MotoGP - Lorenzos Albtraum nimmt kein Ende

Vielleicht um Platz 3 oder 4 kämpfen

Jorge Lorenzo macht sich keine Hoffnungen, Honda in Austin fordern zu können. Nach dem Qualifying resignierte er. Es geht nur noch um Schadensbegrenzung.
von

Motorsport-Magazin.com - Das Rennwochenende in Austin hatte sich Jorge Lorenzo wohl anders vorgestellt. Nach mäßigen Zeiten in den Trainings musste er sich im Qualifying mit Platz 5 in der zweiten Startreihe begnügen. Auf die Pole-Zeit von Marc Marquez fehlten dem Vizeweltmeister 0.470 Sekunden, auf die erste Reihe nur 0.047.

"Unser Fortschritt seit dem ersten Training am Freitag ist sehr groß. Wir waren zwei Sekunden zurück und jetzt ist es nur noch eine halbe", versuchte Lorenzo in der Misere die positiven Dinge zu sehen. Yamaha scheint in Austin schwer in der Defensive zu sein, in keiner einzigen Session schaffte es ein Werks-Bike der Japaner unter die Top-3.

Wie befürchtet wird es morgen aber ein hartes Rennen für uns.
Jorge Lorenzo

"Wie befürchtet wird es morgen aber ein hartes Rennen für uns. Wir wollen um die vierte oder vielleicht dritte Position kämpfen", gibt sich Lorenzo keinen Illusionen hin. "Das wäre ein gutes Ergebnis für uns, denn unser Mitstreiter ist hier richtig stark. Wir müssen das bestmögliche Resultat holen, auf dem Podium abzuschließen, wäre eine feine Sache."

Yamaha im Rennen stärker?

Etwas optimistischer blickt Teammanager Massimo Meregalli auf den Renn-Sonntag: "In Katar konnten wir die Lücke während der Trainingseinheiten schließen und waren gegen Ende des Rennens sogar an der Spitze konkurrenzfähig. Wir sind zuversichtlich, dass uns hier Ähnliches gelingt."

Die Ausgangsposition für Yamaha sei nicht so schlecht. Neben Lorenzo wird Valentino Rossi von Startplatz sechs in den Grand Prix starten. "Die zweite Reihe ist kein schlechter Platz. Das Rennen ist lang und wird hier nicht in der ersten Runde gewonnen", sagte Meregalli. Verlieren kann das Rennen aber sehr wohl in der ersten Runde werden. Das musste Lorenzo bereits vor drei Wochen in Katar schmerzhaft am eigenen Leib erfahren.


Weitere Inhalte:

Motorsport-Magazin.com fragt
Facebook
Wir suchen Mitarbeiter
x