Superbike - Ducati punktet souverän

Giugliano glücklich, Davies wollte mehr

Trotz einiger Sorgen sahen Davide Giugliano und Chaz Davies das Auftaktwochenende in Australien schlussendlich als positiv an.
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Motorsport-Magazin.com - Mit zwei vierten Plätzen schrammte Davide Giugliano auf Phillip Island zwei Mal am Podium vorbei. Dennoch konnte sich der Ducati-Pilot über den Auftakt freuen. "Im ersten Rennen war ich ziemlich entspannt. Ich fuhr nur bei etwa 70 Prozent, um mir die restlichen 30 Prozent für das Rennende aufzuheben, aber unglücklicherweise wurde der Grip fünf oder sechs Runden vor Rennende zum Problem", erklärte der Italiener, der im zweiten Rennen unter wärmeren Bedingungen versuchen wollte, seine Reifen zu schonen.

Was die Rennergebnisse angeht, bin ich ein bisschen enttäuscht
Chaz Davies

"Später versuchte ich zu pushen und die Jungs vor mir einzuholen - Ich denke, ich hätte ums Podest kämpfen können, wenn das Rennen über die komplette Distanz gelaufen wäre, aber unglücklicherweise wurde es nach 14 Runden abgebrochen", sagte er weiter. Giugliano fand sein Wochenende trotzdem großartig. "Wir haben gezeigt, dass wir da angekommen sind, wo wir hinwollen - was meinen Fahrstil und das Chassis angeht. Wir waren am Wochenende konstant schnell und das gibt uns Zuversicht für die kommenden Rennen."

Chaz Davies war nach P8 und P7 nicht ganz so happy. "Was die Rennergebnisse angeht, bin ich ein bisschen enttäuscht. Im ersten Rennen hatten wir ein Reifenproblem und mein Grip baute ab etwa Rennmitte nach und nach ab. Das zweite Rennen war etwas besser, ich konnte mit der Spitzengruppe mithalten und lag etwa an fünfter Position. Dann in der zehnten Runde hatte ich das Gefühl, dass mir Power verlorengeht und deshalb fuhr ich etwas langsamer, denn ich wusste nicht, was da passiert."

Der Waliser bedauerte die Probleme und hatte erwartet im zweiten Lauf ein besseres Ergebnis zu holen. "Ich fühlte mich wohler. Mit dem Team hatte ich zwischen den beiden Rennen einige Änderungen vorgenommen." Dennoch konnte der neue Ducati-Pilot Positives mitnehmen. "Zum Beispiel anständige Punkte in jedem Rennen - es ist das erste Mal, dass ich auf Phillip Island in beiden Rennen punkten konnte. Dazu bin ich im ersten Rennen die schnellste Runde gefahren. Aber ich weiß, dass wir zu mehr in der Lage gewesen wären. Alle arbeiten hart und das Bike fühlt sich gut an."


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