VLN - Schulze Motorsport: VLN statt GT Masters

Funktionstest auf der Nordschleife

Nach dem Ausstieg aus dem ADAC GT Masters geht Schulze Motorsport mit dem Nissan GT-R GT3 nun in der VLN Langstreckenmeisterschaft an den Start.
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Motorsport-Magazin.com - Nach dem Ausstieg aus dem ADAC GT Masters geht Schulze Motorsport mit dem Nissan GT-R GT3 nun in der VLN Langstreckenmeisterschaft an den Start. Bereits am kommenden Samstag startet die Mannschaft rund um Teamchef Wolfram Schulze beim ROWE 250-Meilen-Rennen auf der Nürburgring-Nordschleife.

Mit dem Start in der VLN möchten wir jetzt herausfinden, wie gut das Fahrzeug auf der Nordschleife funktioniert.
Wolfram Schulze

"Wir setzen den GT-R GT3 in dieser Saison zum ersten Mal ein, die Weiterentwicklung läuft dementsprechend nach wie vor", erzählt Schulze vor der Teilnahme am neunten VLN-Lauf. "Mit dem Start in der VLN möchten wir jetzt herausfinden, wie gut das Fahrzeug auf der Nordschleife funktioniert." Bereits in der Vergangenheit sammelte das Team mit unterschiedlichen Fahrzeugen in der VLN sowie dem 24-Stunden-Rennen Erfahrungen in der Grünen Hölle.

VLN als ideale Basis

Für das 250-Meilen-Rennen vertrauen die Brüder Michael und Tobias Schulze, die auch im GT Masters unterwegs waren, auf bekannte Unterstützung. Kazunori Yamauchi, einer der Chef-Entwickler der populären Gran-Turismo-Reihe, holte bereits im Vorjahr den Klassensieg in der SP8T beim 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring.

Die Nordschleife ist die größte Herausforderung, die der Motorsport zu bieten hat und die VLN bildet eine ideale Basis.
Wolfram Schulze

Bei seiner VLN-Premiere wird der Nissan GT-R GT3 zunächst jedoch in der SP8T, statt der für GT3-Boliden üblichen SP9 starten. "Wir haben in dieser Klasse bereits Erfahrungen aus dem letzten Jahr und der Einsatz soll als reine Standortbestimmung dienen", erklärt Teamchef Wolfram Schulze die Entscheidung.

"Die Nordschleife ist die größte Herausforderung, die der Motorsport zu bieten hat und die VLN bildet eine ideale Basis." Für die Zukunft liebäugelt die Mannschaft auch mit einem Start beim 24h-Rennen. "Wir sind optimistisch, dass die Nordschleife unserem Nissan liegen wird", blickt Teamchef Wolfram Schulze der Premiere optimistisch entgegen.


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