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WEC - Müller 2014 zu Audi: Langstrecke statt DTM

Sport- statt Tourenwagen

Nico Müller startet 2014 nach Informationen von Motorsport-Magazin.com im WEC-Programm von Audi. Intern soll die Entscheidung gegen die DTM gefallen sein.
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Motorsport-Magazin.com - Nico Müller ist heiß begehrt bei Audi. Die Ingolstädter haben schon seit einiger Zeit ein Auge auf den talentierten Schweizer geworfen. Die Frage ist nur: Soll Müller im DTM-Programm unterkommen oder schickt ihn Audi auf die Langstrecke? Nach Informationen von Motorsport-Magazin.com ist die Entscheidung intern bereits gefallen: Müller startet 2014 für den Hersteller im Langstreckenprogramm mit dem Nachfolger des R18 e-tron quattro. Ob der 21-Jährige die gesamte Saison bestreiten wird oder als Test- und Entwicklungsfahrer Erfahrungen sammeln soll, ist noch nicht klar.

Audi selbst möchte sich derzeit noch nicht zu Müllers Zukunft äußern. "Es gibt keinen Vertrag und auch kein Programm. Der Kader für die kommende Saison steht noch nicht fest", heißt es auf Nachfrage von Motorsport-Magazin.com. Traditionell stellt Audi seine Fahreraufstellung für die nächste Saison im Dezember des Vorjahres vor.

Nico ist ein vielversprechender Nachwuchspilot, dessen Karriere wir schon länger mit großem Interesse verfolgen.
Dieter Gass

Müller absolvierte bereits zwei Testfahrten für die Marke mit den vier Ringen. 2012 nahm er in Monteblanco im Rahmen einer Nachwuchssichtung im Audi A4 DTM-Boliden Platz. Dieses Jahr testete er im September am Red Bull Ring erstmals den aktuellen RS 5 DTM an der Seite von Lucas di Grassi. 2012 hätte er nach seinen überzeugenden Leistungen beinahe das DTM-Cockpit bekommen, das schließlich an Adrien Tambay ging.

DTM-Leiter Dieter Gass hält große Stücke auf Müller. "Nico ist ein vielversprechender Nachwuchspilot, dessen Karriere wir schon länger mit großem Interesse verfolgen", so Gass im September. Aktuell sitzt Müller in einem anderen Cockpit: In Abu Dhabi testet er von Dienstag bis Donnerstag in den GP2-Autos der beiden Teams Arden International und Racing Engineering. Dieses Jahr war Müller in der Formel Renault 3.5 unterwegs, schloss die Meisterschaft als Gesamtfünfter ab. In Monaco und Budapest konnte er gewinnen.


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