MotoGP - Yamaha-Duo hat Probleme mit neuen Reifen

Rossi und Lorenzo kämpfen

Jorge Lorenzo und Valentino Rossi beklagten zum Auftakt des zweiten Sepang-Tests Probleme mit den neuen Reifen und schlechte Streckenbedingungen.
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Motorsport-Magazin.com - Jorge Lorenzo erlebte einen frustrierenden ersten Tag beim zweiten Test in Sepang. "Die neuen Hinterreifen - ob weich oder hart - funktionieren an unserer M1 nicht richtig", beklagte er. "Wir haben viele Dinge ausprobiert, aber im Moment haben wir noch keine Lösungen gefunden." Der Weltmeister aus 2010 und 2012 beendete den Mittwoch auf Platz fünf, lag aber nur 0.310 Sekunden hinter der Spitze zurück.

Wir haben versucht, die richtige Balance zu finden und uns aufs Bremsen konzentriert
Valentino Rossi

"Morgen werden wir noch etwas anderes an der Elektronik probieren, das im letzten Jahr funktioniert hat, um uns noch ein bisschen zu verbessern, denn wir waren heute nicht so gut. Die Reifen vermitteln mir kein Vertrauen im Kurveneingang, in der Mitte der Kurve und beim Beschleunigen", beschrieb Lorenzo weiter. "Es scheint als würde Bridgestone dieses Jahr keine anderen Reifen liefern, also müssen wir uns der Situation wohl anpassen."

Auch Valentino Rossi war alles andere als zufrieden. "Die Strecke ist nicht fantastisch. Besonders wenn man sie zum ersten Test vergleicht, als sie wirklich gut war. Hier sind viele Autos gefahren und an einigen Stellen ist sogar Öl auf dem Kus. Die Strecke ist sehr schmutzig, also ist es schwer, eine gute Rundenzeit zu fahren", beklagte er nach Position sieben. "Am Ende wurden wir aber besser."

Der Yamaha-Pilot habe an verschiedenen Aspekten gearbeitet. "Wir haben versucht, die richtige Balance zu finden und uns aufs Bremsen konzentriert. Außerdem haben wir probiert, die beste Abstimmung für die neuen Reifen zu finden, denn beim ersten Test sind wir mit denen aus 2013 gefahren, die für die M1 gut waren. Wir haben ein Problem mit den 2014ern, also müssen wir uns darauf konzentrieren, dort das Beste herauszuholen. Aber am Ende des Tages war es schon nicht ganz so schlecht."


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