Team aber nicht ziehen. Die Rallye Mexiko ist die erste Schotter-Rallye des Jahres und mit den neuen WRC-Autos gestaltet sich auch ein Vergleich zum Vorjahr schwierig. "Aufgrund der Höhe denke ich, dass die Motorleistung der neuen Autos hier jetzt ähnlich sein wird wie die der früheren Autos auf Meereshöhe", schätzt Fregosi das neue Kräfteverhältnis ein.

Ich denke, dass wir während der Tests in die richtige Richtung gegangen sind.
Kris Meeke

Das bedeutet für Fahrer und Teams neue Herausforderungen. Zwar wird durch die Bedingungen der Reifenabbau reduziert, aber der Sauerstoffmangel wirkt sich auf das Kühlungssystem und vor allem auf die Bremsen der WRC-Autos aus. Meeke schätzt die Situation jedoch etwas anders ein: "Trotz des Power-Verlusts sollte es Spaß machen, hier zu fahren, denn die Autos sind mehr oder weniger auf demselben Level wie die Autos des vergangenen Jahres."

Wer der beiden Citroen-Teammitglieder am Ende Recht behält und wie gut sich der C3 WRC auf Schotter schlägt, wird sich erst im eigentlichen Renngeschehen zeigen. "Wir haben aber auf jeden Fall kein entspanntes Wochenende vor uns", ist sich Fregosi dennoch sicher.


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