USCC - BMW Team RLL holt in Laguna Seca Platz zwei

Auberlen und Priaulx bauen Gesamtführung aus

Mit einem Überholmanöver in der letzten Kurve vor dem Ziel hat Bill Auberlen dem BMW Team RLL den vierten Podiumsplatz in Folge gesichert.

Motorsport-Magazin.com - Platz zwei für den BMW Z4 GTLM mit der Startnummer 55 beim vierten Lauf der United SportsCar Challenge (USCC) 2014 im kalifornischen Laguna Seca (US): Mit einem Überholmanöver in der letzten Kurve vor dem Ziel hat Bill Auberlen (US) dem BMW Team RLL den vierten Podiumsplatz in Folge gesichert.

Nach diesem zweiten Platz führen Auberlen und sein Teamkollege Andy Priaulx (GB) weiter die Fahrerwertung an, das BMW Team RLL liegt an der Spitze der Teamwertung. Das Duo absolvierte in dem zweistündigen Rennen 84 Runden und kam 4,710 Sekunden hinter der Corvette von Jan Magnussen (DK) und Antonio Garcia (ES) ins Ziel.

Das Rennen ihrer Teamkollegen John Edwards (US) und Dirk Müller (DE) wurde durch Vibrationen am BMW Z4 GTLM mit der Startnummer 56 beeinträchtigt. Startfahrer Edwards musste nach 22 Runden einen ungeplanten Boxenstopp einlegen. In der Schlussphase des Rennens bekam Müller wegen eines vermeidbaren Kontakts eine Stop-and-Go-Strafe. Am Ende stand Rang zehn zu Buche.

Stimmen zum Rennen

Bobby Rahal (Teamchef, BMW Team RLL):
"Bill hat in der Schlussphase des Rennens im Auto mit der Nummer 55 einen hervorragenden Job gemacht, aber der Porsche hat ihn zweimal von der Straße gedrängt. Es ist gut, dass wir wieder auf dem Podium stehen. Es ist auch wichtig für Bill und Andy hinsichtlich der Meisterschaft. Jetzt sind wir hier zum dritten Mal Zweite geworden, es wird Zeit für einen ersten Platz. Es war ein hartes Rennen. Wir haben eine andere Strategie gewählt als die anderen Autos. Das hat funktioniert, aber es ist schade, dass die Nummer 56 die Strafe bekam."

Bill Auberlen (#55 BMW Z4 GTLM):
"Jeder, der mich kennt und in all den Jahren schon gegen mich gefahren ist, wird Ihnen sagen, dass ich saubere Rennen fahre. Aber wenn ich in Kurve elf versuche, außen herum ein anderes Auto zu überholen, und sie machen die Tür zu, und wenn sie das in der nächsten Runde wieder so machen, dann ärgere ich mich wirklich. Andy hat einen super Job gemacht, und er ist an der Spitze drangeblieben. Er hat mir ein perfektes Auto übergeben. Was kann man sich von einem Teamkollegen noch mehr wünschen? Es ist großartig, dass wir Zweite wurden und unsere Führung in der Meisterschaft ausgebaut haben."

Andy Priaulx (#55 BMW Z4 GTLM):
"Ich bin wirklich zufrieden. Ich hatte einen guten Stint. Der Reifenabrieb hat sich im Rahmen gehalten, ich habe Sprit gespart und Bill das Auto auf einer wirklich guten Position übergeben. Ich war noch niemals zuvor in Laguna Seca, und ich denke, dass ich ein sehr gutes Wochenende hatte. Es ist klasse, dass wir die Meisterschaft weiter anführen. Das war mein Ziel und das habe ich erreicht. Ich reise wirklich zufrieden nach Hause."

Dirk Müller (#56 BMW Z4 GTLM):
"Es ist sehr schade, denn eigentlich ist es zunächst wirklich gut gelaufen. Ich hatte ein großartiges Auto, und wir waren schnell unterwegs. John hat einen guten Job gemacht, aber jeder hat taktiert, und am Anfang ist das Feld praktisch in einem großen Zug um den Kurs gefahren. Wir haben unsere Strategie geändert, und ich denke, das hat sich ausgezahlt, denn ich konnte dann sehr schnell fahren. Am Schluss gab es dann den Zwischenfall mit Ollie Gavin. Ich wurde bestraft. Ich habe eine andere Sicht der Dinge. Es war nicht meine Absicht, mit ihm zu kollidieren, und es tut mir leid. Trotzdem war das Rennen ruiniert und unser Podestplatz dahin."

John Edwards (#56 BMW Z4 GTLM):
"Es war ein frustrierendes Rennen, denn unser BMW Z4 GTLM war eigentlich wirklich schnell. Ich hatte einen kleinen Zwischenfall, als ich innen von einem Prototyp überholt wurde. Ich dachte, dass ich in der Kurve noch vor ihm bleiben und ihn dann auf der Gerade vorbeilassen kann. Aber er ist von der Bremse gegangen und war neben mir. Also musste ich stärker bremsen, um Platz zu machen, und dabei haben die Reifen blockiert. Damit haben wir uns einen Bremsplatten eingehandelt, und wir mussten uns eine alternative Strategie ausdenken."


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