Superbike - Rea fährt Bestzeit in Imola

Verspätung und Abbruch

Jonathan Rea sicherte sich in Assen die Trainingsbestzeit am Freitag. Tom Sykes und Marco Melandri komplettierten die Top-3.
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Motorsport-Magazin.com - Die World Superbike startete am Freitag in Imola zum vierten Rennwochenende der Saison. Unter den bislang heißesten Bedingungen der gesamten Saison begann das zweite Freie Training um 35 Minuten verspätet. Zuerst hatte die Strecke gereinigt werden müssen. Als das Training begann, hatten die Superbike-Asse nur sieben Minuten Freude daran. Dann wurde die Sitzung wegen eines Brandes im nahegelegenen Park unterbrochen. Vor dem kuriosen Zwischenfall konnten nur Eugene Laverty, Marco Melandri und Tom Sykes, der die Führung übernahm, ihre Zeiten vom Morgen steigern.

Nach der Wiederaufnahme der Session wurde Sykes von Jonathen Rea vom Spitzenplatz verdrängt. 12:40 Minuten vor Ende der Sessison wurde die Sitzung allerdings erneut unterbrochen. In Kurve vier brach eine Drainagen-Abdeckung. Als die Unterbrechung bereits 45 Minuten andauerte, entschied man sich, das Training komplett abzubrechen.

Mit seiner Rundenzeit von 1:48.147 Minuten sicherte sich Rea die Tagesbestzeit. Seinem nächsten Verfolger Sykes auf Kawasaki konnt er dabei lediglich 0.040 Sekunden abnehmen. Die Top-5 komplettierte das Aprilia-Duo Marco Melandri und Sylvain Guintoli sowie Davide Giugliano auf Ducati. Dabei trennten weniger als zwei Zehntel die Fahrer auf den ersten fünf Plätzen. Giugliano folgte sein Teamkollege Chaz Davies vor Leon Halsam und Eugene Laverty. Die letzten beiden Plätze in den Top-10 gingen an Loris Baz und Leon Camier. Auf Rang elf war Alex Lowes zu finden, hinter ihm Wildcard-Pilot Ivan Goi. Die EVO-Fahrer Niccolo Canepa, David Salom und Ayrton Badovini komplettierten die Top-15.

Das erste Freie Training

Die erste Bestzeit des Tages sicherte sich Giugliano. Für seine schnellste Runde benötigte der Italiener am Morgen nur 1:48.329 Minuten. Ihm folgten Rea, Guintoli, Davies und Melandri. Schnellster EVO-Fahrer war Kawasaki-Pilot Salom auf Rang neun, der 1.774 Sekunden auf Giguliano verlor.


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