Superbike - Haslam von der Honda beeindruckt

Rea freut sich auf 2013

Leon Haslam und Jonathan Rea absolvierten drei erfolgreiche Testtage in Jerez und konnten sich dabei bereits auf die kommende Saison einstimmen.
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Motorsport-Magazin.com - Leon Haslam freute sich beim letzten Test 2012 über seine Leistung auf der CBR1000RR. "Wir hatten heute einen guten Tag und wir konnten ein paar wirklich gute Schritte nach vorne machen, was mir nun eine viel bessere Balance des Bikes gibt", erklärte er nach einer schnellsten Runde von 1:42.039 Minuten. Der Brite habe sich lediglich darauf konzentriert, sein Chassis zu verbessern und weniger darum, schnelle Rundenzeiten zurückzulegen.

Ich hatte am Ende nicht die Chance wirklich auf schnelle Zeiten zu fahren, denn ich habe eine kleinere Vibration am Bike gespürt
Leon Haslam

"Ich hatte am Ende nicht die Chance wirklich auf schnelle Zeiten zu fahren, denn ich habe eine kleinere Vibration am Bike gespürt, aber es fühlte sich trotzdem ziemlich gut an und die Rennsimulation, die Johnny [Rea] und ich zusammen gefahren sind, hat am Ende Spaß gemacht", fuhr Haslam fort, der die 2012er Elektronik und den Motor aus der aktuellen Saison genutzt hatte. "Es wird gut sein, neue Teile zu testen, denn wir müssen etwas mehr an der Kraftentfaltung arbeiten. Aber ich bin mit den bisherigen Fortschritten wirklich glücklich." Nun freut sich Haslam auf die Weihnachtspause, die bei ihm von einem harten Trainingsprogramm begleitet wird.

Jonathan Rea hingegen fuhr mit dem neuen Elektronik-Paket der Honda und war beeindruckt: "Ich bin schon seit zehn Jahren oder so nicht mehr in Jerez gefahren und das war auf einer 125er, aber die Strecke macht wirklich Spaß und ich fahre gern hier. Ich bin nur Einstellungsrunden mit der neuen Elektronik gefahren, also hatte ich nicht die Chance wirklich damit zu pushen. Aber der erste Eindruck war gut, mit einem besseren Gefühl beim Sprit-Mapping und der Gaskontrolle."

Der Nordire war mit 1:42.108 Minuten dabei einen Hauch langsamer als sein neuer Teamkollege und arbeitete zum ersten Mal wieder mit seinem neuen Datentechniker Ronnie Schagen zusammen, den er schon in der World Supersport an seiner Seite hatte. "Wir arbeiten gut zusammen, worüber ich auch glücklich bin. Wir haben viele andere Dinge am Bike ausprobiert, die Balance geändert und so. Aber ich freue mich definitiv darauf, hier im Januar wieder zu testen, wenn wir dann das komplette Motor- und Elektronik-Paket haben sollten."


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