WRC - M-Sport dreifach in Top-10

Wir brauchen die Erfahrung

Die drei Piloten des M-Sport-Teams liegen innerhalb der Top-10, wenngleich alle das primäre Ziel haben ins selbiges zu kommen, ohne große Risiken einzugehen.
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Motorsport-Magazin.com - Das M-Sport-Team, das das ehemalige Stobart-Team ablöste, erlebte in Monte Varlo einen guten ersten Tag. Die beiden für WM-Punkte gemeldeten Fahrer Evgeny Novikov und Ott Tänak beendeten den Tag auf den Rängen fünf und neun. Auch der dritte Fahrer Francois Delecour liegt gut in den Top-10 auf dem siebten Rang.

Die Bedingungen können die Dinge hier sehr schwierig machen und wir wollen nichts Verrücktes machen
Evgeny Novikov

Novikov hatte sich im Verlauf des Tages immer weiter nach vorne gearbeitet und auch einen Platz durch das Aus von Jari-Matti Latvala gewonnen. "Dieser Nachmittag war gut", so der Russe, der auf weiche Reifen vorne und Spike-Reifen hinten setzte. "Und nach dem ersten Tag vor Mikko zu sein, ist nicht so schlecht", schmunzelte Novikov, der auch um die Bremsprobleme von Mikko Hirvonen wusste. "Morgen ist der Plan einfach fahren. Die Bedingungen können die Dinge hier sehr schwierig machen und wir wollen nichts Verrücktes machen."

Aus Problemen raushalten

Ott Tanak, der 2011 noch in der SWRC unterwegs war, erlebt seine erste komplette Asphalt-Rallye in einem WRC. Deshalb will er es ruhig angehen lassen und schauen, was er mit dieser Strategie noch erreichen kann. "Wie wir heute gesehen haben, kann eine Menge passieren und ich bin sicher, dass in den kommenden Tagen noch eine Menge passieren kann", gab der Este zu bedenken. "Wir sind vorsichtig. Wir brauchen die Erfahrung hier in Monte Carlo, daher müssen wir klug sein und uns aus Problemen raushalten."

Nicht schlecht für einen alten Mann!
Francois Delecour

Francois Delecour, der mit 49 Jahren im Vergleich zu den anderen Fahrern schon als Rallye-Opa bezeichnet werden könnte, zeigte mit Rang sieben eine überzeugende Zeit und scherzte: "Nicht schlecht für einen alten Mann!" Er würde die Rallye Schritt für Schritt angehen, wenngleich er sich am Morgen zu vorsichtig empfand. "Das Auto fühlt sich wirklich gut an, aber es ist nicht einfach zu lernen", so der Ford-Pilot, denn der Unterschied zwischen den heutigen WRC-Autos und denen zu seiner Zeit sei sehr groß. "Motor, Bremsen, alles ist so viel schärfer."


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