USCC - Sebring, Qualifying

Porsche nur Klassenbester

Porsche schaffte es nicht Audi zu ärgern. Aber immerhin gab es eine Bestzeit für die Zuffenhausener.

Motorsport-Magazin.com - Guter Start für Porsche in die American Le Mans Series 2008: Bei den 12 Stunden von Sebring qualifizierte Titelverteidiger Timo Bernhard (Dittweiler) den RS Spyder mit der Startnummer 7, den er sich im Rennen am Samstag mit Romain Dumas (Frankreich) und Emmanuel Collard (Frankreich) teilt, mit der absolut schnellsten Trainingszeit der Klasse LMP2 für die zweite Startreihe. "Das ist eine gute Ausgangsposition, auch wenn der Startplatz bei einem so langen Rennen sicherlich nicht entscheidend ist", sagte Timo Bernhard. "Doch wir haben gesehen, dass wir die bei den Wintertests gewonnenen Erkenntnisse erfolgreich umgesetzt und unser Auto gut auf diese schwierige Strecke abgestimmt haben. Das macht uns fürs Rennen sehr zuversichtlich."

Das Qualifying auf dem Flugplatzkurs in Florida musste schon nach wenigen Runden wegen eines Unfalls abgebrochen werden. Für die Startaufstellung zum ältesten Sportwagenrennen der USA wurden deshalb die besten Rundenzeiten aller Trainingssitzungen herangezogen.

Mit der zweitschnellsten Trainingszeit seiner Klasse stellte Sascha Maassen (Aachen) den zweiten von Penske Racing eingesetzten RS Spyder in die dritte Startreihe. Beim Rennen wechselt er sich im Cockpit der Startnummer 6 mit Patrick Long (USA) und Ryan Briscoe (Australien) ab. Aus der vierten Startreihe geht der RS Spyder von Dyson Racing mit Marino Franchitti (Großbritannien), Butch Leitzinger (USA) und Andy Lally (USA) ins Rennen, eine Reihe dahinter startet der zweite RS Spyder des US-Kundenteams mit Chris Dyson (USA) und Guy Smith (Großbritannien).

Das Schweizer Privatteam Horag Racing, das ebenfalls von Porsche unterstützt wird, bestreitet in Sebring sein erstes Rennen mit dem RS Spyder. Fredy Lienhard (Schweiz), Didier Theys (Belgien) und Jan Lammers (Niederlande) starten aus der sechsten Reihe.

In der Klasse GT2 für modifizierte Seriensportwagen kam Jörg Bergmeister (Langenfeld) im Porsche 911 GT3 RSR von Flying Lizard Motorsports auf die drittschnellste Zeit. Im Rennen wechselt er sich mit Wolf Henzler (Nürtingen) und Marc Lieb (Ludwigsburg) ab.


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