MotoGP - Marquez gibt die erste Bestzeit in Le Mans vor

Bradl nach OP gleich vorne dabei

Marc Marquez sicherte sich im ersten Freien Training der MotoGP am Freitagmorgen die Spitze vor Dani Pedrosa und Valentino Rossi.
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Motorsport-Magazin.com - Unter strahlendem Sonnenschein starteten die MotoGP Piloten am Freitagmorgen in Le Mans zum ersten Freien Training. Marc Marquez machte in der ersten 45 minütigen Session genau dort weiter, wo er zuletzt in Jerez aufgehört hatte: an der Spitze. Der Weltmeister sicherte sich mit einer schnellsten Runde von 1:34.383 Minuten die Bestzeit und ließ Dani Pedrosa und Valentino Rossi knapp hinter sich.

Die Platzierungen: Marquez legte einmal mehr vor, allerdings fuhr er in der ersten Session nicht direkt jedem um die Ohren, denn sein Teamkollege kam bis auf 0.189 Sekunden an ihn heran. Rossi fehlten auf Rang drei 0.253 Sekunden auf den Spitzenreiter. Jorge Lorenzo, der lange an Position zwei lag, beendete das erste Training mit 0.270 Sekunden Rückstand auf Rang vier vor Alvaro Bautista. Stefan Bradl legte mit einer Bestzeit nach seiner Operation los und wurde am Ende bis auf Position sechs zurückgeschoben. Dem LCR Honda Pilot fehlten allerdings nur 0.406 auf seinen Markenkollegen an der Spitze.

Andrea Dovizioso sicherte sich den siebten Platz vor Pol Espargaro und Andrea Iannone. Aleix Espargaro komplettierte die Top-10. Bradley Smith beendete das erste Training als Elfter vor Cal Crutchlow. Der Tech 3 Pilot war der Letzte, der weniger als eine Sekunde auf Marquez verlor. Hiroshi Aoyama, Nicky Hayden und Colin Edwards komplettierten die Top-15.

Die Zwischenfälle: Crutchlow kam in Kurve drei nach wenigen Minuten von der Ideallinie ab, reihte sich aber schnell wieder ein und blieb nicht der einzige, der während der 45 minütigen Session ausritt. Smith stürzte schon zu Beginn der Session in Kurve neun. Er brachte seine Tech 3 Yamaha zur Box zurück und fuhr auf der Zweitmaschine wenige Minuten später wieder auf die Strecke.

Das Wetter: Kaum zu glauben, doch zum ersten Freien Training der MotoGP schien die Sonne über dem Bugatti Circuit in Le Mans. Nach dem frühen ersten Training der Moto3 waren die Temperaturen in der Luft bereits auf zwölf Grad angestiegen, auf dem Asphalt wurden bereits 13 Grad Celsius gemessen.

Die Analyse: Wir lernen aus dieser Session einen neuen Fakt, alles andere bleibt beim Alten. Neu ist, dass in Le Mans tatsächlich die Sonne scheinen kann. Sonst änderte sich im Vergleich zu den letzten Rennwochenenden nicht viel: Marquez fährt weiter allen auf und davon und das ab der ersten Session. Unser Respekt gilt Bradl, der nach seiner Arm-Pump-OP von Anfang an ganz vorne dabei war. Gleiches gilt natürlich fürPedrosa, der zwar etwas Zeit brauchte, am Ende aber ebenso stark unterwegs war.


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