MotoGP - Bautista nach Podium locker nach Italien

Mugello kein Fall für das Gresini-Bike?

Alvaro Bautista fährt endlich wieder ohne Stein auf dem Herzen. Dennoch ist er für Mugello nur bedingt zuversichtlich.
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Motorsport-Magazin.com - Alvaro Bautista kommt einigermaßen entspannt nach Mugello. Nach drei Ausfällen in Folge zum Saisonstart, durfte sich der Spanier zuletzt beim Frankreich GP über den ersten Podestplatz seit über eineinhalb Jahren freuen. Diese positive Stimmung will Bautista auch zum anstehenden Rennen in Mugello mitnehmen.

"Das Podium in Le Mans erlaubt es uns, nun etwas gelassener an die Sache heranzugehen", erklärt der Spanier im Vorfeld des Grand Prix. Mugello sei nämlich nicht unbedingt auf die Honda des Gresini-Teams zugeschnitten: "Diese Strecke mit ihren schnellen und langgezogenen Kurven könnte schwierig für uns werden."

Fortschritte beim Material

Dabei vermeldete Bautista zuletzt Fortschritte bei der einzigen Honda im Feld mit Nissin-Bremsen und Show-Dämpfern: "Unser Bike hat sich seit dem Test in Jerez in verschiedenen Bereichen bei den Bremsen und den Stoßdämpfern verbessert, was uns vor allem in Le Mans geholfen hat."

Es wird schwierig, hier erneut auf das Podium zu kommen.

Allerdings bleibt der Spanier realistisch. "Wir müssen mit beiden Füßen auf dem Boden bleiben. Es wird schwierig, hier erneut auf das Podium zu kommen. Aber wir werden versuchen, den Werksmaschinen so knapp wie möglich auf der Schliche zu bleiben."

Redding erwartet anstrengendes Rennen

Open-Teamkollege Scott Redding erinnert sich mit Freuden an das letztjährige Rennen zurück. "Damals habe ich das Moto2-Rennen relativ einfach gewonnen", sagt der MotoGP-Rookie. "Ich konnte hier in der Vergangenheit bereits ein MotoGP-Motorrad testen, daher habe ich bereits ein paar Anhaltspunkte."

Redding rechnet mit einem vor allem körperlich sehr anstrengenden Wochenende. "Der Kurs ist physisch sehr fordernd und heiß soll es ja auch werden. Ich muss mich gut darauf vorbereiten, um anständig kämpfen zu können", sagt der Brite. "Man muss auch sehr flüssig fahren, was für unser Bike aber ein Problem werden könnte." Als Referenz für Redding zählen allerdings erneut die anderen Open-Hondas, die mit identischem Material unterwegs sind. Bislang konnte sich der britische Rookie in dieser internen Wertung bereits zweimal behaupten.


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